Schlagwort: Pascal Uehli

  • Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Drei Studioblitze eröffnen in der Porträtfotografie viele Möglichkeiten, verlangen aber gleichzeitig nach einer bewussten und präzisen Lichtführung. Im Workshop mit Annika K entstanden unterschiedliche Porträts, die zeigen, wie sich Helligkeit, Kontrast, Räumlichkeit und Bildstimmung gezielt gestalten lassen.

    Drei Lichtquellen mit klaren Aufgaben

    Beim Fotografieren mit drei Studioblitzen geht es nicht darum, ein Gesicht möglichst hell auszuleuchten. Entscheidend ist vielmehr, dass jede Lichtquelle eine nachvollziehbare Aufgabe übernimmt und gemeinsam mit den anderen Lichtern zu einer stimmigen Bildwirkung beiträgt.

    Das Hauptlicht bestimmt die grundsätzliche Richtung und den Charakter der Aufnahme. Es formt das Gesicht, betont die Augen und macht Konturen wie Wangenknochen, Nase und Kinn sichtbar. Ein zweites Licht kann die Schatten kontrolliert aufhellen, ohne die natürliche Plastizität des Gesichts zu verlieren. Das dritte Licht dient je nach Bildidee als Akzent-, Haar- oder Hintergrundlicht und sorgt damit für zusätzliche Tiefe oder eine klarere Trennung zwischen Model und Hintergrund.

    Die eigentliche Herausforderung besteht somit nicht darin, drei Studioblitze gleichzeitig auszulösen. Viel wichtiger ist es, ihre Leistung, Position und Lichtqualität so aufeinander abzustimmen, dass kein Licht unbeabsichtigt die Wirkung eines anderen überlagert.

    Porträtwirkung zwischen Klarheit und Tiefe

    Die entstandenen Porträts zeigen eine ruhige und direkte Bildsprache. Der Blick von Annika K steht im Zentrum, während Licht, Hintergrund und Kleidung die Wirkung unterstützen, ohne von ihrem Ausdruck abzulenken.

    In den helleren Aufnahmen wirkt das Licht offen, freundlich und klar. Die Schatten im Gesicht bleiben zurückhaltend, sind aber weiterhin erkennbar. Dadurch entsteht keine vollkommen flache Ausleuchtung, sondern eine feine Modellierung, welche die natürliche Gesichtsform erhält. Besonders bei nahen Porträts ist diese Balance wichtig. Zu starke Schatten können schnell dominant wirken, während eine zu gleichmässige Ausleuchtung dem Gesicht seine räumliche Wirkung nimmt.

    Die dunkleren Porträts haben einen deutlich markanteren Charakter. Der schwarze beziehungsweise dunkelgraue Hintergrund reduziert die Aufnahme auf das Model, den Gesichtsausdruck und die Farbwirkung der Kleidung. Das zurückhaltende Umgebungslicht verstärkt die Präsenz, während gezielt gesetzte Lichtakzente dafür sorgen, dass sich Gesicht, Haare und Körperform weiterhin klar vom Hintergrund unterscheiden.

    Damit wird sichtbar, wie stark die Lichtführung die Wahrnehmung einer Person beeinflusst. Die gleiche Person kann je nach Kontrast, Hintergrund und Position des Hauptlichts weich, offen, elegant oder ausdrucksstark erscheinen.

    Weiches Licht mit sichtbarer Form

    Die Lichtführung der Bildserie verbindet eine weiche Ausleuchtung mit klar erkennbarer Struktur. Das Hauptlicht wurde so eingesetzt, dass die Haut gleichmässig erscheint und gleichzeitig feine Schatten an Nase, Wangen und unterhalb des Kinns erhalten bleiben.

    Ein leicht erhöht positioniertes Licht wirkt bei Porträts häufig besonders natürlich. Es orientiert sich an einer vertrauten Lichtrichtung von oben und lässt die Augen dennoch lebendig erscheinen. Die Reflexionen in den Augen sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Bildwirkung. Sie geben dem Blick Klarheit und verhindern, dass die Augen trotz korrekter Belichtung leblos oder zu dunkel wirken.

    Das Aufhelllicht reduziert die Kontraste auf der vom Hauptlicht abgewandten Seite. Dabei muss seine Leistung bewusst niedriger gewählt werden. Ist es zu stark, verschwinden die Schatten vollständig und das Gesicht verliert an Tiefe. Ist es zu schwach, können die Kontraste für die gewünschte Bildidee zu ausgeprägt werden. Bereits kleine Veränderungen der Blitzleistung oder des Abstands zum Model wirken sich sichtbar auf das Resultat aus.

    Das dritte Licht erweitert den gestalterischen Spielraum. Bei einem dunklen Hintergrund kann es beispielsweise eine feine Trennung an Haaren, Schultern oder Kleidung erzeugen. Bei einem hellen Set kann es dazu beitragen, den Hintergrund gleichmässiger und sauberer erscheinen zu lassen. Der Einsatz richtet sich deshalb immer nach dem gewünschten Endresultat und nicht nach einem starren Lichtrezept.

