Mit nur einem Studioblitz kannst du ganz unterschiedliche Portraits fotografieren. Genau das macht diesen Workshop so interessant. Wir probieren aus, wie sich das Licht verändert, wenn wir den Blitz anders positionieren, die Höhe anpassen oder mit verschiedenen Lichtformern arbeiten.
Portraitfotografie mit einem Studioblitz
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten einer einzigen Lichtquelle. Wir entwickeln gemeinsam verschiedene Lichtsets und schauen uns an, wie Licht und Schatten die Wirkung eines Portraits beeinflussen.
Du lernst, wie du weiches und hartes Licht gezielt einsetzen kannst, welchen Einfluss der Abstand zwischen Blitz und Model hat und wie du mit einfachen Mitteln unterschiedliche Portraits fotografierst. Natürlich bleibt auch genügend Zeit, um selbst zu fotografieren und verschiedene Ideen auszuprobieren.
Der Workshop eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene, die sich intensiver mit Studiolicht beschäftigen möchten.
Dauer: 3 Stunden Preis: CHF 189.00
Die nächsten Workshop-Termine
Hier findest du die nächsten Termine für den Workshop «1 Studiolicht» in der BeInspired Fotoschule.
Portraitfotografie mit einem Studioblitz
18. November 2026 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: Nadia F
Portraitfotografie mit einem Studioblitz
20. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
Portraitfotografie mit einem Studioblitz
24. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
Dein Preisvorteil im Oktober
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Gültig für Buchungen bis 31. Oktober 2026.
Weitere Informationen und Anmeldung
Du möchtest Studiolicht kennenlernen oder mit einer einzigen Lichtquelle neue Portraitideen ausprobieren? Dann freue ich mich, dich bei einem der nächsten Workshops dabei zu haben. Die Kursdetails und Termine findest du auf der Produktseite.
Die ersten Portraitworkshops und Fotokurse für 2027 stehen fest. Einige Models sind bereits bekannt, bei anderen Terminen folgen die Informationen noch. Ich habe die kommenden Veranstaltungen nach Themen zusammengestellt, damit du dir einen einfachen Überblick verschaffen kannst.
Grundlagen der Portraitfotografie
Du möchtest sicherer im Umgang mit deiner Kamera werden und lernen, wie du Menschen natürlich fotografierst? Im Kurs Porträtfotografie für Einsteiger – Menschen ins beste Licht setzen beschäftigen wir uns mit Belichtung, Schärfentiefe, Licht und Bildgestaltung. Der Kurs umfasst drei Abende mit je drei Stunden. Am dritten Abend fotografieren wir gemeinsam mit einem professionellen Model.
Mit Licht lässt sich ein Portrait auf ganz unterschiedliche Weise gestalten. In den Studio-Workshops probieren wir verschiedene Lichtsets aus und schauen uns an, wie sich Licht und Schatten auf die Bilder auswirken.
Beim indirekten Blitzlicht nutzen wir Wände und andere Reflexionsflächen. Mit einem Studioblitz arbeiten wir an unterschiedlichen Lichtwirkungen durch Position, Höhe und Distanz. Und bei drei Studioblitzen beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel mehrerer Lichtquellen.
Indirektes Lichtset
14. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
1 Studiolicht
20. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
Indirektes Lichtset
11. Februar 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
3 Studiolichter
11. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
1 Studiolicht
24. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr
BeInspired Fotoschule, Dietikon
Model: noch nicht bekannt
Alle Licht-Workshops dauern jeweils 3 Stunden und kosten CHF 189.00.
Bei der Schwarzweiss-Porträtfotografie konzentrieren wir uns auf Licht, Schatten, Kontraste und den Ausdruck des Models. Gemeinsam probieren wir aus, wie sich unterschiedliche Lichtsetzungen auf die Wirkung eines Portraits auswirken.
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Einlösbar bis 31. Oktober 2026 für berechtigte BeInspired Portraitworkshops.
Ausgenommen sind die Portrait Intense Class, das Portrait Retreat, die Portrait Gourmet Class und das Portrait Photo Camp.
