Kategorie: Gedanken zur Fotografie

  • Wieviel du mit wenig bewirken kannst

    Wieviel du mit wenig bewirken kannst

    Manchmal glauben wir, wir müssten mehr leisten, mehr erklären oder mehr zeigen, um wirklich etwas zu bewirken. Doch gerade durch die Portrait- und Fashion-Fotografie habe ich gelernt, dass echte Wirkung nur selten durch ein Mehr entsteht. Viel häufiger zeigt sie sich dann, wenn wir bewusst reduzieren und Raum für das Wesentliche schaffen.

    Raum entstehen lassen

    Wenn ich ein Shooting beginne, nehme ich mir bewusst Zeit. Ich beobachte, höre zu und lasse den Menschen vor meiner Kamera erst einmal ankommen. Es geht nicht darum, möglichst viele Anweisungen zu geben oder jede Minute mit Aktivität zu füllen. Viel wichtiger ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jemand sicher, angenommen und frei fühlen darf.

    Immer wieder habe ich erlebt, dass eine aufmerksame und entspannte Umgebung mehr Vertrauen entstehen lässt als das durchdachteste Konzept. Ein ehrliches Lächeln, ein interessierter Blick oder ein kurzer Moment des Innehaltens können mehr bewirken als unzählige Anweisungen. In diesen Augenblicken rückt die Kamera beinahe in den Hintergrund. Entscheidend ist die Verbindung zwischen zwei Menschen.

    „Menschen werden nicht von dem berührt, was wir in den Mittelpunkt stellen, sondern von dem, was wir ihnen aufrichtig entgegenbringen.“

    Die Kraft kleiner Gesten

    Wir neigen dazu zu glauben, dass nachhaltige Wirkung nur durch aussergewöhnliche Leistungen entsteht. Dabei sind es oft die kleinen Gesten, die Menschen am längsten in Erinnerung bleiben.

    Während eines Portraitshootings genügt manchmal ein einfacher Satz wie: „Du musst nichts darstellen. Du bist genau richtig, so wie du bist.“ Plötzlich entspannen sich die Schultern, der Blick wird weicher und das Bild muss nicht mehr perfekt sein – es darf einfach authentisch werden.

    Diese Erfahrung begleitet mich weit über die Fotografie hinaus. Sie erinnert mich immer wieder daran, dass Wertschätzung keine grossen Worte oder beeindruckenden Gesten braucht. Echtes Interesse, aufmerksames Zuhören und ungeteilte Präsenz hinterlassen häufig einen viel tieferen Eindruck, als wir selbst wahrnehmen.

    Portraitfotografie beginnt beim Menschen

    Viele Fotografen begeistern sich für Technik. Kameras, Objektive und Licht sind faszinierende Werkzeuge. Doch sie können niemals die Fähigkeit ersetzen, einen Menschen wirklich wahrzunehmen.

    Deshalb versuche ich bei jedem Shooting zuerst den Menschen kennenzulernen, bevor das erste Bild entsteht. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Manche stehen voller Selbstvertrauen vor der Kamera, andere begegnen ihr mit Unsicherheit oder Selbstzweifeln.

    Porträtfotografie für Einsteiger – Menschen ins beste Licht setzen

    CHF 450.00

    Die Porträtfotografie ist eine der spannendsten Disziplinen der Fotografie – und weit mehr als nur ein Bild von einer Person. In diesem Kurs, bestehend aus drei Modulen à drei Stunden, lernst du Schritt für Schritt die Grundlagen für ausdrucksstarke und authentische Porträts.

    Kursdaten

    Wenn ich mir die Zeit nehme, diese Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten, beginnt sich etwas zu verändern. Nicht nur das Shooting entwickelt sich anders. Auch die fotografierte Person erlebt diesen Moment auf eine neue Weise. Aus Anspannung wächst Vertrauen. Aus Zurückhaltung entsteht Offenheit. Und aus einem einzelnen Foto wird oft eine Erfahrung, die weit über den eigentlichen Moment hinaus Bestand hat.

    Für mich ist genau das die wahre Aufgabe der Portraitfotografie. Nicht Schönheit zu erschaffen, sondern die Schönheit sichtbar zu machen, die bereits vorhanden ist.

