Schlagwort: Porträtfotografie

  • Portrait Retreat auf Kreta: Eine Woche für intensive Portraitfotografie

    Portrait Retreat auf Kreta: Eine Woche für intensive Portraitfotografie

    Manchmal braucht es mehr als einen einzelnen Workshop-Abend, um wirklich in die Fotografie einzutauchen. Mehr Zeit, mehr Ruhe und mehr Raum für Ideen können entscheidend sein, wenn du deine Portraitfotografie vertiefen möchtest. Genau dafür gibt es das Portrait Retreat auf Kreta.

    Vom 08. bis 15. Mai 2027 erwartet dich in Plakias eine intensive Woche für Fotograf:innen, die bewusst fotografieren, mit Models arbeiten und ihre Bildsprache weiterentwickeln möchten. Das Retreat verbindet praktische Shootings, kreativen Austausch, persönliche Inputs und eine Umgebung, die Licht, Landschaft und Ruhe auf besondere Weise zusammenbringt.

    Mehr als ein Workshop

    Ein gutes Portrait entsteht selten in Eile. Oft braucht es Zeit, bis sich eine Bildidee klar entwickelt, bis Vertrauen entsteht und bis ein Model wirklich ankommt. Genau hier setzt das Portrait Retreat an. Es ist kein klassischer Kurs mit frontalem Unterricht, sondern ein kreativer Rückzug, in dem du dich über mehrere Tage hinweg intensiv mit deiner Fotografie auseinandersetzen kannst.

    Portrait Retreat – Kreta

    Ursprünglicher Preis war: CHF 2'690.00Aktueller Preis ist: CHF 2'480.00.

    Das Portrait Retreat verbindet intensive Portrait- und Fashionfotografie mit der Leichtigkeit eines Ferienaufenthalts. In einer exklusiven Kleingruppe fotografierst du an einzigartigen Locations, erhältst individuelles Feedback und entwickelst neue Bildideen. Ergänzt wird die Woche durch gemeinsame Ausflüge, griechische Kulinarik und ausreichend Freiraum zum Entspannen. Eine besondere Erfahrung für Fotografen, die Kreativität, Qualität und Gemeinschaft schätzen.

    Frühbucherpreis gültig bis zum 30. September 2026.
    ANMELDESCHLUSS IST DER 28. FEBRUAR 2027!

    Kursdaten

    Diese Form des Lernens hat einen grossen Vorteil: Du arbeitest nicht nur an einzelnen Bildern, sondern an Zusammenhängen. Du beobachtest, wie Licht wirkt, wie Kommunikation den Ausdruck verändert und wie sich eine Bildstrecke entwickelt, wenn du bewusst und mit einer klaren Absicht fotografierst. Das schafft Tiefe, die in kurzen Formaten oft kaum möglich ist.

    Arbeiten mit Models, Licht und Atmosphäre

    Im Zentrum des Retreats stehen Portrait- und Fashion-Fotografie mit natürlichem Licht, die Zusammenarbeit mit Models und das bewusste Gestalten von Bildern, die mehr zeigen als nur eine schöne Pose. Natürliches Licht ist dabei nicht einfach ein technisches Mittel, sondern ein prägender Teil der Bildwirkung. Es kann weich und ruhig sein, aber auch direkt, markant und spannungsvoll. Wer Licht lesen lernt, fotografiert präziser und mit mehr Sicherheit.

    Die Arbeit mit zwei Models eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. Du kannst unterschiedliche Ausdrucksformen, Posen und Bildstimmungen ausprobieren und lernst dabei, klarer zu führen und gleichzeitig offen zu bleiben für spontane Entwicklungen. Gerade in der Porträtfotografie ist das Zusammenspiel von Führung und Vertrauen zentral. Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm.

    Auch die Umgebung spielt eine wichtige Rolle. Plakias auf Kreta bietet eine Mischung aus Licht, Landschaft, Ruhe und mediterraner Stimmung, die sich direkt auf die Fotografie auswirkt. Solche Orte helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie lenken nicht ab, sondern öffnen den Blick für Farben, Schatten, Formen und kleine Momente, die ein Bild lebendig machen.