Portrait-Klassen und Fotoreisen 2027
Für 2027 sind auch wieder mehrtägige Veranstaltungen geplant. Hier nehmen wir uns mehr Zeit für die Portraitfotografie, arbeiten mit verschiedenen Models und probieren neue Bildideen aus. Drei Veranstaltungen stehen bereits im Programm.
Portrait Intense Class – Venedig
01. bis 04. April 2027 · Beginn 15:00 Uhr
Venedig, Italien
Models: Vallie P und Tanja G
4 Tage · CHF 1’920.00
Portrait Retreat – Kreta
08. bis 15. Mai 2027 · Beginn 15:00 Uhr
Plakias, Kreta
Models: Dayane H und Debora B
8 Tage · CHF 2’690.00
Portrait Gourmet Class – Lugano
04. bis 06. Juni 2027 · Beginn 15:00 Uhr
Lugano, Schweiz
Models: zwei Models, Namen noch nicht bekannt
3 Tage · CHF 1’880.00
Frühbucherpreis: CHF 1’630.00 bis 31. Oktober 2026
Bei BeInspired findest du laufend neue Fotografie-Events, Porträtfotografie-Kurse und Workshops. Die aktuelle Übersicht mit allen geplanten Terminen findest du in unserem Veranstaltungskalender.
Manchmal braucht es in der Porträtfotografie gar keinen komplexen Aufbau, um starke Bilder zu gestalten. Genau das wurde in einem der letzten Workshops der BeInspired Fotoschule sichtbar: Mit nur einem Studioblitz entstanden zusammen mit Fabia sehr unterschiedliche Bildwelten.
Der Abend zeigte, wie viel sich bereits mit einer einzigen Lichtquelle ausdrücken lässt, wenn Lichtführung, Abstand, Hintergrund, Bildausschnitt und die Zusammenarbeit mit dem Model bewusst aufeinander abgestimmt werden.
Ein Workshop, der mit Reduktion arbeitet
Der Workshop zum Thema «Porträtfotografie mit einem Studioblitz» fand in meinem Fotostudio statt und dauerte drei Stunden. Drei Teilnehmer erhielten die Gelegenheit, verschiedene Lichtstimmungen kennenzulernen und diese direkt in der praktischen Arbeit mit Fabia umzusetzen. Genau das ist für mich ein wichtiger Teil des Lernens: nicht nur über Licht zu sprechen, sondern es unmittelbar zu sehen, zu verändern und in seiner Wirkung zu verstehen.
Eine einzelne Lichtquelle zwingt zu Klarheit. Sie reduziert die Möglichkeiten nicht, sondern schärft den Blick. Plötzlich werden kleine Veränderungen in der Position des Blitzes, in der Nähe zum Model oder im Verhältnis zum Hintergrund spürbar. Aus technischer Einfachheit kann so eine grosse gestalterische Vielfalt entstehen.
Wie Licht die Bildsprache verändert
Die entstandenen Fotografien zeigen, wie unterschiedlich ein Porträt wirken kann, obwohl die Ausgangslage dieselbe bleibt. Helle Flächen und eine weiche Ausleuchtung verleihen den Bildern Leichtigkeit, Offenheit und eine fast ruhige Klarheit. Dunklere Bildräume und stärker gerichtetes Licht schaffen dagegen mehr Tiefe, Konzentration und Nähe.
Gerade im Studio wird deutlich, dass Licht nicht nur sichtbar macht, sondern Stimmung formt. Ein etwas höher gesetzter Blitz kann ein Gesicht sanfter modellieren, während ein enger gefasster Lichtkegel die Aufmerksamkeit stärker auf Ausdruck und Präsenz lenkt. So entstehen nicht einfach verschiedene Varianten eines Porträts, sondern unterschiedliche Erzählweisen innerhalb einer Serie.