    Persönlichkeit sichtbar machen

    In der Fashion-Fotografie steht Kleidung oft im Mittelpunkt. Doch Mode gewinnt erst dann an Ausdruck, wenn der Mensch darin sichtbar bleibt.

    Ein Outfit erzählt einen Teil der Geschichte. Haltung, Blick und Ausstrahlung verleihen ihr ihre eigentliche Tiefe. Deshalb versuche ich nie, Menschen in ein fertiges Konzept zu drücken. Stattdessen schaffe ich Raum, damit sich ihre Persönlichkeit ganz natürlich entfalten kann.

    Oft sind es genau diese kleinen Freiräume, die den Unterschied machen. Ein natürlicher Schritt, ein spontaner Blick oder ein stiller Moment erzählen häufig mehr als jede perfekt einstudierte Pose.

    Bewusst durch den Alltag

    Diese Erfahrungen prägen längst nicht mehr nur meine Art zu fotografieren. Sie beeinflussen auch, wie ich Menschen im Alltag begegne.

    Wir unterschätzen oft, welchen Einfluss unsere Präsenz auf andere Menschen hat. Ein ehrliches Kompliment. Eine freundliche Begrüssung. Wirklich zuzuhören, ohne gedanklich schon die eigene Antwort vorzubereiten.

    Diese kleinen Momente verlangen kaum etwas von uns und haben dennoch das Potenzial, Begegnungen nachhaltig zu verändern. Vielleicht nicht immer sofort sichtbar, aber oft deutlich spürbar.

    Je bewusster ich fotografiere, desto bewusster begegne ich auch den Menschen ausserhalb meiner Arbeit. Für mich gehören diese beiden Welten längst untrennbar zusammen.

    Was du für dich mitnehmen kannst

    Vielleicht musst du gar nicht mehr leisten, um etwas zu bewirken. Vielleicht beginnt Veränderung genau in dem Moment, in dem du aufhörst, alles kontrollieren zu wollen, und stattdessen ganz präsent bist.

    Du kannst diese Gedanken ganz einfach in deinen Alltag integrieren:

    • Begegne Menschen mit voller Aufmerksamkeit, bevor du sprichst oder handelst.
    • Höre zu, ohne sofort nach einer Antwort oder Lösung zu suchen.
    • Zeige ehrliche Wertschätzung statt routinemässiger Komplimente.
    • Beobachte Menschen, ohne sie vorschnell zu beurteilen.
    • Erlaube dir selbst, authentisch zu sein, anstatt perfekt wirken zu wollen.
    • Schaffe bewusst Raum für kleine Begegnungen – genau dort beginnt oft Vertrauen.
    • Frage dich am Ende des Tages: Wie haben sich die Menschen nach unserer Begegnung gefühlt?

    Veränderung braucht keine grossen Schritte. Oft beginnt sie mit einer bewussteren Haltung. Daraus entstehen Vertrauen, Verbundenheit und Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.

    Wo echte Wirkung entsteht

    Je länger ich als Fotograf arbeite, desto klarer wird mir, dass die wertvollsten Bilder nicht durch Perfektion entstehen. Sie entstehen dort, wo Menschen sich wirklich gesehen fühlen.

    Diese Erkenntnis reicht weit über die Fotografie hinaus. Sie erinnert mich immer wieder daran, dass wir nicht ständig mehr tun müssen, um etwas zu verändern. Häufig genügt es, bewusster wahrzunehmen, aufrichtig zuzuhören und Menschen mit echtem Interesse und Respekt zu begegnen.

    Denn genau dort beginnt echte Wirkung.

    Nicht im Bild.

    Sondern in der Verbindung zwischen Menschen.

  • AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram ein Reel veröffentlicht, in dem ich meine Gedanken zum Thema künstliche Intelligenz in der Fotografie geteilt habe. Das Thema beschäftigt mich aktuell intensiv und ich glaube, dass viele Fotograf:innen ähnliche Fragen haben.

