Kategorie: Ausstellungen

  • VENEDIG – PORTRAITS: Ausstellung in der Fotogalerie Embrach

    VENEDIG – PORTRAITS: Ausstellung in der Fotogalerie Embrach

    In der Fotogalerie Embrach fogae zeigen wir unter dem Titel VENEDIG – PORTRAITS eine gemeinsame Ausstellung mit Arbeiten aus vergangenen PORTRAIT INTENSE CLASS Veranstaltungen in Venedig.

    Es gibt nur zwei Gelegenheiten, diese Ausstellung zu besuchen: am Freitag, 11. September 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr, und am Freitag, 25. September 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr.

    Wenn du Portraitfotografie magst, lohnt sich ein Besuch gleich doppelt: Die Bilder zeigen nicht nur Menschen, sondern auch eine Stadt, die in diesen Arbeiten spürbar mitfotografiert wurde. Venedig ist hier mehr als eine Kulisse. Die Gassen, Plätze, Kanäle, das wechselnde Licht und die besondere Atmosphäre der Stadt prägen die Bildsprache mit und geben jedem Portrait einen eigenen Raum.

    Portraits aus einer Stadt voller Licht und Struktur

    Venedig bietet eine Bildwelt, die in der Portraitfotografie sehr besonders wirkt. Die Architektur bringt Linien, Ebenen und Schatten mit, das Wasser reflektiert das Licht auf eine eigene Art, und zwischen den bekannten Orten entstehen immer wieder stille, fast intime Momente. Genau diese Mischung macht die Stadt zu einem spannenden Ort für fotografisches Arbeiten.

    Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich Fotograf:innen dieselbe Umgebung wahrnehmen können. Obwohl alle mit dem gleichen Ort arbeiten, entstehen sehr verschiedene Bilder, weil jede Person ihre eigene Bildidee, ihre eigene Aufmerksamkeit für Licht und ihre eigene Art der Begegnung mit dem Menschen vor der Kamera mitbringt. Das ist für mich einer der spannendsten Aspekte solcher Serien: Die Stadt bleibt dieselbe, aber die fotografische Handschrift verändert alles.

    Gemeinsame Arbeit, unterschiedliche Bildsprachen

    In VENEDIG – PORTRAITS sind Arbeiten von folgenden Fotografen zu sehen:

    • Efstratios Dartzalis
    • Wolfgang Trepte
    • Pius Gruber
    • Adolf Genhart
    • Pascal Uehli
    • Urs Spörri
    • Felix Pfister
    • Daniel Honegger

    Die Bilder sind im Rahmen vergangener PORTRAIT INTENSE CLASS Veranstaltungen entstanden, die ich regelmässig in Venedig für kleine Gruppen von Portraitfotograf:innen organisiere. Im Zentrum dieser mehrtägigen Fotoreisen steht nicht nur das Fotografieren selbst, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit Licht, Location und Bildsprache. Dazu kommt die Arbeit mit Menschen, die immer auch Aufmerksamkeit, Kommunikation und Vertrauen braucht.

    Gerade in der Portraitfotografie entsteht ein gutes Bild nicht einfach durch einen schönen Ort. Entscheidend ist, wie wir mit dem Menschen vor der Kamera arbeiten, wie wir Nähe und Distanz gestalten und wie bewusst wir die Umgebung in das Bild einbeziehen. Venedig bietet dafür einen besonders intensiven Rahmen, weil die Stadt selbst sehr präsent ist, ohne das Portrait zu überdecken.

    Warum sich ein Besuch lohnt

    Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur einzelne Bilder anzuschauen, sondern die Unterschiede zwischen den Arbeiten wahrzunehmen. Manche Portraits wirken direkter und kraftvoller, andere ruhiger und zurückhaltender. Einige setzen stark auf die Präsenz der Person, andere lassen die Stadt stärker in die Bildwirkung einfliessen. Genau diese Vielfalt macht den Reiz der Schau aus.

    Wenn du dich für Portraitfotografie, Schwarzweiss-Bilder oder die Verbindung von Mensch und Umgebung interessierst, findest du hier viele Anknüpfungspunkte. Du kannst beobachten, wie Licht Stimmung formt, wie eine Strasse den Blick lenkt oder wie ein stiller Hintergrund einem Portrait mehr Raum gibt. Solche Arbeiten zeigen, dass Fotografie immer auch eine Entscheidung für Reduktion, Haltung und Wahrnehmung ist.

    Einladung zur Ausstellung

    Die Fotogalerie Embrach bietet den passenden Rahmen, um diese Bildstrecke in Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Ich freue mich, wenn du an einem der beiden Abende vorbeikommst und dir Zeit nimmst, die unterschiedlichen Portraits und ihre Verbindung zu Venedig vor Ort zu entdecken.