Das war auch in diesem Workshop gut zu beobachten: Einige Aufnahmen wirken klassisch und zurückhaltend, andere haben eine modernere, leicht editorielle Anmutung. Diese Vielfalt entstand nicht durch eine grosse technische Ausstattung, sondern durch bewusste Entscheidungen und den offenen Umgang mit den Möglichkeiten eines reduzierten Sets.
Fabias Präsenz als wesentlicher Teil der Bildserie
Ein gutes Studioporträt lebt nicht nur vom Licht. Es lebt immer auch von der Person vor der Kamera. Fabia hat mit ihrer ruhigen Präsenz und ihrer Wandelbarkeit wesentlich dazu beigetragen, dass trotz der reduzierten Ausgangslage eine abwechslungsreiche Serie entstehen konnte.
Ihre Ausstrahlung trägt die Bilder. In den engeren Porträts rücken ihre Sommersprossen, ihr Blick und ihre natürliche Präsenz in den Mittelpunkt. Dadurch entsteht eine direkte, authentische Wirkung. Die Bilder bleiben reduziert, aber nicht kühl. Sie wirken bewusst gestaltet, ohne ihre Lebendigkeit zu verlieren.
Gerade in der Porträtfotografie spielt diese Zusammenarbeit eine zentrale Rolle. Ein Model ist nicht einfach ein Motiv, sondern Teil des fotografischen Prozesses. Wenn Vertrauen vorhanden ist und die Kommunikation stimmt, können auch feine Gesichtsausdrücke und kleine Haltungen sichtbar werden, die ein Bild erst wirklich tragen.
Was eine einzige Lichtquelle möglich macht
Viele Fotograf:innen verbinden Studioporträts zunächst mit komplexen Lichtsetups. Natürlich kann das spannend sein. Doch dieser Workshop hat gezeigt, dass bereits ein einzelner Studioblitz zahlreiche Wege eröffnet, wenn du ihn bewusst einsetzt.
Wichtige Faktoren sind dabei unter anderem:
die Position des Lichts in Bezug auf das Gesicht
die Distanz zwischen Lichtquelle und Model
der gewählte Lichtformer und damit der Charakter des Lichts
der Hintergrund und seine Wirkung auf Ruhe oder Tiefe
der Bildausschnitt und die Nähe zum Ausdruck
Wenn diese Elemente stimmig zusammenspielen, entsteht kein zufälliges Resultat, sondern eine klare Bildidee. Genau darin liegt für mich der fotografische Mehrwert: Du lernst nicht nur, wie Licht technisch funktioniert, sondern auch, wie es Stimmung, Präsenz und Aussage verändert.
Bei diesem Fotoworkshop arbeiten wir mit einem Studioblitz. Du wirst erfahren wie vielfältig dieser eingesetzt werden kann und wie man damit ein weiches oder hartes Licht erzeugen kann. Ganz nach unseren Bedürfnisse und so wird jeder Fotografie-Event ganz individuell und abwechslungsreich.
Austausch, unterschiedliche Sichtweisen und gemeinsames Arbeiten
Besonders wertvoll war an diesem Abend auch die offene Atmosphäre. Die drei Teilnehmer brachten unterschiedliche Sichtweisen ein, probierten eigene Ideen aus und reagierten aufeinander. Dadurch wurde der Workshop lebendig und vielfältig.
Ich finde diesen Austausch sehr wichtig. Fotografie entwickelt sich nicht nur durch Wiederholung, sondern auch durch das bewusste Vergleichen von Ansätzen. Wenn du siehst, wie verschiedene Fotograf:innen dasselbe Model mit derselben Lichtquelle unterschiedlich interpretieren, schärft das den Blick für die eigene Handschrift.
In einem kleinen Rahmen lässt sich das besonders gut erleben. Es bleibt genug Zeit für Fragen, Beobachtungen und Korrekturen. Gleichzeitig entsteht eine ruhige, konzentrierte Stimmung, in der sich technische Überlegungen und gestalterische Entscheidungen gut miteinander verbinden lassen.