    AI ist faszinierend. Die Möglichkeiten entwickeln sich in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Bilder können heute innerhalb weniger Sekunden erstellt werden. Gesichter, Menschen, Lichtstimmungen und ganze Bildwelten entstehen auf Knopfdruck. Es wäre aus meiner Sicht falsch, diese Entwicklung einfach zu ignorieren.

    Deshalb beschäftige ich mich selbst mit der Thematik. Nicht aus Angst, sondern aus Interesse. Ich möchte verstehen, welche Möglichkeiten entstehen und wie sich unsere Branche verändern könnte. Gleichzeitig hoffe ich, einen Weg zu finden, trotz AI die menschliche Note in meiner Arbeit zu bewahren und auch im geschäftlichen Umfeld weiterhin einen Mehrwert zu schaffen.

    Konkurrenz oder Chance?

    Es liegt auf der Hand, dass künstlich generierte Bilder in Zukunft in gewissen Bereichen mit der Arbeit von Fotograf:innen konkurrieren werden. Vielleicht sogar stärker, als wir uns heute vorstellen können.

    Dennoch versuche ich bewusst, das Positive in dieser Entwicklung zu sehen. AI kann neue Ideen ermöglichen, kreative Prozesse anregen und vielleicht sogar neue Kundengruppen erschliessen. Sie kann dabei helfen, Konzepte zu visualisieren oder Gedanken zu entwickeln, die später in reale fotografische Projekte einfliessen.

    Anstatt gegen die Entwicklung anzukämpfen, möchte ich verstehen, wie ich sie sinnvoll nutzen kann.

    Reel Episode 1

    Schau dir das Reel auf Instagram in voller Länge an. Ich freue mich auf dein Feedback und deine Meinung. Der Beitrag ist auf Deutsch.

    Die Bedeutung authentischer Portraitfotografie

    Gleichzeitig spüre ich aber auch etwas anderes.

    Je mehr künstlich erzeugte Bilder unseren Alltag prägen, desto wertvoller könnten echte Begegnungen und authentische Fotografien werden. Gerade deshalb fühle ich mich in meiner Leidenschaft für die Portraitfotografie bestätigt.

    Besonders die Schwarzweiss-Portraitfotografie begleitet mich seit vielen Jahren. Sie reduziert ein Bild auf das Wesentliche. Farben treten in den Hintergrund und der Mensch rückt stärker in den Mittelpunkt. Ausdruck, Persönlichkeit und Emotion erhalten mehr Raum.

    Für mich ist dies eine Form der Fotografie, die sich nicht über Perfektion definiert. Im Gegenteil.

    Wer mit mir fotografiert oder einen meiner Workshops besucht hat, kennt wahrscheinlich meinen Satz: Ich suche das perfekt Unperfekte.

    Genau diese kleinen Unvollkommenheiten machen Menschen interessant. Sie erzählen Geschichten. Sie machen Portraits glaubwürdig. Und sie erinnern uns daran, dass hinter jedem Bild ein echter Mensch steht.

    Zwei Welten werden nebeneinander existieren

    Im Reel spreche ich auch darüber, dass ich langfristig mit zwei unterschiedlichen Entwicklungen rechne.

    Auf der einen Seite wird es Menschen geben, die Freude an künstlich generierten Bildern haben und diese aktiv konsumieren oder nutzen. Auf der anderen Seite könnte eine Gegenbewegung entstehen.

    Je mehr künstliche Bilder unseren Alltag prägen, desto grösser könnte bei manchen Menschen das Bedürfnis nach Echtheit werden. Nach Bildern, die nicht perfekt berechnet wurden. Nach Fotografien, die einen Moment dokumentieren, der tatsächlich stattgefunden hat.

    Ich glaube, dass genau dort eine grosse Chance für authentische Portraitfotografie liegt.

    Menschen werden weiterhin echte Geschichten erleben wollen. Sie werden weiterhin Interesse an echten Begegnungen, echten Emotionen und echten Fotografien haben.

    Warum ich das PORTRAIT MAGAZINE gegründet habe

    Vielleicht ist genau das einer der Gründe, weshalb mir mein PORTRAIT MAGAZINE Projekt so wichtig geworden ist.

    Mit jeder Ausgabe beschäftige ich mich bewusst mit authentischer Fotografie. Nicht als schneller Social-Media-Content, sondern als etwas, das man in die Hand nehmen kann.