    Öffnungszeiten der Ausstellung:

    Freitag, 11. September 2026, 18:00–21:00 Uhr
    Freitag, 25. September 2026, 18:00–21:00 Uhr

    Wenn du Fotografie nicht nur als Technik, sondern als bewusste Auseinandersetzung mit Mensch, Licht und Ort verstehst, kann dir diese Ausstellung einen schönen Einblick geben. Und vielleicht nimmst du nach dem Besuch auch den einen oder anderen Gedanken mit, der deine eigene Portraitfotografie weiterbringt.

  • Ausstellung: Sebastian Copeland’s – The Last Generation on Ice

    Ausstellung: Sebastian Copeland’s – The Last Generation on Ice

    Leider bereits vorbei war im IPFO Haus der Fotografie in Olten die Ausstellung «GREENLAND – THE LAST GENERATION ON ICE» von Sebastian Copeland zu sehen. Für mich war der Besuch schon lange geplant, denn nach meinen eigenen vier Reisen nach Grönland war ich gespannt darauf, wie Copeland dieses faszinierende Land fotografisch und dokumentarisch interpretiert.

    Eine Ausstellung, auf die ich mich lange gefreut habe

    Grönland übt auf mich seit Jahren eine besondere Faszination aus. Die gewaltigen Eislandschaften, das wechselnde Licht und die Ruhe dieser einzigartigen Natur haben mich auf meinen Reisen tief beeindruckt. Deshalb war für mich sofort klar, dass ich die Ausstellung von Sebastian Copeland im IPFO besuchen möchte.

    Copeland gehört zu den bekanntesten Polar-Fotografen unserer Zeit. Seine Bilder entstehen während aufwendiger Expeditionen durch die Arktis und Antarktis, die ihn über viele tausend Kilometer auf Skiern führten. Seine Fotografien sind weltweit bekannt und werden durch seine Bücher über die Polarregionen ergänzt, die einen tiefen Einblick in seine Expeditionen und seine Sicht auf diese einzigartige Landschaft geben. (IPFO)

    Gewaltige Eislandschaften und eindrucksvolle Lichtstimmungen

    Meine Erwartungen wurden in vielerlei Hinsicht erfüllt. Die Ausstellung zeigt zahlreiche beeindruckende Fotografien von Eisbergen, Gletschern und den gewaltigen Landschaften Grönlands. Besonders faszinierend fand ich die Aufnahmen, bei denen dramatisches Licht auf die gewaltigen Eisformationen trifft. Eisberge haben mich schon immer begeistert, und wenn sie in solch aussergewöhnlichen Lichtstimmungen fotografiert werden, entstehen Bilder, die lange im Gedächtnis bleiben.

    Die grossformatigen Fotografien entfalten im Ausstellungsraum ihre volle Wirkung. Man nimmt sich automatisch Zeit, entdeckt feine Strukturen im Eis und lässt sich von den Farben und Formen in den Bann ziehen.

    Mehr als Landschaften – aber für mich etwas zu wenig

    Besonders interessiert hat mich die Frage, ob Copeland neben der Landschaft auch die Menschen und das Leben in Grönland dokumentiert. Gerade weil ich das Land selbst bereist habe, weiss ich, dass Grönland weit mehr ist als spektakuläre Eislandschaften.

    Ein kurzer Videobeitrag berichtet von seinem Besuch in Qaanaaq, einer der nördlichsten Siedlungen der Welt. Er erzählt eindrücklich von den schwierigen Lebensbedingungen vor Ort und erwähnt unter anderem, dass aufgrund fehlender finanzieller Mittel in einem nachgelesenen Siedlung keine Schule betrieben werden kann und von zwei Kindern nur eines überhaupt noch im Dorf lebt. Dieser Einblick war spannend und zeigte, wie eng Natur, Klima und gesellschaftliche Veränderungen miteinander verbunden sind. (IPFO)

    Gerade deshalb hätte ich mir allerdings noch mehr solcher Geschichten gewünscht.

    Mein persönlicher Kritikpunkt

    Der Titel «THE LAST GENERATION ON ICE» weckt Erwartungen, die über beeindruckende Landschaftsfotografie hinausgehen. Ich hatte gehofft, noch mehr Hintergrundinformationen über die Menschen, ihre Kultur und die Veränderungen ihres Lebensraums zu erhalten.

    In der Ausstellung selbst werden an den Wänden ausschliesslich die Fotografien präsentiert. Natürlich können starke Bilder für sich sprechen. Trotzdem hätte ich es sehr bereichernd gefunden, wenn einzelne Fotografien oder Themen mit kurzen Texten ergänzt worden wären. Ein paar persönliche Gedanken des Fotografen, Informationen zur Entstehung der Bilder oder Hinweise zu den gezeigten Orten hätten den Besuch für mich noch intensiver gemacht.