Reduktion als fotografische Haltung
Für mich ist dieser Workshop auch eine Erinnerung daran, dass Reduktion in der Fotografie kein Verzicht ist. Sie ist eine bewusste Haltung. Wenn du mit weniger Mitteln arbeitest, wird deutlicher sichtbar, was ein Bild wirklich braucht und was weggelassen werden kann.
Das gilt im Studio ebenso wie draussen. Ein reduziertes Set kann helfen, den Fokus auf Ausdruck, Licht und Bildwirkung zu lenken. Es nimmt Ablenkung aus dem Bild und schafft Raum für das Wesentliche. Gerade in der Schwarzweissfotografie wird dieser Ansatz noch stärker spürbar, weil Form, Kontrast und Struktur unmittelbarer in den Vordergrund treten.
Die Serie mit Fabia zeigt deshalb nicht nur verschiedene Porträts, sondern auch eine klare fotografische Haltung: bewusst gestalten, achtsam reduzieren und das Licht als zentrales Ausdrucksmittel verstehen.
Fazit: Mit wenig Licht viel ausdrücken
Aus meiner Sicht war dieser Workshop ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig Porträtfotografie mit einem Studioblitz sein kann. Es braucht nicht immer viele Lichtquellen oder eine aufwendige Ausrüstung. Oft genügt eine klare Idee, ein aufmerksamer Blick und die Bereitschaft, mit Licht, Abstand und Ausdruck zu arbeiten.
Wenn du deine Porträtfotografie weiterentwickeln möchtest, kann es sehr wertvoll sein, dich bewusst auf eine einzige Lichtquelle einzulassen. Du lernst dabei nicht nur technisches Denken, sondern auch, Bilder ruhiger zu lesen und gezielter zu gestalten.
Bei der BeInspired Fotoschule findest du regelmässig Fotoworkshops, in denen genau solche Themen vertieft werden. Wenn du entdecken möchtest, wie vielseitig sich Porträtfotografie mit reduzierten Mitteln gestalten lässt, ist das eine gute Gelegenheit für deinen nächsten fotografischen Entwicklungsschritt.
In einem meiner letzten BeInspired Workshops durfte ich das New Face Model Sophie vorstellen. Es war ein interessanter und intensiver Abend, an dem wir uns nicht nur über mögliche Lichtsetups mit drei Blitzen ausgetauscht haben, sondern auch sehr experimentierfreudig gearbeitet haben.
Gerade solche Abende zeigen mir immer wieder, wie stark Licht die Wirkung eines Portraits verändert. Technik ist dabei wichtig, aber sie bleibt ein Werkzeug. Entscheidend ist, welche Stimmung ein Lichtset erzeugt, wie es ein Gesicht formt und welche Haltung ein Bild dadurch bekommt.
Drei Lichtsets, drei unterschiedliche Bildwirkungen
Im Workshop haben wir drei verschiedene Lichtsets angeschaut und ausprobiert. Jedes davon hat eine eigene visuelle Sprache mitgebracht. Genau das macht für mich den Reiz solcher gemeinsamen Arbeitsabende aus: Ein Setup ist nie nur eine technische Lösung, sondern immer auch eine gestalterische Entscheidung.
Ein Lichtset kann ein Gesicht sehr klar und direkt zeigen. Ein anderes wirkt weicher, zurückhaltender und lässt mehr Raum für feine Übergänge. Und wieder ein anderes setzt auf mehr Spannung, etwa durch stärkere Schatten, einen deutlichen Kontrast oder eine prägnante Lichtkante. So entstehen nicht einfach andere Fotos, sondern unterschiedliche Bildaussagen.
Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.
Wenn du Portraitfotografie bewusst angehst, lohnt es sich, nicht nur auf Helligkeit zu achten. Frage dich immer auch: Wirkt das Bild offen oder verschlossen? Ruhig oder spannungsvoll? Nahbar oder distanziert? Genau diese Wirkung macht ein Lichtsetup interessant.