    Ich mag das Zeitungsformat. Es wirkt direkt, ehrlich und zugänglich. Bilder werden nicht durch einen Bildschirm betrachtet, sondern physisch erlebt. Man nimmt sich Zeit. Man blättert durch die Seiten. Man entdeckt Details.

    Für mich passt dieses Format perfekt zu meiner Vorstellung von Fotografie.

    Es unterstützt meinen Wunsch, Bilder zu schaffen, die echt wirken. Bilder, die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau deshalb empfinde ich das Magazin als einen wichtigen Gegenpol zu einer Welt, die zunehmend von digitalen und künstlich erzeugten Inhalten geprägt wird.

    Ausgabe 13 kostenlos bestellen

    Wenn du meine Gedanken zur authentischen Portraitfotografie nachvollziehen kannst, könnte auch die aktuelle Ausgabe des PORTRAIT MAGAZINE für dich interessant sein.

    Die Ausgabe 13 ist auf lediglich 50 Exemplare limitiert. Solange Exemplare verfügbar sind, kannst du sie mit dem Rabatt-Code freemag13 kostenlos bestellen. Es fallen lediglich die Versandkosten an.

    Ich freue mich über jede Person, die sich Zeit nimmt, durch die Seiten zu blättern und Fotografie bewusst zu erleben.

    Mich würde interessieren: Wie siehst du die Entwicklung von AI in der Portraitfotografie? Wird künstliche Intelligenz unsere Arbeit grundlegend verändern oder wird Authentizität dadurch sogar wichtiger?

    Schreib mir gerne deine Gedanken.

  • Jahresrückblick 2025 – ein bewegtes Jahr

    Jahresrückblick 2025 – ein bewegtes Jahr

    2025 war für mich ein Jahr voller Emotionen, Veränderungen und spannender Erfahrungen. Mit dem Umzug der BeInspired Events auf eine neue Domain steht nun auch unser Blog auf frischem Fundament.  Das neue Portal bietet Raum für Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen – hier werde ich künftig regelmässig über Neuigkeiten aus der BeInspired Fotoschule berichten und euch mit Tipps und Eindrücken rund um die Fotografie versorgen.

    Höhepunkte des Jahres 2025

    PORTRAIT INTENSE CLASS in Venedig und PHOTOCAMP im Safiental

    Im Frühling fand unsere PORTRAIT INTENSE CLASS in Venedig statt. Venedig ist einer meiner Lieblingsorte, der mich mit seiner Atmosphäre, Geschichte und dem wechselnden Licht immer wieder inspiriert. In meinem Editorial „Venice“ auf pascaluehli.com  beschreibe ich, wie ich die urbane Szenerie mit der Präsenz des Models verband und mit Licht und Schatten arbeitete, um den Bildern Tiefe zu verleihen.  Diese aussergewöhnliche Stimmung ist es, die mich jedes Jahr dazu bringt, den Kurs in dieser Stadt anzubieten. In meinem Beitrag schreibe ich auch, dass ich die PORTRAIT INTENSE CLASS einmal pro Jahr organisiere, damit Fotograf:innen die Möglichkeit haben, die Porträtfotografie in diesem besonderen Umfeld zu erforschen.

    Ein weiterer Höhepunkt war das Portrait Photo Camp, das ich in diesem Jahr zum wiederholten Mal durchführte – diesmal jedoch erstmals im Safiental, wo wir vier Tage lang in unberührter Natur intensiv an der Porträtfotografie arbeiteten.
    Unsere Unterkunft war das traditionsreiche Gasthaus Rathaus; der Charme des 500 Jahre alten Hauses und die Ruhe des Tals boten die perfekte Kulisse . Neben praktischen Shootings und professionellem Coaching gab es viel Raum für Diskussionen über persönliche Bildideen und die eigene fotografische Entwicklung . Der Kurs war ausserordentlich erfolgreich – dank der kleinen Gruppe konnten wir uns intensiv austauschen, neue Perspektiven gewinnen und viele spannende Gespräche führen. 