    Vielleicht ist gerade dieser Wunsch auch durch meine eigenen Erfahrungen in Grönland entstanden. Wer das Land bereist hat, weiss, dass hinter jeder Landschaft und jedem Eisberg unzählige Geschichten verborgen liegen.

    Ein Besuch, der sich lohnte

    Trotz dieses kleinen Kritikpunkts hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Während meines Besuchs waren auch zahlreiche andere interessierte Besucherinnen und Besucher vor Ort, was zeigt, dass das Thema viele Menschen bewegt.

    Das IPFO in Olten schafft es immer wieder, internationale Fotografie in einem angenehmen und inspirierenden Rahmen zu präsentieren.

  • Ausstellung: An der Eiskante – Leben, Wandel und Identität in Nordgrönland

    Ausstellung: An der Eiskante – Leben, Wandel und Identität in Nordgrönland

    Grönland fasziniert mich schon seit vielen Jahren. Wer mich besser kennt, weiss, wie sehr mich dieses Land mit seiner Weite, seiner rauen Natur und seiner einzigartigen Kultur und Geschichte in den Bann zieht – umso mehr habe ich mich auf meinen Besuch im Nordamerika Native Museum in Zürich gefreut.

    Im Fokus meines Besuchs stand die Sonderausstellung «An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland», die noch bis zum 28. Juni 2026 zu sehen ist. Schon beim Betreten der Ausstellung wurde mir klar, dass mich hier nicht einfach eine klassische Fotopräsentation erwartet, sondern eine eindrückliche Auseinandersetzung mit einem Leben am Rand des Eises – und mit einer Welt, die sich rasant verändert.

    Eine fotografische Langzeitbeobachtung im hohen Norden

    Seit drei Jahrzehnten reist der Fotograf Markus Bühler nach Qaanaaq im nördlichsten Teil Grönlands. In einer Region, in der die Uhren anders ticken und das Leben stark vom Wetter und der Natur bestimmt wird, hat er über viele Jahre hinweg die Inuit fotografisch begleitet.

    Seine Bilder zeigen weite Schneelandschaften, Jäger auf dem Eis, stille Momente im Familienalltag. Gleichzeitig wird sichtbar, wie verletzlich dieses Leben geworden ist. Die Spuren des Klimawandels sind unübersehbar. Das Eis wird dünner, die Bedingungen unsicherer, die Jagd schwieriger planbar. Was über Generationen selbstverständlich war, steht heute zunehmend unter Druck.

    Gerade diese Langfristigkeit der fotografischen Arbeit verleiht der Ausstellung eine besondere Tiefe. Über dreizehn Reisen hinweg ist beinahe eine Chronik des Wandels entstanden – nicht laut und spektakulär, sondern ruhig, respektvoll und nah an den Menschen.

    Zwischen Tradition und Moderne

    In der Ausstellung wurde für mich sehr deutlich spürbar, wie stark diese Welt im Umbruch steht. Die traditionelle Lebensweise der Inuit in den abgelegenen Dörfern – weit entfernt von der Hauptstadt Nuuk – ist zunehmend gefährdet. Während sich die Welt rasant weiterentwickelt, wächst gleichzeitig das Risiko, dass diese Randregionen abgehängt werden.

    Besonders eindrücklich fand ich die Situation der jungen Einwohnerinnen und Einwohner. Sie stehen zwischen zwei Welten und müssen sich immer wieder neu positionieren: zwischen überlieferten Traditionen und modernen Einflüssen, zwischen Jagd auf dem Eis und global vernetzter Gegenwart. Diese Spannung zwischen Bewahren und Verändern durchzieht die gesamte Ausstellung und macht sie so aktuell.

    Zwei Väter, zwei Söhne – vier Perspektiven

    Ein weiterer berührender Aspekt ist die Zusammenarbeit zwischen Markus Bühler und seinem Sohn, dem Nachwuchsfilmer Nils Bühler. Gemeinsam dokumentieren sie, wie Aleqatsiaq Peary seinem Sohn Jonas das Überleben auf dem Eis beibringt.

    Zwei Väter, zwei Söhne, vier Blickwinkel auf eine Welt im Wandel. Es geht um Weitergabe von Wissen, um Verantwortung und um die Frage, was bleibt, wenn sich äussere Bedingungen verändern. Dieser generationenübergreifende Dialog hat mich besonders bewegt, weil er zeigt, dass Kultur nicht statisch ist, sondern gelebt und weitergegeben werden muss.

    Wie blicken wir auf diese Bilder?

    Ich habe mir beim Rundgang immer wieder die Frage gestellt, wie wir als Aussenstehende auf solche Bilder blicken. Sehen wir eine ferne, exotische Welt? Oder erkennen wir universelle Themen wie Familie, Identität, Wandel und Verantwortung? Durch meine eigenen Reisen nach Grönland konnte ich mir vieles konkreter vorstellen. Ich habe Landschaften, Stimmungen und Begegnungen vor Augen, die mir helfen, die Fotografien nicht nur als ästhetische Arbeiten zu betrachten, sondern als reale Lebenssituationen von Menschen, deren Alltag ich zumindest in Ansätzen kennengelernt habe.

    Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel oft abstrakt diskutiert wird, schaffen diese Bilder eine emotionale Verbindung. Sie zeigen nicht nur schmelzendes Eis, sondern Menschen, deren Lebensgrundlage sich verändert – und die dennoch versuchen, ihre Identität zu bewahren.

    Das Nordamerika Native Museum in Zürich

    Das Nordamerika Native Museum (NONAM) in Zürich widmet sich den indigenen Kulturen Nordamerikas. In der Sammlungsausstellung führt der Museumsparcours durch die Plains und Prärien, das nordöstliche Waldland und die Subarktis bis hinauf in die Arktis, entlang der Nordwestküste und weiter in den Südwesten der USA. Die Ausstellung gibt Einblick in unterschiedliche Lebensbedingungen, Kunstformen und kulturelle Ausdrucksweisen – früher und heute.

    In wechselnden Sonderausstellungen greift das NONAM aktuelle Themen auf und bietet auch Einblicke in das heutige Leben im Indigenen Nordamerika. Dabei setzt das Museum vermehrt Akzente im Bereich zeitgenössischer Werke und engagiert sich für die Förderung indigener Künstlerinnen und Künstler.

    Fazit

    Mein Besuch im Nordamerika Native Museum hat mich erneut darin bestärkt, wie kraftvoll Fotografie als dokumentarisches und verbindendes Medium sein kann. «An der Eiskante» ist weit mehr als eine Ausstellung über Grönland – sie ist eine ruhige, eindringliche Auseinandersetzung mit Identität, Verantwortung und einer Welt im Wandel.

    Wenn dich Grönland, indigene Kulturen oder dokumentarische Fotografie interessieren, lohnt sich ein Besuch dieser Ausstellung ganz besonders. Sie lädt bis zum 28. Juni 2026 dazu ein, hinzuschauen, nachzudenken und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die weit über den hohen Norden hinausreichen.

    Weitere Informationen zur Sonderausstellung:

    https://www.buehler-fotograf.ch

    https://www.stadt-zuerich.ch/nonam/de/ausstellungen/sonderausstellung.html

  • Portrait Werkschau 26 – Zeig deine Sicht auf den Menschen

    Portrait Werkschau 26 – Zeig deine Sicht auf den Menschen

    Porträtfotografie ist mehr als Technik. Sie ist Begegnung, Interpretation und eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Art, einen Menschen zu zeigen. Mit der Portrait Werkschau 26 erhältst du die Möglichkeit, deine Arbeiten einzureichen und Teil einer kuratierten Ausstellung zu werden.

    Was ist die Portrait Werkschau 26?

    Die Portrait Werkschau 26 ist ein Wettbewerb mit anschliessender Ausstellung rund um das Thema Porträt. Organisiert wird sie von der Fotogalerie Embrach, kurz FOGAE.

    Im Zentrum steht die Vielfalt der Porträtfotografie. Die Jury stellt am Ende eine möglichst abwechslungsreiche und differenzierte Ausstellung zusammen, um das breite Spektrum dieses Genres sichtbar zu machen. Unterschiedliche Handschriften, Herangehensweisen und Bildideen sollen nebeneinanderstehen und miteinander in Dialog treten.

    Teilnahmebedingungen – transparent und fair

    Das Einreichen der Bilder ist kostenlos. Du kannst deine Arbeiten ohne Teilnahmegebühr anmelden und dich dem Auswahlprozess stellen.

    Fotograf:innen, die von der Jury für die finale Ausstellung ausgewählt werden, entrichten einen Beteiligungsbeitrag an die Durchführungskosten der Ausstellung. Damit wird die Realisierung der Werkschau mitgetragen – von jenen, deren Arbeiten Teil der Ausstellung sind.

    Diese Struktur schafft einerseits Offenheit in der Einreichung und andererseits eine gemeinsame Verantwortung für die Umsetzung.

    Wichtige Infos:

    • Das einreichen der Bilder ist kostenlos.
    • Anmeldeschluss ist der 15. März 2026
    • Du wirst bis zum 22. März 2026 informiert, ob deine Bilder ausgewählt wurden.
    • Die Ausstellung findet vom 24. bis 26. April 2026 statt.

    Warum ich dir die Teilnahme empfehle

    Eine Wettbewerbseinreichung ist immer auch ein Moment der Selbstreflexion. Du sichtest dein Archiv, hinterfragst deine Auswahl und entscheidest dich bewusst für jene Arbeiten, die deine fotografische Haltung am klarsten zeigen.