    Kleidung und Hintergrund als Teil der Lichtgestaltung

    Licht wird nicht nur von der Haut reflektiert. Auch Kleidung, Schmuck und Hintergrund reagieren unterschiedlich auf die eingesetzten Lichtquellen. Helle Stoffe können schnell sehr viel Licht zurückwerfen, während dunkle Materialien deutlich mehr Licht benötigen, damit ihre Strukturen sichtbar bleiben.

    Das weisse Oberteil unterstützt die helle und reduzierte Bildwirkung. Die Übergänge zwischen Model und Hintergrund wirken fein und ruhig, wodurch die Aufmerksamkeit noch stärker auf Gesicht und Augen gelenkt wird.

    Das dunkelrote, strukturierte Oberteil erzeugt dagegen einen starken Kontrast zum dunklen Hintergrund. Die leicht transparenten Bereiche und das florale Muster werden durch die seitliche Lichtführung sichtbar, ohne das Gesicht zu konkurrenzieren. Gerade bei solchen Stoffen zeigt sich, weshalb eine sorgfältige Lichtkontrolle wichtig ist. Das Licht soll genügend Struktur hervorbringen, darf aber weder störende Reflexionen noch überbelichtete Flächen erzeugen.

    Zusammenarbeit mit Annika K

    Neben der Technik bleibt die Zusammenarbeit mit dem Model ein wesentlicher Bestandteil eines gelungenen Porträts. Annika K brachte eine ruhige Präsenz und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten in den Workshop ein. Dadurch konnten sowohl sehr direkte, reduzierte Porträts als auch etwas distanziertere und elegantere Bildwirkungen umgesetzt werden.

    Eine klare Kommunikation hilft dem Model zu verstehen, welche Stimmung gesucht wird und weshalb bestimmte kleine Veränderungen notwendig sind. Bereits eine leichte Drehung des Kopfes, eine veränderte Schulterhaltung oder eine minimale Anpassung der Blickrichtung beeinflussen, wie das Licht über das Gesicht fällt.

    Im Workshop lässt sich diese Verbindung zwischen Licht und Pose unmittelbar beobachten. Die Teilnehmenden sehen nicht nur, wie das Set technisch aufgebaut wird, sondern erfahren auch, wie die Lichtwirkung durch die Position des Models verändert werden kann.

    Der Mehrwert eines praxisnahen Porträtworkshops

    Bei den Porträtworkshops der BeInspired Fotoschule stehen praktische Erfahrungen, technische Inputs und die Zusammenarbeit mit ausgewählten Models im Mittelpunkt. Die kleine Gruppe schafft genügend Raum, um unterschiedliche Einstellungen auszuprobieren, Fragen zu stellen und die Wirkung einzelner Veränderungen direkt zu beurteilen.

    Das Thema Porträtfotografie mit drei Studioblitzen eignet sich besonders gut, um das Verständnis für Licht weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden lernen, mehrere Lichtquellen nicht isoliert zu betrachten, sondern als zusammenhängendes Set. Ziel ist eine kontrollierte Ausleuchtung, bei der die Lichtstimmung zur Person, zur Kleidung und zur geplanten Bildaussage passt.

    Dabei entstehen nicht einfach nur technisch korrekt belichtete Fotografien. Die Teilnehmenden nehmen ein besseres Verständnis dafür mit, weshalb ein Porträt räumlich wirkt, wie sich Kontraste steuern lassen und welche Lichtquelle für einen bestimmten Effekt verantwortlich ist. Dieses Wissen hilft auch bei zukünftigen Shootings, selbst wenn später mit weniger Lichtquellen gearbeitet wird.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.

    Eventdaten

    Der Workshop mit Annika K zeigt, wie vielseitig sich drei Studioblitze in der Porträtfotografie einsetzen lassen. Durch eine klare Aufgabenverteilung zwischen Hauptlicht, Aufhelllicht und drittem Akzent- oder Hintergrundlicht entstehen Porträts mit kontrollierten Kontrasten, natürlicher Tiefe und einer ruhigen, präsenten Bildwirkung.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse, Fotoreisen und Fotografie-Workshops angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Lichtkonzepte praktisch kennenzulernen, mit ausgewählten Models zu arbeiten und die eigene fotografische Bildsprache Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

  • AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram ein Reel veröffentlicht, in dem ich meine Gedanken zum Thema künstliche Intelligenz in der Fotografie geteilt habe. Das Thema beschäftigt mich aktuell intensiv und ich glaube, dass viele Fotograf:innen ähnliche Fragen haben.

    AI ist faszinierend. Die Möglichkeiten entwickeln sich in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Bilder können heute innerhalb weniger Sekunden erstellt werden. Gesichter, Menschen, Lichtstimmungen und ganze Bildwelten entstehen auf Knopfdruck. Es wäre aus meiner Sicht falsch, diese Entwicklung einfach zu ignorieren.

    Deshalb beschäftige ich mich selbst mit der Thematik. Nicht aus Angst, sondern aus Interesse. Ich möchte verstehen, welche Möglichkeiten entstehen und wie sich unsere Branche verändern könnte. Gleichzeitig hoffe ich, einen Weg zu finden, trotz AI die menschliche Note in meiner Arbeit zu bewahren und auch im geschäftlichen Umfeld weiterhin einen Mehrwert zu schaffen.