    Teilnahme an der PHOTOLAB‑Ausstellung in Venedig und FACES-Ausstellung in Milano

    Ein weiteres Highlight war meine Teilnahme an der Venice Photo Lab (PHOTOLAB) Ausstellung. Die Ausstellung zeigte Arbeiten von zahlreichen internationalen Fotografinnen und Fotografen. Auf der offiziellen Künstlerliste für 2025 ist mein Name neben Künstlern wie Giorgia degli Esposti, Fabien Olart und vielen anderen aufgeführt. Ich durfte im Rahmen der Ausstellung mehrere Bilder meiner in Venedig entstandenen schwarzweiss Fotografien zeigen.

    Auch wenn es für mich persönlich eher als Flop gilt, war meine Teilnahme an der FACES Fotoausstellung in Milano ein interessantes Highlight und die Mühe wert.

    Besuch der Armani Haute Couture Ausstellung in Mailand

    Im Spätsommer zog es mich nach Mailand, um die Ausstellung “Giorgio Armani Privé 2005–2025 – Twenty Years of Haute Couture” im Armani/Silos zu besuchen. Die Schau feiert zwanzig Jahre Giorgio Armani Privé, der Haute‑Couture‑Linie des Hauses. Kuratiert von Giorgio Armani selbst, bietet sie eine atmosphärische Retrospektive auf die feinste Couture des Designers und erzählt seine Geschichte in eleganten, zeitlosen Gesten . Die präsentierten Stücke sind nicht einfach Kleider; sie wirken wie poetische Gesten aus Seide, Satin, Kristall und Licht . Besonders beeindruckt hat mich seine schlichte Eleganz und die Art, wie er es schafft, mit reduzierten Formen maximale Wirkung zu erzielen.

    Der Besuch hatte eine wehmütige Note, denn der legendäre Modedesigner Giorgio Armani verstarb am 4. September 2025 in Mailand im Alter von 91 Jahren. Die Armani‑Gruppe teilte mit, dass sie mit grosser Trauer den Tod ihres Gründers und kreativen Motor bekanntgab . Armani, der Italien mit seiner minimalistischen Eleganz an die Spitze der Modewelt brachte, wurde weltweit für seine klare Formsprache und die Verbindung von maskulinen und femininen Elementen gefeiert . Seine Arbeit hat mich schon lange fasziniert, und die Ausstellung war eine inspirierende Erinnerung an sein Schaffen.

    Erfolge und Auszeichnungen

    Neben inspirierenden Reisen und Projekten durfte ich 2025 auch einige besondere Ehrungen entgegennehmen:

    • Bei den International Photography Awards (IPA) 2025 wurde meine Serie From A Distance mit einer Honorable Mention in der Kategorie Professional Photographer ausgezeichnet . In meinem Beitrag auf Instagram bedanke ich mich bei meinem Model und dem IPA Team für die Anerkennung und freue mich, dass diese Arbeit Beachtung findet .
    • Bei den Exposure One Awards 2025 erhielt ich für das Porträt Mountain run die Silberne Auszeichnung in der Kategorie Portrait (Non Professional) . Diese Auszeichnung ist eine zusätzliche Bestätigung für meine Arbeit in der Schwarzweiss‑Fotografie und motiviert mich, meine Vision weiterzuentwickeln.

    Projekte im Herbst und Workshops

    Der Herbst stand ganz im Zeichen verschiedener Fotoprojekte, bei denen ich mich intensiv mit der Schwarzweiss‑Fotografie auseinandersetzte. Dazu gehörten Editorial‑Shootings, freie Projekte und die Vorbereitung neuer Kursformate. Besonders bewegend waren die vielen Workshops, die ich mit euch, einen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, erleben durfte. Eure Begeisterung, Kreativität und der gegenseitige Austausch haben mich durch das Jahr getragen und mich immer wieder daran erinnert, warum ich meine Leidenschaft für die Fotografie mit anderen teilen möchte.

    Die neuen Editorials gibt es bald auf meiner Website https://pascaluehli.com zu sehen.