Die Schattenlinie als bewusstes Gestaltungsmittel
Besonders spannend war das Lichtset, bei dem wir absichtlich eine Schattenlinie aufgebaut haben. Solche Linien können ein Bild strukturieren und dem Portrait eine klare Form geben. Sie lenken den Blick und schaffen eine visuelle Trennung, die das Gesicht oder den Körper anders lesen lässt.
Eine Schattenlinie ist nicht einfach ein Nebeneffekt. Wenn sie bewusst eingesetzt wird, wird sie Teil der Bildidee. Sie kann Härte erzeugen, Spannung aufbauen oder eine gewisse Zurückhaltung betonen. Gerade in der Portraitfotografie ist das interessant, weil man damit die Wirkung eines Gesichts sehr gezielt beeinflussen kann, ohne das Model zu überladen.
Mir gefällt an solchen Setups, dass sie Reduktion und Ausdruck miteinander verbinden. Nicht alles wird gleichzeitig gezeigt. Stattdessen entsteht Raum für Form, Linie und Atmosphäre. Das kann ein Bild leiser machen, aber oft auch stärker.
Der gelbe Hintergrund und die Wirkung von Farbe
Ein weiterer Teil des Abends waren Bilder mit gelbem Hintergrund. Farbe hat im Portrait eine starke, oft unmittelbare Wirkung. Ein gelber Hintergrund kann Wärme vermitteln, Präsenz erzeugen oder dem Bild eine lebendigere, direktere Ausstrahlung geben. Gleichzeitig braucht es ein gutes Auge dafür, dass Farbe nicht vom Gesicht ablenkt, sondern die Bildidee unterstützt.
Bei solchen Aufnahmen wird schnell sichtbar, wie eng Licht und Hintergrund zusammenspielen. Ein ruhiges Gesicht vor einem farbigen Hintergrund kann sehr klar und modern wirken. Je nach Lichtführung entsteht eher ein präsentes, offenes Bild oder eine bewusst komponierte, etwas grafischere Portraitwirkung.
Für mich ist das auch immer eine Frage der Balance. Ein Hintergrund soll nicht einfach bunt sein, sondern eine Rolle im Bild übernehmen. Er kann das Model tragen, kontrastieren oder in den Vordergrund holen. Entscheidend ist, dass die Farbwirkung zur Stimmung des Portraits passt.
Zusammenarbeit mit dem Model und klare Kommunikation
Ein intensiver Workshop-Abend lebt nicht nur von Technik und Licht, sondern auch von der Zusammenarbeit mit dem Model. Gerade in der Porträtfotografie spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Sophie hat den Abend mit ihrer Präsenz mitgetragen und damit ermöglicht, dass wir verschiedene Bildideen ausprobieren konnten.
Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm. Dafür braucht es klare Kommunikation, Respekt und ein gutes Gespür für Nähe und Distanz. Wer Menschen fotografiert, übernimmt immer auch eine gewisse Verantwortung. Es geht darum, Raum zu geben, aber auch Führung zu bieten.
Diese Haltung ist für mich ein wesentlicher Teil der Portraitfotografie. Technische Sicherheit ist hilfreich, doch erst im Zusammenspiel mit Sozialkompetenz, Achtsamkeit und einer ruhigen Arbeitsatmosphäre entsteht ein Rahmen, in dem Ausdruck wachsen kann.
Warum experimentierfreudige Abende fotografisch wertvoll sind
Experimentelle Workshops sind besonders wertvoll, weil sie den Blick öffnen. Man arbeitet nicht einfach ein Schema ab, sondern prüft, was ein Lichtset tatsächlich bewirkt. Das fördert das Verständnis für Wirkung, Kontrast, Schatten und Form viel stärker als reine Theorie.
Gerade mit mehreren Lichtquellen entstehen viele Möglichkeiten: ein kontrolliertes Hauptlicht, ein Akzentlicht, eine Trennung vom Hintergrund oder eine bewusst gesetzte Schattenkante. Doch wichtiger als die Technik selbst ist die Frage, welche Bildidee dahintersteht. Was soll das Portrait erzählen? Welche Stimmung soll bleiben? Welche Elemente sollen sichtbar sein, welche dürfen zurücktreten?