    Konkurrenz oder Chance?

    Es liegt auf der Hand, dass künstlich generierte Bilder in Zukunft in gewissen Bereichen mit der Arbeit von Fotograf:innen konkurrieren werden. Vielleicht sogar stärker, als wir uns heute vorstellen können.

    Dennoch versuche ich bewusst, das Positive in dieser Entwicklung zu sehen. AI kann neue Ideen ermöglichen, kreative Prozesse anregen und vielleicht sogar neue Kundengruppen erschliessen. Sie kann dabei helfen, Konzepte zu visualisieren oder Gedanken zu entwickeln, die später in reale fotografische Projekte einfliessen.

    Anstatt gegen die Entwicklung anzukämpfen, möchte ich verstehen, wie ich sie sinnvoll nutzen kann.

    Reel Episode 1

    Schau dir das Reel auf Instagram in voller Länge an. Ich freue mich auf dein Feedback und deine Meinung. Der Beitrag ist auf Deutsch.

    Die Bedeutung authentischer Portraitfotografie

    Gleichzeitig spüre ich aber auch etwas anderes.

    Je mehr künstlich erzeugte Bilder unseren Alltag prägen, desto wertvoller könnten echte Begegnungen und authentische Fotografien werden. Gerade deshalb fühle ich mich in meiner Leidenschaft für die Portraitfotografie bestätigt.

    Besonders die Schwarzweiss-Portraitfotografie begleitet mich seit vielen Jahren. Sie reduziert ein Bild auf das Wesentliche. Farben treten in den Hintergrund und der Mensch rückt stärker in den Mittelpunkt. Ausdruck, Persönlichkeit und Emotion erhalten mehr Raum.

    Für mich ist dies eine Form der Fotografie, die sich nicht über Perfektion definiert. Im Gegenteil.

    Wer mit mir fotografiert oder einen meiner Workshops besucht hat, kennt wahrscheinlich meinen Satz: Ich suche das perfekt Unperfekte.

    Genau diese kleinen Unvollkommenheiten machen Menschen interessant. Sie erzählen Geschichten. Sie machen Portraits glaubwürdig. Und sie erinnern uns daran, dass hinter jedem Bild ein echter Mensch steht.

    Zwei Welten werden nebeneinander existieren

    Im Reel spreche ich auch darüber, dass ich langfristig mit zwei unterschiedlichen Entwicklungen rechne.

    Auf der einen Seite wird es Menschen geben, die Freude an künstlich generierten Bildern haben und diese aktiv konsumieren oder nutzen. Auf der anderen Seite könnte eine Gegenbewegung entstehen.

    Je mehr künstliche Bilder unseren Alltag prägen, desto grösser könnte bei manchen Menschen das Bedürfnis nach Echtheit werden. Nach Bildern, die nicht perfekt berechnet wurden. Nach Fotografien, die einen Moment dokumentieren, der tatsächlich stattgefunden hat.

    Ich glaube, dass genau dort eine grosse Chance für authentische Portraitfotografie liegt.

    Menschen werden weiterhin echte Geschichten erleben wollen. Sie werden weiterhin Interesse an echten Begegnungen, echten Emotionen und echten Fotografien haben.

    Warum ich das PORTRAIT MAGAZINE gegründet habe

    Vielleicht ist genau das einer der Gründe, weshalb mir mein PORTRAIT MAGAZINE Projekt so wichtig geworden ist.

    Mit jeder Ausgabe beschäftige ich mich bewusst mit authentischer Fotografie. Nicht als schneller Social-Media-Content, sondern als etwas, das man in die Hand nehmen kann.

    Ich mag das Zeitungsformat. Es wirkt direkt, ehrlich und zugänglich. Bilder werden nicht durch einen Bildschirm betrachtet, sondern physisch erlebt. Man nimmt sich Zeit. Man blättert durch die Seiten. Man entdeckt Details.

    Für mich passt dieses Format perfekt zu meiner Vorstellung von Fotografie.

    Es unterstützt meinen Wunsch, Bilder zu schaffen, die echt wirken. Bilder, die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau deshalb empfinde ich das Magazin als einen wichtigen Gegenpol zu einer Welt, die zunehmend von digitalen und künstlich erzeugten Inhalten geprägt wird.

    Ausgabe 13 kostenlos bestellen

    Wenn du meine Gedanken zur authentischen Portraitfotografie nachvollziehen kannst, könnte auch die aktuelle Ausgabe des PORTRAIT MAGAZINE für dich interessant sein.

    Die Ausgabe 13 ist auf lediglich 50 Exemplare limitiert. Solange Exemplare verfügbar sind, kannst du sie mit dem Rabatt-Code freemag13 kostenlos bestellen. Es fallen lediglich die Versandkosten an.

    Ich freue mich über jede Person, die sich Zeit nimmt, durch die Seiten zu blättern und Fotografie bewusst zu erleben.

    Mich würde interessieren: Wie siehst du die Entwicklung von AI in der Portraitfotografie? Wird künstliche Intelligenz unsere Arbeit grundlegend verändern oder wird Authentizität dadurch sogar wichtiger?