    Gerade in der Porträtfotografie geht es um mehr als ein schönes Bild. Es geht um Nähe, Vertrauen, Reduktion oder Inszenierung. Vielleicht arbeitest du ruhig und zurückhaltend, vielleicht konzeptionell oder mit starken Kontrasten – genau diese Unterschiede machen eine Ausstellung lebendig.

    Die Teilnahme kann für dich ein nächster Schritt sein:

    • Du bringst deine Arbeiten aus dem privaten oder digitalen Raum in einen kuratierten Kontext.
    • Du setzt dich aktiv mit deiner eigenen Bildsprache auseinander.
    • Du misst deine Arbeit an anderen Positionen innerhalb der Porträtfotografie.

    Solche Schritte fördern deine Entwicklung – unabhängig davon, ob du am Ende Teil der Ausstellung wirst oder nicht.

    Nutze die Gelegenheit

    Wenn du dich ernsthaft mit Porträtfotografie beschäftigst, ist die Portrait Werkschau 26 eine wertvolle Möglichkeit, deine Arbeit einzureichen. Ohne finanzielle Hürde bei der Anmeldung kannst du diesen Schritt unkompliziert gehen.

    Ich möchte dich deshalb ermutigen: Wähle bewusst, reiche deine Bilder ein und nutze diese Chance als Teil deines fotografischen Weges.

  • Die photoSCHWEIZ 2026 – Rückblick auf eine inspirierende Ausstellung

    Die photoSCHWEIZ 2026 – Rückblick auf eine inspirierende Ausstellung

    Die photoSCHWEIZ präsentierte sich 2026 wieder im Kongresshaus Zürich vermittelte Grosszügigkeit, Offenheit und eine angenehme Ruhe, die es erlaubte, sich intensiv mit den gezeigten Arbeiten auseinanderzusetzen. Die Besucher erwartete eine breit gefächerte Auswahl an fotografischen Handschriften – von konzeptionellen Serien bis hin zu sehr persönlichen, erzählerischen Arbeiten.

    Die Tage waren geprägt von vielen Begegnungen, Gesprächen und einem regen Interesse an den ausgestellten Werken. Rückblickend blieb vor allem das Gefühl, Teil eines lebendigen und wertschätzenden fotografischen Umfelds gewesen zu sein.

    The Weight of Bloom

    Ein persönlicher Höhepunkt der Ausstellung war für mich die erstmalige Präsentation meiner Arbeit The Weight of Bloom, die gemeinsam mit Model Vallie entstanden ist. Umso grösser war die Freude, diese Serie erstmals einem grösseren Publikum zeigen zu dürfen.

    Die Resonanz auf die Arbeit war durchwegs positiv. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit, stellten Fragen und teilten ihre eigenen Gedanken und Interpretationen. Besonders gefreut haben mich die zahlreichen Gespräche – sowohl mit neuen Kontakten als auch mit bekannten Gesichtern. Das ehrliche, offene Feedback bestätigte mich darin, diesen Weg weiterzugehen.

    Masterclass und Workshop an der photoSCHOOL

    Neben der Ausstellung durfte ich im Rahmen der photoSCHWEIZ 2026 auch eine Masterclass sowie einen Workshop an der photoSCHOOL durchführen. In beiden Kursen ging es um das Thema Schwarz-Weiss-Porträtfotografie – ein Bereich, der mir besonders am Herzen liegt.

    Wie für mich gewohnt, waren die Kurse bewusst nischig aufgebaut. So konnte ich gezielt auf die Fragen und Interessen der Teilnehmenden eingehen und mein Wissen vertieft weitergeben.
    Am Freitag wurde ich dabei von Model Dayane unterstützt, am Montag von Model Luana. Ihre Präsenz und Professionalität machten es mir noch einfacher, diese Fotokurse mit Freude und Klarheit umzusetzen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Teilnehmenden bestmöglich profitieren konnten.

    Ein neues Level für die photoSCHWEIZ

    Abschliessend bleibt für mich festzuhalten, dass die photoSCHWEIZ 2026 am neuen Standort im Kongresshaus Zürich ein sehr gutes Gefühl vermittelte. Ich habe viele starke, sorgfältig erarbeitete Serien gesehen und war – für einmal – wirklich begeistert von der Kuration und der Vielfalt der gezeigten Arbeiten. Wie ihr wisst, habe ich in der Vergangenheit auch andere Erfahrungen gemacht.

    Umso mehr hat es mich gefreut zu sehen, dass die photoSCHWEIZ ein neues Level erreicht hat. Teil dieser Entwicklung und erneut Teil der Ausstellung gewesen zu sein, empfand ich als grosse Wertschätzung und Bereicherung.