Solche Fragen helfen, bewusster zu fotografieren. Sie machen den Prozess klarer und führen oft zu stärkeren Bildern, weil die Entscheidungen nachvollziehbar werden.
Ein gelungener und lehrreicher Abend
Für alle Beteiligten war es ein gelungener und lehrreicher Abend, auch für das Model. Genau das schätze ich an solchen Workshops: Es entsteht ein intensiver Rahmen, in dem Fotograf:innen nicht nur Lichtsetzungen kennenlernen, sondern auch lernen, wie wichtig der respektvolle Umgang mit Menschen vor der Kamera ist.
Die Bilder aus diesem Abend zeigen für mich vor allem eines: Portraitfotografie lebt von bewussten Entscheidungen. Licht kann ein Gesicht weich zeichnen oder hart modellieren. Schatten können Fläche gliedern oder Spannung erzeugen. Farbe kann Ruhe geben oder Präsenz schaffen. Und die Zusammenarbeit mit dem Model entscheidet mit darüber, ob ein Bild trägt.
Wenn du deine Portraitfotografie weiterentwickeln möchtest, lohnt es sich, solche Lichtsets nicht nur zu kopieren, sondern wirklich zu verstehen. Beobachte, was eine Schattenlinie bewirkt, wie ein farbiger Hintergrund das Bild verändert und wie unterschiedliche Lichtführungen die Stimmung verschieben. Genau dort beginnt für mich das bewusste Arbeiten mit Licht.
Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse und Fotoworkshops angeboten. Wenn du deine Portraitfotografie, das Arbeiten mit Models und den bewussten Umgang mit Licht vertiefen möchtest, findest du regelmässig passende Angebote in kleiner Gruppe und mit persönlicher Betreuung.
Anfang Jahr durfte ich Carina N wieder bei mir im Studio in Zürich begrüssen. Sie kam extra aus Berlin für zwei Workshops an die BeInspired Fotoschule, und es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam zu arbeiten. Unsere Freundschaft begleitet uns bereits seit 2013, und genau das verleiht solchen Begegnungen eine besondere Leichtigkeit und Vertrautheit.
Im Abend-Workshop zum Thema Portraitfotografie mit Studiolicht sind dabei einige interessante Bilder entstanden. Die Aufnahmen zeigen gut, wie viel Ausdruck mit einer einzigen Lichtquelle möglich ist, wenn Lichtführung, Körperhaltung und Bildidee bewusst zusammenspielen.
Portraitfotografie mit einer Lichtquelle
Ein einzelnes Studiolicht kann sehr viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Es zwingt zu Klarheit. Nichts lenkt ab, nichts ist zufällig. Das Gesicht, die Haltung und die Wirkung des Lichts stehen im Mittelpunkt.
Gerade in der Portraitfotografie ist das eine gute Übung. Wenn nur eine Lichtquelle zur Verfügung steht, wird schnell sichtbar, wie fein kleine Veränderungen wirken: ein minimal anderer Winkel, eine leicht veränderte Distanz oder eine sanfte Drehung des Kopfes können das Bild bereits deutlich verändern.
Für mich liegt genau darin ein grosser Reiz. Technik bleibt wichtig, aber sie wird zum Werkzeug für eine klare Bildidee. Das Licht formt nicht nur das Gesicht, sondern auch die Stimmung des Portraits.
Die Wirkung von Lichtverlauf und Hintergrund
Ein Teil der Bilder ist mit hellem Hintergrund und einem leichten Verlauf entstanden. Dieser Effekt wurde dadurch erreicht, dass das Licht entsprechend abgewandt ausgerichtet wurde. Dadurch entsteht eine ruhige, helle Bildwirkung, ohne dass das Portrait flach wirkt.
Solche Bilder leben von einer feinen Balance. Der Hintergrund bleibt präsent, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Das Gesicht erhält genügend Aufmerksamkeit, während der helle Verlauf dem Bild eine weiche, offene Atmosphäre gibt.