    Schreib mir gerne deine Gedanken.

  • Resultat Portraitworkshop mit Audé

    Resultat Portraitworkshop mit Audé

    In diesem Beitrag zeige ich das Resultat eines Porträtfotografie-Workshops mit Audé, die mich schon seit längerer Zeit auf meinem fotografischen Weg begleitet. Mit einem Studioblitz, viel Ruhe und unterschiedlichen Räumen sind vielseitige Portraits entstanden, die trotz reduziertem Setup sehr unterschiedlich wirken.

    Vertrautheit als Basis für Bildwirkung

    Mit Audé zu arbeiten bedeutet für mich immer auch Vertrauen. Diese Vertrautheit war im Workshop klar spürbar und hat es uns erlaubt, uns ganz auf Licht, Ausdruck und Bildwirkung zu konzentrieren. Der Fokus lag auf Porträtfotografie mit einem Studioblitz – bewusst einfach gehalten, um Raum für Nuancen zu lassen. Das Licht wirkt in den Bildern ruhig, klar und gleichzeitig sehr präsent. Es unterstützt den Ausdruck, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

    Ein Licht – viele Stimmungen

    Obwohl wir mit nur einer Lichtquelle gearbeitet haben, sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht weich und offen, fast natürlich, dann wieder strukturierter und klarer mit mehr Tiefe im Gesicht. Kleine Veränderungen in Position, Abstand oder Blickrichtung reichen aus, um die Wirkung eines Portraits komplett zu verändern. Genau diese Feinheiten machen die Arbeit mit einem einzelnen Studioblitz so spannend.

    Raum als Teil des Bildes

    Da die Fotogalerie Embrach während des Workshops nicht in Betrieb war, konnten wir auch diese Räumlichkeiten nutzen. Das hat den Bildern eine zusätzliche Ebene gegeben. Unterschiedliche Hintergründe, Lichtverhältnisse und Raumwirkungen beeinflussen das Portrait subtil, aber spürbar. Du siehst, wie Licht nicht nur das Model formt, sondern auch mit dem Raum in Dialog tritt.

    Vielfalt im klaren Rahmen

    Die entstandenen Portraits zeigen sehr schön, wie vielfältig ein Workshop sein kann, auch wenn Thema und Technik klar definiert sind. Es geht nicht darum, ein fixes Bild zu reproduzieren, sondern darum, Möglichkeiten zu entdecken. Jeder Teilnehmer erlebt diesen Prozess anders – genau das macht die Workshops lebendig und individuell.

  • Resultat Portraitworkshop mit Valentina B

    Resultat Portraitworkshop mit Valentina B

    Ein Workshop, bei dem wir das Blitzlicht bewusst umgedacht haben. Mit Model Valentina und viel Feingefühl für indirektes Licht entstanden lebendige, natürliche und sehr unterschiedliche Portraits.

    Indirektes Blitzlicht als bewusste Entscheidung

    Im Workshop mit Valentina haben wir uns intensiv mit der Porträtfotografie mit indirektem Blitzlicht beschäftigt. Die klare Vorgabe für alle Teilnehmenden war einfach – und zugleich herausfordernd: Valentina wird nicht direkt mit dem Studioblitz belichtet. Das Licht wurde stattdessen über Wände, Decken, Hintergründe oder andere Flächen geführt. Genau diese Herangehensweise prägt die Bildwirkung: weich, fliessend und sehr natürlich.

    Körpergefühl trifft Lichtverständnis

    Valentina bringt ein ausserordentlich gutes Körpergefühl mit, was die Arbeit mit indirektem Licht enorm bereichert hat. Ihre Bewegungen, Haltungen und kleinen Gesten harmonieren mit dem Licht, statt gegen es zu arbeiten. Dadurch entstehen Portraits, die ruhig wirken und gleichzeitig Präsenz haben. Du siehst, wie Licht nicht nur beleuchtet, sondern Formen begleitet und unterstützt.

    Unterschiedliche Lichtsets, unterschiedliche Stimmungen

    Durch das Ausprobieren verschiedener indirekter Lichtführungen sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht offen und hell, fast schwerelos, dann wieder etwas zurückhaltender mit mehr Tiefe und Struktur. Kleine Veränderungen im Raum oder im Abstand zum reflektierenden Element hatten grosse Auswirkungen auf die Bildwirkung. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit indirektem Blitzlicht so spannend.

    Kreativität kennt keine festen Grenzen

    Beim Experimentieren darf auch das Studio selbst Teil des Bildes werden. In diesem Workshop wurden sogar die Studiovorhänge, die eigentlich zur Vermeidung von Reflektionen gedacht sind, kurzerhand zur Kulisse. Solche Momente zeigen sehr schön, wie wichtig Offenheit und Spielraum im kreativen Prozess sind. Nicht alles muss geplant sein – manches entsteht genau dann, wenn man Regeln bewusst hinterfragt.