  • photoSCHWEIZ 26 – Ein Treffpunkt für Fotografie-Begeisterte im Februar 2026

    photoSCHWEIZ 26 – Ein Treffpunkt für Fotografie-Begeisterte im Februar 2026

    Die photoSCHWEIZ 26 findet vom 6. bis 10. Februar 2026 im Kongresshaus Zürich statt und ist die grösste Werkschau für zeitgenössische Fotografie in der Schweiz.

    Über 250 Fotograf:innen präsentieren dort ihre Arbeiten, begleitet von Workshops, Vorträgen und einem lebendigen Austausch über kreative Bildsprachen. 

    Was die photoSCHWEIZ ausmacht

    Die photoSCHWEIZ hat sich als bedeutendster Treffpunkt der Schweizer Fotoszene etabliert, der Profis wie Amateuren eine Plattform bietet, ihre Sicht auf die Welt zu zeigen.

    Neben der Werkschau gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm: Im photoFORUM finden inspirierende Talks statt, die photoSCHOOL bietet Seminare und Workshops, und im photoINDUSTRY-Marktplatz präsentieren Unternehmen aktuelle Fototechnik. 

    Ein Festival der visuellen Vielfalt

    Während fünf Tagen verwandelt die Ausstellung die Halle in ein Zentrum für kreativen Austausch: Überraschende Sichtweisen, neue bildnerische Ansätze und spannende Gespräche machen den Besuch zu einem Erlebnis für alle, die Fotografie lieben – seien es Profifotograf:innen, Kunstinteressierte oder neugierige Entdecker:innen. 

    Meine Erfahrungen mit photoSCHWEIZ

    Ich hatte bereits mehrmals die Gelegenheit, an der photoSCHWEIZ teilzunehmen – unter anderem 20172018 und 2022 – und jedes Mal war es eine bereichernde Erfahrung. Die Ausstellung lebt vom persönlichen Austausch mit Besuchenden und Kolleg:innen, von dem kreativen Puls, der durch die Säle schlägt, und von den überraschenden Perspektiven, die die teilnehmenden Künstler:innen zeigen.

    Dieses Jahr bin ich wieder Teil der Ausstellung, und ich freue mich sehr, meine neueste Arbeit „The Weight of Bloom“zu präsentieren.

    Wenn du planst, an der photoSCHWEIZ vorbeizuschauen, lass es mich wissen – vielleicht bin ich persönlich bei der Ausstellung anzutreffen und freue mich auf ein Gespräch!

    Über meine Arbeit 

    The Weight of Bloom

    The Weight of Bloom ist eine Bildstrecke, die in enger Zusammenarbeit mit dem Model Vallie entstanden ist. Die Serie erforscht die Spannung zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke – wir setzen natürliche Elemente und subtile Körperhaltungen ein, um Momente zu schaffen, die zugleich poetisch und kraftvoll wirken.

    Vallies Präsenz verleiht den Bildern eine besondere Tiefe: Ihre Ausdruck trägt dazu bei, dass jede Aufnahme eine einzigartig ist.

    Die Serie bewegt sich bewusst im Spannungsfeld von zarter Ästhetik und emotionaler Resonanz und lädt Betrachter:innen dazu ein, sich auf eine visuelle Meditation über Wahrnehmung und Identität einzulassen.

    Mein Workshop in der photoSCHOOL

    Im Rahmen der photoSCHWEIZ biete ich in der photoSCHOOL einen Workshop (2h) und eine Masterclass (4h) zum Thema «Schwarzweiss-Porträtfotografie» an. Diese richten sich an alle, die lernen möchten, wie ausdrucksstarke Porträts ohne Farbe entstehen:

    • Sehen lernen: Wie formt Licht Emotion und Charakter?
    • Technik und Inszenierung: Tipps zur Kameraeinstellung, Bildkomposition und zum Spiel mit Kontrasten.
    • Praxisnahe: Im Workshop wie der Masterclass gebe ich Einblick in meine Arbeit mit einem Model.

    Teilnehmende erhalten nicht nur technisches Wissen, sondern auch Inspiration für ihre eigene Bildsprache. Anmeldungen sind online über die Website der photoSCHWEIZ möglich – sichere dir deinen Platz und bring deine Fotografie auf ein neues Level!

    Aus dem Blog:

    Fazit

    Die photoSCHWEIZ 26 verspricht auch in diesem Jahr ein Highlight der Schweizer Fotoszene zu werden: ein Ort der Begegnung, der Inspiration und der kreativen Weiterentwicklung.

    Ich freue mich darauf, meine Arbeit vorzustellen, dich vielleicht persönlich zu treffen und gemeinsam in die Welt der Fotografie einzutauchen.