    Kleine Gruppe, persönliches Feedback, klare Entwicklung

    Mit maximal drei Teilnehmer:innen bleibt das Retreat bewusst klein. Das schafft eine ruhige Atmosphäre, in der persönliches Coaching möglich ist und genug Raum für Fragen bleibt. Du bekommst Feedback zu Bildideen, technischer Umsetzung, Model-Kommunikation, Lichtwahl, Bildaufbau und zur Entwicklung deiner eigenen Bildsprache.

    Gerade in einer kleinen Gruppe entsteht oft ein sehr offener Austausch. Du siehst, wie andere fotografieren, welche Entscheidungen sie treffen und wie unterschiedlich dieselbe Situation interpretiert werden kann. Dieser Blick über die eigene Arbeitsweise hinaus ist wertvoll, weil er die eigene Bildauswahl schärft und neue Perspektiven eröffnet.

    Fotografie ist immer auch eine Frage der Haltung. Wer Menschen fotografiert, braucht nicht nur Kamera- und Lichtverständnis, sondern auch Sozialkompetenz, Kommunikation und Achtsamkeit. Im Retreat geht es deshalb auch um Vertrauen, Präsenz und den respektvollen Umgang mit Models. Diese Qualitäten sind kein Zusatz, sondern Teil einer bewussten fotografischen Praxis.

    Weitere Informationen auf pascaluehli.com.

    Freiraum, Erholung und gemeinsamer Austausch

    Ein Retreat soll nicht nur intensiv, sondern auch tragfähig sein. Deshalb gehört freie Zeit zum Erholen und Entdecken genauso dazu wie die gemeinsamen Shootings und Gespräche. Dieser Wechsel zwischen konzentrierter Arbeit und offener Zeit ist wichtig, weil Kreativität nicht dauerhaft auf Höchstleistung funktioniert. Oft entstehen gute Gedanken gerade dann, wenn der Kopf zwischendurch zur Ruhe kommt.

    Ein griechischer Kochkurs ergänzt das Programm und bringt eine weitere gemeinsame Erfahrung in die Woche. Solche Momente sind mehr als nur ein Zusatzprogramm. Sie fördern den Austausch, schaffen Nähe und geben dem Retreat eine Form von Gemeinschaft, die über die reine Fotografie hinausgeht.

    Für viele Fotograf:innen ist genau diese Verbindung wertvoll: intensive Arbeit, aber ohne Hektik. Raum für Bilder, aber auch Raum für das Dazwischen. So entsteht eine Woche, die nicht nur produktiv, sondern auch menschlich stimmig ist.

    Warum ein Retreat deine Fotografie vertiefen kann

    Wenn du deine Fotografie weiterentwickeln willst, hilft es, dir Zeit zu nehmen. Nicht nur für das Auslösen, sondern auch für das Beobachten, Reflektieren und Vergleichen. Ein Retreat schafft dafür einen intensiven Rahmen. Du arbeitest über mehrere Tage hinweg an ähnlichen Themen, erkennst Muster und kannst bewusster entscheiden, was zu deiner fotografischen Handschrift passt.

    Besonders bei Portraits zeigt sich schnell, wie wichtig Bildidee und Atmosphäre sind. Technik bleibt wichtig, aber sie ist nur ein Werkzeug. Erst wenn Licht, Ausdruck, Haltung und Komposition zusammenfinden, entsteht ein Bild mit Präsenz. Genau diesen Zusammenhang kannst du im Portrait Retreat vertiefen.

    Auch Schwarzweiss-Denken im weiteren Sinn, also das bewusste Reduzieren auf das Wesentliche, spielt in der Portraitfotografie eine grosse Rolle. Nicht jedes Bild braucht viel Ablenkung. Manchmal wird ein Portrait stärker, wenn du Elemente weglässt, den Blick klar führst und dich auf Licht, Form und Ausdruck konzentrierst. Diese Reduktion kann sehr befreiend sein.

    Für wen das Portrait Retreat gedacht ist

    Das Retreat richtet sich an Fotograf:innen mit fortgeschrittener Erfahrung in der Portraitfotografie, die bereits erste Sicherheit mitbringen und sich auf einem bewussteren Niveau weiterentwickeln möchten. Du musst nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass du offen bist für eigenes Arbeiten, Reflexion und den Austausch mit anderen.