    Workshop-Erlebnis bei BeInspired

    Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir uns Schritt für Schritt an neue Lichtideen herangetastet, ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. Genau so verstehe ich meine Workshops: individuell, lebendig und immer wieder anders. Jeder Abend bringt neue Bilder, neue Gedanken und neue Perspektiven hervor – und genau deshalb werden die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule nie langweilig.

  • Resultat Portraitworkshop Simone S

    Resultat Portraitworkshop Simone S

    Im letzten November durfte ich gemeinsam mit Model Simone einen intensiven Portrait-Fotoworkshop mit Studioblitz durchführen. In nur rund drei Stunden sind dabei erstaunlich viele starke und unterschiedliche Bilder entstanden – ein paar davon teile ich in diesem Beitrag.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Reduktion als fotografische Haltung

    Der Workshop stand ganz im Zeichen der Porträtfotografie mit einem Studioblitz. Ein bewusst reduziertes Setup, das den Fokus klar auf den Menschen vor der Kamera legt. Genau diese Einfachheit prägt die Bildwirkung: ruhig, konzentriert und sehr direkt. Das Licht formt das Gesicht und schafft Raum für Ausdruck, Präsenz und Persönlichkeit. Du spürst schnell, dass es hier weniger um Effekte geht, sondern um Wahrnehmung und fotografisches Verständnis.

    Zwischen Nähe und Zurückhaltung

    Der Stil der entstandenen Arbeiten bewegt sich zwischen Intimität und Distanz. Mal wirkt das Licht weich und zurückhaltend, fast beobachtend, dann wieder klarer und strukturierter mit mehr Kontrast. Diese Spannbreite zeigt, wie vielseitig ein einzelner Studioblitz eingesetzt werden kann – nicht durch Technik, sondern durch bewusste Entscheidungen. Genau diese feinen Nuancen machen Porträts lebendig und zeitlos.

    Vielfalt innerhalb eines klaren Rahmens

    Die gezeigten Bilder stehen sinnbildlich für die Vielfalt, die in meinen rund dreistündigen Fotoworkshops entsteht. Obwohl das Thema klar definiert ist, entwickeln sich die Bilder immer wieder neu. Das liegt daran, dass ich Workshops sehr flexibel und individuell gestalte. Du arbeitest nicht nach Schema F, sondern reagierst auf das Model, auf das Licht und auf den Moment.

    Ein Workshop, der jedes Mal anders ist

    Teilnehmende erleben meine Porträt-Workshops immer wieder neu – selbst dann, wenn sie schon mehrfach dabei waren. Genau diese Offenheit und Anpassungsfähigkeit sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Jeder Abend bringt neue Gespräche, neue Blickwinkel und neue Bilder hervor. Das ist auch der Grund, weshalb die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule lebendig bleiben und sich stetig weiterentwickeln.

  • Porträtfotografie für Einsteiger – Dein Einstieg in die Welt der Porträts

    Porträtfotografie für Einsteiger – Dein Einstieg in die Welt der Porträts

    Viele Fotograf:innen beginnen ihre Reise mit Landschaften, Reisen oder spontanen Momentaufnahmen. Früher oder später kommt jedoch eine Frage auf, die den nächsten Entwicklungsschritt einläutet:

    Wie fotografiere ich Menschen so, dass echte und ausdrucksstarke Porträts entstehen?

    Genau hier setzt mein Einsteigerkurs zur Porträtfotografie an. In diesem Kurs lernst du Schritt für Schritt, wie du mit einfachen Mitteln überzeugende Porträts fotografieren kannst – im Studio, mit echtem Model und mit persönlicher Betreuung in einer kleinen Gruppe.


    Warum Porträtfotografie so faszinierend ist

    Porträts sind mehr als nur ein Foto von einer Person.
    Ein gutes Porträt zeigt Persönlichkeit, Ausdruck und Stimmung.

    Dabei spielen viele Faktoren zusammen:

    • Licht und Schatten
    • Kommunikation mit dem Model
    • Bildaufbau und Perspektive
    • Technik und Kameraeinstellungen
    • Vertrauen und Atmosphäre beim Fotografieren

    Im Einsteigerkurs lernst du diese Elemente praxisnah kennen und kannst sie direkt anwenden.


    Der Kurs: Porträtfotografie für Einsteiger

    Der Kurs richtet sich an Fotograf:innen, die erste Erfahrungen mit der Porträtfotografie sammeln oder ihre Grundlagen vertiefen möchten.

    Wir arbeiten in einer kleinen Gruppe, sodass jede Person genügend Zeit zum Fotografieren hat und individuelle Unterstützung erhält. 

    Während des Workshops fotografieren wir mit einem Model und ich gebe dir Inputs zu Technik, Licht und Zusammenarbeit vor der Kamera. 

    Typische Themen im Workshop sind zum Beispiel:

    • Grundlagen der Porträtfotografie
    • Arbeiten mit Studiolicht
    • Kommunikation mit dem Model
    • Bildgestaltung und Perspektive
    • praktische Tipps aus meinem Arbeitsalltag

    Mir ist wichtig, dass du nicht nur zuhörst – sondern selber fotografierst. Reserviere hier deinen Platz.


    Kleine Gruppe – intensive Betreuung

    Ein zentrales Element der BeInspired Workshops ist die kleine Gruppengrösse.