    Website der photoSCHWEIZ: https://www.photo-schweiz.ch

  • Ausstellung: I’D RATHER HAVE HEART THAN TALENT ANY DAY von Camila Svenson

    Ausstellung: I’D RATHER HAVE HEART THAN TALENT ANY DAY von Camila Svenson

    Manchmal sind es Zufälle, die zu den eindrücklichsten fotografischen Erlebnissen führen. Auf einem Ausflug in die französisch-sprachige Schweiz stiess ich in Nyon unerwartet auf die Ausstellung „I’d rather have heart than talent any day“ von Camila Svenson – und blieb länger als geplant.

    Eine zufällige Begegnung mit einer leisen Ausstellung

    Eigentlich war Nyon für mich nur ein Umsteigepunkt auf der Reise. Beim kurzen Spaziergang durch die Stadt fiel mir die offene Tür der Fotogalerie FOCALE auf – kostenlos, unscheinbar, einladend. Ohne grosse Erwartungen trat ich ein und fand mich plötzlich in einer Ausstellung wieder, die nicht laut um Aufmerksamkeit wirbt, sondern durch Nähe, Zeit und Menschlichkeit wirkt.

    Die Ausstellung war vom 21. November bis 24. Dezember 2025 in der Galerie FOCALE in Nyon zu sehen und lud in dieser Zeit dazu ein, Fotografie als Form der Begegnung neu zu denken.

    „I’d rather have heart than talent any day“ – Fotografie als Beziehung

    Die Ausstellung von Camila Svenson entstand im Rahmen einer künstlerischen Residenz in Eiheiji, einer ländlichen Region im japanischen Bergland. Dort verbrachte die Fotografin Zeit mit älteren Frauen und ihren Familien, beobachtete Alltagsrituale, hörte zu und liess Beziehungen entstehen, bevor sie zur Kamera griff.

    Zwischen Alltag und Intimität

    Die gezeigten Fotografien sind ruhig und zurückhaltend. Sie zeigen Gespräche, Blicke, Nähe im häuslichen Umfeld, aber auch Momente des Alleinseins. Nichts wirkt erklärend oder inszeniert. Stattdessen entsteht ein Gefühl von Vertrauen, das sich auf die Betrachtenden überträgt.

    Die Arbeiten thematisieren Alter, weibliche Gemeinschaft, Fürsorge und die Weitergabe von Erfahrung. Svenson nähert sich diesen Themen mit grossem Respekt und vermeidet jede Form von Dramatisierung. Der Titel der Ausstellung wird dabei zur Haltung: Herz und Aufmerksamkeit stehen über formaler Virtuosität.

    Die Kraft der Langsamkeit

    Die Bilder entfalten ihre Wirkung nicht sofort. Sie verlangen Zeit – genau wie die Beziehungen, aus denen sie entstanden sind. Je länger man sich mit ihnen beschäftigt, desto stärker tritt die emotionale Tiefe in den Vordergrund. Die Ausstellung lädt ein, innezuhalten und die eigene Wahrnehmung zu entschleunigen.

    Camila Svenson – eine dokumentarische Handschrift

    Camila Svenson ist eine brasilianische Fotografin mit internationaler Ausbildung und Ausrichtung. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen dokumentarischer Fotografie und persönlicher Langzeitbeobachtung. Im Zentrum stehen dabei oft zwischenmenschliche Beziehungen, Identität, Erinnerung und Care-Strukturen.

    Charakteristisch für Svensons fotografische Sprache ist ihre zurückhaltende, respektvolle Annäherung an die Menschen, die sie porträtiert. Sie arbeitet bevorzugt in langfristigen Projekten und legt grossen Wert auf Vertrauen und Nähe. „I’d rather have heart than talent any day“ ist Ausdruck dieser Haltung und wurde im Rahmen des Prix Focale – Ville de Nyon ausgezeichnet.

    FOCALE – ein konzentrierter Rahmen für Fotografie

    Die Galerie FOCALE in Nyon ist eine gemeinnützige Fotogalerie mit freiem Eintritt. Sie wird von einem Verein getragen und finanziert sich hauptsächlich über Mitgliederbeiträge und Unterstützung aus dem fotografischen Umfeld. FOCALE zeigt zeitgenössische fotografische Positionen und versteht sich als Ort des Austauschs, der Reflexion und der fotografischen Vielfalt – bewusst niederschwellig und offen für alle.

    Fazit

    Mein ungeplanter Besuch der Ausstellung „I’d rather have heart than talent any day“ wurde zu einem stillen Höhepunkt meiner Reise. Camila Svensons Fotografien erinnern daran, dass Fotografie vor allem dann berührt, wenn sie aus echter Begegnung entsteht. Die Ausstellung zeigte eindrücklich, wie viel Tiefe, Wärme und Nachhall in leisen Bildern liegen kann.

    Laufend werden neue Fotokurse, Fotoreisen und Fotografie-Workshops bei der BeInspired Fotoschule angeboten. Sie laden dazu ein, den eigenen fotografischen Blick weiterzuentwickeln – mit technischem Wissen, aber vor allem mit Aufmerksamkeit und Herz. Schau dich um und finde das passende Angebot.