Im Schwarzweiss zeigt sich diese Art von Lichtführung besonders deutlich. Ohne Farbe rücken Form, Kontrast und Übergänge stärker in den Fokus. Genau das macht die Bilder oft stiller, aber auch präziser. Reduktion kann hier viel Stärke erzeugen.
Präsenz vor der Kamera
Carina bringt vor der Kamera eine natürliche Präsenz mit. Das ist nicht einfach eine Frage von Pose, sondern von Haltung, Vertrauen und Umgang mit dem Moment. Ein gutes Portrait entsteht nicht allein durch die Kameraeinstellung, sondern immer auch durch die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Model.
Im Studio entsteht dann etwas, das ich sehr schätze: eine ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre, in der Ausdruck entstehen darf, ohne erzwungen zu wirken. Gerade wenn man sich kennt, kann man schneller zu Bildern kommen, die nicht nur äusserlich klar sind, sondern auch eine innere Ruhe transportieren.
Solche Portraits wirken oft reduziert, aber genau darin liegt ihre Kraft. Sie erzählen nicht laut, sondern mit Präsenz, Konzentration und einer gewissen Zurückhaltung. Für mich sind das Bilder, die sich erst mit der Zeit ganz entfalten.
Warum mir solche Begegnungen wichtig sind
Dass Carina seit vielen Jahren zu meiner fotografischen Laufbahn gehört, ist für mich etwas Schönes und nicht selbstverständlich. Freundschaften wie diese prägen auch den fotografischen Weg. Sie bringen Vertrauen, Kontinuität und eine gemeinsame Bildsprache mit sich, die sich über die Jahre entwickeln darf.
Gleichzeitig freue ich mich immer, wenn ich Menschen wie Carina wieder in Zürich begrüssen darf, damit auch interessierte Fotograf:innen die Möglichkeit haben, mit ihr zusammenzuarbeiten. Solche Gelegenheiten sind wertvoll, weil sie nicht nur neue Bilder ermöglichen, sondern auch den eigenen Blick schärfen.
In den Workshops der BeInspired Fotoschule geht es deshalb nie nur um Licht und Technik. Es geht ebenso um Kommunikation, Achtsamkeit, Sozialkompetenz und den respektvollen Umgang mit Menschen vor der Kamera. Gerade in der Portraitfotografie ist das ein zentraler Teil des Lernens.
Was du aus diesem Workshop mitnehmen kannst
Ein Portrait mit nur einer Lichtquelle zeigt oft besonders klar, worauf es wirklich ankommt. Wenn du bewusster fotografieren möchtest, lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten:
Wie das Licht das Gesicht formt und welche Stimmung es erzeugt.
Wie Hintergrund und Motiv zusammenwirken, ohne sich gegenseitig zu stören.
Wie Körpersprache und Blickrichtung die Bildwirkung verändern.
Genau dort beginnt für mich bewusste Porträtfotografie. Nicht bei möglichst vielen Einstellungen, sondern bei einer klaren Idee und einem achtsamen Umgang mit dem Menschen vor der Kamera.
Bei diesem Fotoworkshop arbeiten wir mit einem Studioblitz. Du wirst erfahren wie vielfältig dieser eingesetzt werden kann und wie man damit ein weiches oder hartes Licht erzeugen kann. Ganz nach unseren Bedürfnisse und so wird jeder Fotografie-Event ganz individuell und abwechslungsreich.
Wenn du solche Arbeiten spannend findest und gerne mit Models in einem konzentrierten Rahmen fotografierst, lohnt sich ein Blick auf den Newsletter der BeInspired Fotoschule. So verpasst du die nächste Gelegenheit nicht, wenn wieder passende Workshops und Portrait-Sessions mit Carina oder anderen Models angeboten werden.
Am Ende bleibt für mich aus diesem Workshop vor allem eines: Ein gutes Portrait braucht nicht viel, aber es braucht Aufmerksamkeit. Wenn Licht, Haltung und Vertrauen zusammenkommen, entstehen Bilder mit Ruhe, Klarheit und eigener Präsenz.
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