    • maxima drei Teilnehmer:innen
    • persönliche Betreuung
    • genügend Zeit zum Fotografieren
    • entspannte Atmosphäre im Studio
    • im letzten Model arbeiten wir mit einem Model

    So entsteht eine Lernumgebung, in der Fragen jederzeit möglich sind und jede Person aktiv fotografieren kann. 


    Der Kursort: BeInspired Fotoschule in Dietikon

    Der Einsteigerkurs findet im Studio der BeInspired Fotoschule in Dietikon statt. Das Studio bietet ideale Voraussetzungen für Porträtfotografie mit kontrolliertem Licht.

    Adresse:

    BeInspired Fotoschule
    Riedstrasse 6
    8953 Dietikon

    Die Bushaltestelle Moosmatt befindet sich direkt vor dem Gebäude und Besucherparkplätze sind ebenfalls vorhanden. 


    Kursdaten 2026

    Der Einsteigerkurs findet als mehrteiliger Kurs statt:

    • 22.04.2026 – Modul 1 18:00-21:00 Uhr
    • 27.04.2026 – Modul 2 18:00-21:00 Uhr
    • 06.05.2026 – Modul 3 18:00-21:00 Uhr

    Für den letzten Kurstag arbeiten wir mit einem Model, damit du das Gelernte direkt praktisch umsetzen kannst.


    Für wen ist der Kurs geeignet?

    Dieser Kurs ist ideal für dich, wenn du:

    • erste Erfahrungen mit der Kamera hast
    • lernen möchtest Menschen zu fotografieren
    • verstehen möchtest, wie Licht in der Porträtfotografie und im Fotostudio funktioniert
    • deine Bildideen mit einem Model umsetzen willst
    • gerne in einer kleinen Gruppe lernst

    Du brauchst kein Profi-Equipment – wichtiger ist die Freude an der Fotografie.


    Mein Ziel für diesen Kurs

    Mir ist wichtig, dass du nach dem Workshop:

    • sicherer mit Licht und Kamera umgehen kannst
    • keine Scheu mehr hast Menschen zu fotografieren
    • eigene Bildideen entwickeln kannst
    • mit starken Porträts nach Hause gehst

    Und vielleicht sogar eine neue Leidenschaft für die Porträtfotografie entdeckst.


    Anmeldung zum Workshop

    Alle Informationen zum Kurs sowie die Anmeldung findest du hier:

    Die Plätze sind bewusst limitiert, damit genügend Zeit für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer bleibt.


  • Resultat Portraitworkshop mit Fabia B

    Resultat Portraitworkshop mit Fabia B

    Ein Workshop, der gezeigt hat, wie vielseitig und kreativ die Arbeit mit mehreren Lichtquellen sein kann. Mit drei Studioblitzen und Model Fabia entstand ein abwechslungsreicher Abend voller neuer Bildideen.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Drei Studioblitze und viele Wege zum Bild

    Im Fotoworkshop mit Fabia haben wir intensiv mit drei Studioblitzen gearbeitet und unterschiedliche Lichtset-Varianten aufgebaut. Ziel war es, die Vielfalt dieser Arbeitsweise im Fotostudio bewusst zu erleben. Je nach Anordnung der Lichtquellen veränderte sich die Bildwirkung deutlich – von ruhig und reduziert bis hin zu spannungsvoll und ausdrucksstark. Du merkst schnell, wie stark kleine Veränderungen im Setup das gesamte Bild beeinflussen können.

    Struktur, Farbe und bewusste Akzente

    Neben klassischen Lichtaufbauten kamen auch Gobo-Elemente für den Hintergrund zum Einsatz. Diese brachten zusätzliche Strukturen ins Bild und gaben dem Raum mehr Tiefe. Ergänzend arbeiteten wir mit Farbfolien, um gezielt Stimmung zu erzeugen und einzelne Bildideen visuell zu verstärken. Das Zusammenspiel aus Licht, Schatten, Struktur und Farbe eröffnete immer wieder neue gestalterische Möglichkeiten.

    Vielfalt durch Variation

    Ein zentraler Teil des Workshops war das bewusste Variieren der Lichtsets. Mit denselben drei Blitzen entstanden völlig unterschiedliche Bildwelten – einmal klar und zeitlos, dann wieder experimentell und erzählerisch. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit mehreren Lichtquellen so spannend und zeigen, wie flexibel du im Studio agieren kannst, ohne ständig neues Equipment zu benötigen.

    Kreative Dynamik mit Fabia

    Mit Fabia ging es an diesem Abend sehr kreativ zu und her. Ihre Offenheit vor der Kamera und ihre Lust am Ausprobieren machten es leicht, neue Ideen umzusetzen und auch ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen. Der Workshop war lebendig, abwechslungsreich und geprägt von einer konzentrierten, aber entspannten Atmosphäre.

    Mein Verständnis von Workshop-Arbeit

    Dieser Workshop steht exemplarisch für meine Art, Workshops zu gestalten: kreativ, vielseitig und immer wieder neu. Es geht nicht darum, ein fixes Setup zu kopieren, sondern ein Verständnis für Licht zu entwickeln und eigene Bildideen mutig umzusetzen.