    Paris als Inspirationsquelle

    Im November durfte ich die Paris Photo besuchen. Die 28. Edition dieser Messe fand vom 13. bis 16. November 2025 im Grand Palais in Paris statt . Die Vielfalt an künstlerischen Positionen, die Mischung aus zeitgenössischer und historischer Fotografie und die Gespräche mit Ausstellern haben mich darin bestärkt, meiner Liebe zur Schwarzweiss‑Fotografie treu zu bleiben. Dieser Blick über den Tellerrand hat mir viele neue Impulse gegeben, die ich 2026 weiterverfolgen möchte.

    Im gleichen Zeitraum habe ich die Chance gepackt mir ein Bild der alljährlichen Fotografie-Ausstellung ImageNation Paris zu machen. Diese Ausstellung hatte ich schon mehrere Jahre auf dem Radar, es jedoch bisher nie geschafft sie zu besuchen. Die Ausstellung besticht durch eine grosse Auswahl an Porträtfotografien mit internationalem Niveau. Dabei wird eine grosse Bandbreite von Akt, mehrheitlich bis kreativen Fashion-Bildern geboten. Ich habe viele kreative Elemente gesehen und hoffe das eine oder andere in meine Arbeit einfliessen lassen zu können.

    Tiefpunkte und persönliche Herausforderungen

    2025 brachte nicht nur Höhepunkte. Persönliche und gesundheitliche Ereignisse forderten mich im Sommer heraus und bremsten manche Pläne. Diese Phasen gehörten zum Jahr dazu und erinnerten mich daran, wie wichtig Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind. Dank der Unterstützung meines Umfelds und der Fotografie konnte ich aber gestärkt aus diesen Erfahrungen hervorgehen.

    Vorfreude auf 2026 – neue mehrtägige Fotografie‑Events

    Die Vorfreude auf 2026 ist umso grösser. Ich arbeite an neuen mehrtägigen Fotografie‑Events, die euch intensive Lernerfahrungen und unvergessliche Erlebnisse bieten sollen. Dazu gehören:

    • Portrait Intense Class – Venedig (26.–29. März 2026): Vier Tage Porträtfotografie in der Lagunenstadt. Der Kurs ist bereits ausgebucht, aber ihr findet weitere Informationen auf unserer Webseite .
    • Portrait Gourmet Class – Lugano (5.–7. Juni 2026): Ein dreitägiger Workshop für Fortgeschrittene in Lugano. Der ursprüngliche Preis von CHF 1’690.– wurde aktuell auf CHF 1’521.– reduziert . Wir werden in kleinen Gruppen arbeiten, die atmosphärischen Ecken Luganos erkunden, zwei professionelle Models begleiten uns und wir lassen den Tag bei gutem Essen ausklingen .
    • Portrait Photo Camp – Safiental (20.–23. August 2026): Vier Tage im Safiental mit praktischen Shootings, Coachings und kreativen Impulsen . Auch hier beträgt der aktuelle Preis CHF 1’521.– statt ursprünglich CHF 1’690.– . Die idyllische Natur und die Ruhe des Tals bieten die perfekte Kulisse für ausdrucksstarke Bilder .

    Bis Ende 2025 gelten diese Preise als Frühbucherpreise. Falls ihr euch eine Teilnahme sichern möchtet, lohnt sich eine Buchung auf unserer Website beinspired-fotoschule.ch, solange noch Plätze verfügbar sind.

    Empfohlene Produkte

    Abschliessende Gedanken

    2025 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, das mir aber vor allem gezeigt hat, wie wichtig die Gemeinschaft rund um die BeInspired Fotoschule ist. Eure Teilnahme an Workshops, eure Rückmeldungen und euer Interesse an der Fotografie motivieren mich jeden Tag. Ich freue mich darauf, 2026 mit euch weiterzugehen, neue Ideen umzusetzen und noch mehr kreative Reisen zu erleben. Schaut regelmässig im neuen Blog vorbei oder abonniert unseren Newsletter, damit ihr keine Neuigkeiten verpasst.

    Zum Schluss noch ein Tipp: Wer sich für meine Editorials interessiert, findet auf pascaluehli.com regelmässig neue schwarzweisse Arbeiten und Hintergrundgeschichten zur Entstehung der Bilder.

    Ich danke euch für eure Unterstützung und wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!