    Es ist auch eine gute Gelegenheit für Fotograf:innen, die intensiver mit Models arbeiten möchten. Wenn du lernen willst, klarer zu kommunizieren, Shootings ruhiger aufzubauen und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, bietet dir diese Woche einen passenden Rahmen.

    Ebenso geeignet ist das Retreat für alle, die ihre Bildsprache vertiefen möchten oder sich von natürlichem Licht besonders angesprochen fühlen. Ob weiches Licht, hartes Sonnenlicht, Schatten, Gegenlicht oder die besondere Stimmung am Meer: Du lernst, vorhandenes Licht bewusster einzusetzen und die Wirkung deiner Bilder genauer zu steuern.

    Ein kreativer Rückzug mit nachhaltiger Wirkung

    Das Portrait Retreat ist für mich ein Format, das Fotografie als Prozess ernst nimmt. Es geht nicht nur um einzelne gute Bilder, sondern um Entwicklung, Wahrnehmung und eine klarere fotografische Haltung. Eine Woche auf Kreta, zwei Models, kleine Gruppe, natürliche Lichtstimmungen, persönliche Inputs und genügend Zeit zum Durchatmen ergeben einen Rahmen, in dem Fotografie wachsen kann.

    Wenn du dir wünschst, deine Portraitfotografie mit mehr Ruhe, Tiefe und Bewusstheit weiterzuentwickeln, kann ein solches Retreat genau die richtige Form sein. Oft braucht es nicht mehr Druck, sondern mehr Raum. Und genau diesen Raum bietet das Portrait Retreat vom 08. bis 15. Mai 2027 in Plakias auf Kreta.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse, Fotoreisen und Fotografie-Workshops angeboten. Wenn du deine Portraitfotografie weiterentwickeln, bewusster mit Licht arbeiten oder in einer kleinen Gruppe neue fotografische Erfahrungen sammeln möchtest, findest du auf der Website der BeInspired Fotoschule regelmässig passende Angebote.

    Weitere Informationen auf pascaluehli.com.

  • AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram ein Reel veröffentlicht, in dem ich meine Gedanken zum Thema künstliche Intelligenz in der Fotografie geteilt habe. Das Thema beschäftigt mich aktuell intensiv und ich glaube, dass viele Fotograf:innen ähnliche Fragen haben.

    AI ist faszinierend. Die Möglichkeiten entwickeln sich in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Bilder können heute innerhalb weniger Sekunden erstellt werden. Gesichter, Menschen, Lichtstimmungen und ganze Bildwelten entstehen auf Knopfdruck. Es wäre aus meiner Sicht falsch, diese Entwicklung einfach zu ignorieren.

    Deshalb beschäftige ich mich selbst mit der Thematik. Nicht aus Angst, sondern aus Interesse. Ich möchte verstehen, welche Möglichkeiten entstehen und wie sich unsere Branche verändern könnte. Gleichzeitig hoffe ich, einen Weg zu finden, trotz AI die menschliche Note in meiner Arbeit zu bewahren und auch im geschäftlichen Umfeld weiterhin einen Mehrwert zu schaffen.

    Konkurrenz oder Chance?

    Es liegt auf der Hand, dass künstlich generierte Bilder in Zukunft in gewissen Bereichen mit der Arbeit von Fotograf:innen konkurrieren werden. Vielleicht sogar stärker, als wir uns heute vorstellen können.

    Dennoch versuche ich bewusst, das Positive in dieser Entwicklung zu sehen. AI kann neue Ideen ermöglichen, kreative Prozesse anregen und vielleicht sogar neue Kundengruppen erschliessen. Sie kann dabei helfen, Konzepte zu visualisieren oder Gedanken zu entwickeln, die später in reale fotografische Projekte einfliessen.

    Anstatt gegen die Entwicklung anzukämpfen, möchte ich verstehen, wie ich sie sinnvoll nutzen kann.

    Reel Episode 1

    Schau dir das Reel auf Instagram in voller Länge an. Ich freue mich auf dein Feedback und deine Meinung. Der Beitrag ist auf Deutsch.