  • Die photoSCHWEIZ 2026 – Rückblick auf eine inspirierende Ausstellung

    Die photoSCHWEIZ 2026 – Rückblick auf eine inspirierende Ausstellung

    Die photoSCHWEIZ präsentierte sich 2026 wieder im Kongresshaus Zürich vermittelte Grosszügigkeit, Offenheit und eine angenehme Ruhe, die es erlaubte, sich intensiv mit den gezeigten Arbeiten auseinanderzusetzen. Die Besucher erwartete eine breit gefächerte Auswahl an fotografischen Handschriften – von konzeptionellen Serien bis hin zu sehr persönlichen, erzählerischen Arbeiten.

    Die Tage waren geprägt von vielen Begegnungen, Gesprächen und einem regen Interesse an den ausgestellten Werken. Rückblickend blieb vor allem das Gefühl, Teil eines lebendigen und wertschätzenden fotografischen Umfelds gewesen zu sein.

    The Weight of Bloom

    Ein persönlicher Höhepunkt der Ausstellung war für mich die erstmalige Präsentation meiner Arbeit The Weight of Bloom, die gemeinsam mit Model Vallie entstanden ist. Umso grösser war die Freude, diese Serie erstmals einem grösseren Publikum zeigen zu dürfen.

    Die Resonanz auf die Arbeit war durchwegs positiv. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit, stellten Fragen und teilten ihre eigenen Gedanken und Interpretationen. Besonders gefreut haben mich die zahlreichen Gespräche – sowohl mit neuen Kontakten als auch mit bekannten Gesichtern. Das ehrliche, offene Feedback bestätigte mich darin, diesen Weg weiterzugehen.

    Masterclass und Workshop an der photoSCHOOL

    Neben der Ausstellung durfte ich im Rahmen der photoSCHWEIZ 2026 auch eine Masterclass sowie einen Workshop an der photoSCHOOL durchführen. In beiden Kursen ging es um das Thema Schwarz-Weiss-Porträtfotografie – ein Bereich, der mir besonders am Herzen liegt.

    Wie für mich gewohnt, waren die Kurse bewusst nischig aufgebaut. So konnte ich gezielt auf die Fragen und Interessen der Teilnehmenden eingehen und mein Wissen vertieft weitergeben.
    Am Freitag wurde ich dabei von Model Dayane unterstützt, am Montag von Model Luana. Ihre Präsenz und Professionalität machten es mir noch einfacher, diese Fotokurse mit Freude und Klarheit umzusetzen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Teilnehmenden bestmöglich profitieren konnten.

    Ein neues Level für die photoSCHWEIZ

    Abschliessend bleibt für mich festzuhalten, dass die photoSCHWEIZ 2026 am neuen Standort im Kongresshaus Zürich ein sehr gutes Gefühl vermittelte. Ich habe viele starke, sorgfältig erarbeitete Serien gesehen und war – für einmal – wirklich begeistert von der Kuration und der Vielfalt der gezeigten Arbeiten. Wie ihr wisst, habe ich in der Vergangenheit auch andere Erfahrungen gemacht.

    Umso mehr hat es mich gefreut zu sehen, dass die photoSCHWEIZ ein neues Level erreicht hat. Teil dieser Entwicklung und erneut Teil der Ausstellung gewesen zu sein, empfand ich als grosse Wertschätzung und Bereicherung.

  • Resultat Portraitworshop mit Annika K

    Resultat Portraitworshop mit Annika K

    Ein Porträt-Fotoworkshop, der zeigt, wie vielseitig eine einzige Lichtquelle sein kann. Mit Studioblitz, klaren Entscheidungen und viel Feingefühl entstanden ausdrucksstarke und sehr unterschiedliche Portraits mit Annika.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Eine Lichtquelle – viele Möglichkeiten

    Im Porträt-Fotoworkshop mit Annika lag der Fokus bewusst auf einem einfachen Setup: ein Studioblitz, kein Schnickschnack. Genau diese Reduktion macht die Bildwirkung so spannend. Je nach Position, Abstand und Ausrichtung verändert sich der Charakter der Aufnahmen deutlich. Mal wirkt das Licht weich und schmeichelnd, fast zurückhaltend. Dann wieder klarer, direkter und grafischer – mit stärkerem Schattenverlauf und mehr Spannung im Gesicht.

    Bildwirkung zwischen Ruhe und Präsenz

    Die Referenzbilder zeigen sehr schön, wie unterschiedlich ein einzelnes Licht gelesen werden kann. In einigen Aufnahmen entsteht eine ruhige, fast intime Stimmung, bei der Hauttöne sanft modelliert werden und der Blick Raum bekommt. Andere Bilder erinnern eher an klassisches Studio-Porträt mit klarer Lichtkante, mehr Kontrast und einer stärkeren Präsenz. Du siehst: Nicht das Licht selbst entscheidet über die Wirkung, sondern wie bewusst es eingesetzt wird.

    Vergleich als Lernmoment

    Ein gutes Beispiel aus dem Workshop war der direkte Vergleich zwischen frontalem Blitzlicht und einer seitlicheren Lichtführung. Während frontal gesetztes Licht sehr offen und zugänglich wirkt, bringt seitliches Licht sofort mehr Tiefe und Charakter ins Bild. Beide Varianten haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, was du erzählen willst. Genau diese Erkenntnis war für viele Teilnehmende ein zentraler Aha-Moment.

    Konzentriertes Arbeiten im Studio

    Der Workshop fand im Fotostudio statt und bot ideale Bedingungen, um sich ganz auf Licht, Ausdruck und Kommunikation zu konzentrieren. Annika überzeugte mit ihrer natürlichen Präsenz vor der Kamera und machte es leicht, verschiedene Lichtstile auszuprobieren. Die Atmosphäre war ruhig, fokussiert und gleichzeitig sehr offen für Experimente – genau so, wie ich mir einen Workshop wünsche.

    Ausblick

    Auch dieser Workshop hat gezeigt, wie viel Stärke in reduzierten Setups steckt. Weitere Porträt-Fotoworkshops mit Annika sind bereits angedacht und werden zu gegebener Zeit im Blog publiziert. Wenn du Lust hast, mit wenig Technik und klaren Lichtideen zu arbeiten, lohnt es sich, dranzubleiben.

  • Neue Porträtworkshop-Daten April bis Juni 2026

    Neue Porträtworkshop-Daten April bis Juni 2026

    Der Frühling 2026 bringt neue Porträtfotografie-Workshops bei der BeInspired Fotoschule, die sich sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an fortgeschrittene Fotografinnen und Fotografen richten. Alle neuen Termine von April bis Juni sind ab sofort zum Aktionspreis von CHF 149.– statt CHF 189.– buchbar.

    Neue Workshop-Daten April bis Juni 2026

    Mit den neuen Workshop-Terminen erweitert die BeInspired Fotoschule ihr Porträtangebot gezielt um praxisnahe Formate, die unterschiedliche Lichttechniken vertiefen. Die Workshops finden in kleinen Gruppen statt und bieten viel Raum für individuelles Lernen und kreatives Experimentieren.

    Die Models für die einzelnen Workshops sind derzeit noch nicht bekannt – die Bekanntgabe erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

    Einstieg in die Porträtfotografie – Menschen ins beste Licht setzen

    22. April / 29. April / 06. Mai 2026

    3 Abende – 18:00 bis 21:00 Uhr, Dietikon

    Dieser dreiteilige Abendworkshop richtet sich an alle, die fundiert in die Porträtfotografie einsteigen möchten. Im Zentrum stehen der bewusste Umgang mit Licht, der Aufbau eines einfachen Setups sowie das Verständnis für Bildwirkung und Bildgestaltung. Schritt für Schritt wird vermittelt, wie Menschen authentisch, natürlich und wirkungsvoll fotografiert werden können.

    Der Fokus liegt auf praxisnahen Übungen, begleitet von theoretischen Grundlagen, die direkt umgesetzt werden können.

    Porträtfotografie für Einsteiger – Menschen ins beste Licht setzen – 18.01./25.01./01.02.2027 jeweils 18:00-21:00

    Ursprünglicher Preis war: CHF 450.00Aktueller Preis ist: CHF 405.00.

    3 vorrätig

    Porträtfotografie mit einem Blitz

    07. Mai 2026 – 18:00 bis 21:00 Uhr, Dietikon

    Dieser Workshop zeigt, wie mit nur einem Studioblitz ausdrucksstarke Porträts entstehen. Teilnehmende lernen, Licht gezielt zu formen, Schatten bewusst einzusetzen und mit minimalem Equipment maximale Wirkung zu erzielen.

    Der Workshop eignet sich ideal für alle, die ihre Lichtführung vereinfachen und gleichzeitig präziser kontrollieren möchten.

    Porträtfotografie mit Dauer- und Blitzlicht

    27. Mai 2026 – 18:00 bis 21:00 Uhr, Dietikon

    Dauerlicht und Blitzlicht bieten unterschiedliche kreative Möglichkeiten. In diesem Workshop werden beide Lichtarten gegenübergestellt und kombiniert eingesetzt.

    Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Lichtstimmungen gezielt beeinflussen lassen und wie der Wechsel zwischen Dauer- und Blitzlicht den fotografischen Prozess verändert. Der Workshop fördert das Verständnis für Lichtqualität, Lichtcharakter und Bildwirkung.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    10. Juni 2026 – 18:00 bis 21:00 Uhr, Dietikon

    Dieser Workshop richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die ihre Lichtsetzung weiter verfeinern möchten. Mit drei Studioblitzen werden komplexere Licht-Setups aufgebaut, um Tiefe, Struktur und gezielte Akzente im Porträt zu schaffen.

    Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Hauptlicht, Aufhelllicht und Effektlicht sowie auf der bewussten Steuerung von Kontrasten.

    Alle genannten Workshops sind ab sofort zum Aktionspreis von CHF 149.– statt CHF 189.– buchbar. Die Plätze sind begrenzt, um eine persönliche Betreuung und intensives Arbeiten zu ermöglichen. Der Aktionspreis gilt nur solange verfügbar.