    Die Bedeutung authentischer Portraitfotografie

    Gleichzeitig spüre ich aber auch etwas anderes.

    Je mehr künstlich erzeugte Bilder unseren Alltag prägen, desto wertvoller könnten echte Begegnungen und authentische Fotografien werden. Gerade deshalb fühle ich mich in meiner Leidenschaft für die Portraitfotografie bestätigt.

    Besonders die Schwarzweiss-Portraitfotografie begleitet mich seit vielen Jahren. Sie reduziert ein Bild auf das Wesentliche. Farben treten in den Hintergrund und der Mensch rückt stärker in den Mittelpunkt. Ausdruck, Persönlichkeit und Emotion erhalten mehr Raum.

    Für mich ist dies eine Form der Fotografie, die sich nicht über Perfektion definiert. Im Gegenteil.

    Wer mit mir fotografiert oder einen meiner Workshops besucht hat, kennt wahrscheinlich meinen Satz: Ich suche das perfekt Unperfekte.

    Genau diese kleinen Unvollkommenheiten machen Menschen interessant. Sie erzählen Geschichten. Sie machen Portraits glaubwürdig. Und sie erinnern uns daran, dass hinter jedem Bild ein echter Mensch steht.

    Zwei Welten werden nebeneinander existieren

    Im Reel spreche ich auch darüber, dass ich langfristig mit zwei unterschiedlichen Entwicklungen rechne.

    Auf der einen Seite wird es Menschen geben, die Freude an künstlich generierten Bildern haben und diese aktiv konsumieren oder nutzen. Auf der anderen Seite könnte eine Gegenbewegung entstehen.

    Je mehr künstliche Bilder unseren Alltag prägen, desto grösser könnte bei manchen Menschen das Bedürfnis nach Echtheit werden. Nach Bildern, die nicht perfekt berechnet wurden. Nach Fotografien, die einen Moment dokumentieren, der tatsächlich stattgefunden hat.

    Ich glaube, dass genau dort eine grosse Chance für authentische Portraitfotografie liegt.

    Menschen werden weiterhin echte Geschichten erleben wollen. Sie werden weiterhin Interesse an echten Begegnungen, echten Emotionen und echten Fotografien haben.

    Warum ich das PORTRAIT MAGAZINE gegründet habe

    Vielleicht ist genau das einer der Gründe, weshalb mir mein PORTRAIT MAGAZINE Projekt so wichtig geworden ist.

    Mit jeder Ausgabe beschäftige ich mich bewusst mit authentischer Fotografie. Nicht als schneller Social-Media-Content, sondern als etwas, das man in die Hand nehmen kann.

    Ich mag das Zeitungsformat. Es wirkt direkt, ehrlich und zugänglich. Bilder werden nicht durch einen Bildschirm betrachtet, sondern physisch erlebt. Man nimmt sich Zeit. Man blättert durch die Seiten. Man entdeckt Details.

    Für mich passt dieses Format perfekt zu meiner Vorstellung von Fotografie.

    Es unterstützt meinen Wunsch, Bilder zu schaffen, die echt wirken. Bilder, die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau deshalb empfinde ich das Magazin als einen wichtigen Gegenpol zu einer Welt, die zunehmend von digitalen und künstlich erzeugten Inhalten geprägt wird.

    Ausgabe 13 kostenlos bestellen

    Wenn du meine Gedanken zur authentischen Portraitfotografie nachvollziehen kannst, könnte auch die aktuelle Ausgabe des PORTRAIT MAGAZINE für dich interessant sein.

    Die Ausgabe 13 ist auf lediglich 50 Exemplare limitiert. Solange Exemplare verfügbar sind, kannst du sie mit dem Rabatt-Code freemag13 kostenlos bestellen. Es fallen lediglich die Versandkosten an.

    Ich freue mich über jede Person, die sich Zeit nimmt, durch die Seiten zu blättern und Fotografie bewusst zu erleben.

    Mich würde interessieren: Wie siehst du die Entwicklung von AI in der Portraitfotografie? Wird künstliche Intelligenz unsere Arbeit grundlegend verändern oder wird Authentizität dadurch sogar wichtiger?

    Schreib mir gerne deine Gedanken.