  • Schwarzweiss Masterclass mit Fotograf Pascal Uehli an der photoSCHWEIZ 2026

    Schwarzweiss Masterclass mit Fotograf Pascal Uehli an der photoSCHWEIZ 2026

    Während der kommenden photoSCHWEIZ 2026 wird die photoSCHOOL erneut zum Ort des Lernens, des Austauschs und der fotografischen Vertiefung. Ich freue mich sehr, in dieser inspirierenden Woche als Dozent vor Ort zu sein und mein Wissen zu teilen. Mit einer intensiven Masterclass und einem kompakten Workshop eröffnen sich zwei unterschiedliche, aber sich ergänzende Lernformate.

    Die photoSCHWEIZ und die photoSCHOOL

    Die photoSCHWEIZ hat sich als zentrale Plattform für zeitgenössische Fotografie in der Schweiz etabliert. Jedes Jahr bringt sie Fotograf:innen, Kunstschaffende und Bildinteressierte zusammen und schafft Raum für Inspiration, Dialog und neue Perspektiven.

    Ein fester Bestandteil der Messe ist die photoSCHOOL – ein Bildungsangebot, das praxisnahes Lernen direkt in den Ausstellungsalltag integriert. Workshops und Masterclasses ermöglichen es, sich gezielt mit fotografischen Themen auseinanderzusetzen und das eigene Sehen weiterzuentwickeln.

    Schwarzweiss-Porträt Masterclass – Freitag, 06.02.2026 | 15:00–19:00 Uhr

    In der vierstündigen Masterclass steht das Schwarzweiss-Porträt im Zentrum. Dieses Genre fordert eine bewusste Auseinandersetzung mit Licht, Form, Ausdruck und Reduktion. Gemeinsam vertiefen wir gestalterische und technische Aspekte, die für ausdrucksstarke Schwarzweiss-Porträts entscheidend sind.

    Die Masterclass richtet sich an Fotograf:innen, die ihr Porträtverständnis schärfen und ihre Bildsprache weiterentwickeln möchten. Theorie, Bildanalyse und praxisnahe Inputs greifen ineinander und schaffen eine konzentrierte Lernatmosphäre.

    Schwarzweiss-Porträt Workshop – Montag, 09.02.2026 | 17:30–19:30 Uhr

    Der zweistündige Workshop bietet einen kompakten Einstieg in die Welt der Schwarzweiss-Porträts. Der Fokus liegt auf bewusster Bildgestaltung, dem Lesen von Licht und dem gezielten Einsatz von Kontrasten.

    Dieses Format eignet sich besonders für Teilnehmende, die neue Impulse suchen oder ihre Grundlagen auffrischen möchten. In kurzer Zeit entstehen klare Ansätze, die sich direkt in die eigene fotografische Praxis übertragen lassen.

    Anmeldung und Ausblick

    Die Teilnahme an der Masterclass und am Workshop kann ab sofort über die Website der photoSCHOOL gebucht werden. Ich freue mich darauf, während der photoSCHWEIZ viele engagierte Fotograf:innen persönlich zu treffen und gemeinsam an Bildern, Ideen und Sichtweisen zu arbeiten.

    Die photoSchweiz findet vom Freitag 06. bis Dienstag 10. Februar 2026 im Kongresshaus in der Stadt Zürich statt. Weitere Informationen gibt es auf https://photo-schweiz.ch .

  • Jahresrückblick 2025 – ein bewegtes Jahr

    Jahresrückblick 2025 – ein bewegtes Jahr

    2025 war für mich ein Jahr voller Emotionen, Veränderungen und spannender Erfahrungen. Mit dem Umzug der BeInspired Events auf eine neue Domain steht nun auch unser Blog auf frischem Fundament.  Das neue Portal bietet Raum für Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen – hier werde ich künftig regelmässig über Neuigkeiten aus der BeInspired Fotoschule berichten und euch mit Tipps und Eindrücken rund um die Fotografie versorgen.

    Höhepunkte des Jahres 2025

    PORTRAIT INTENSE CLASS in Venedig und PHOTOCAMP im Safiental

    Im Frühling fand unsere PORTRAIT INTENSE CLASS in Venedig statt. Venedig ist einer meiner Lieblingsorte, der mich mit seiner Atmosphäre, Geschichte und dem wechselnden Licht immer wieder inspiriert. In meinem Editorial „Venice“ auf pascaluehli.com  beschreibe ich, wie ich die urbane Szenerie mit der Präsenz des Models verband und mit Licht und Schatten arbeitete, um den Bildern Tiefe zu verleihen.  Diese aussergewöhnliche Stimmung ist es, die mich jedes Jahr dazu bringt, den Kurs in dieser Stadt anzubieten. In meinem Beitrag schreibe ich auch, dass ich die PORTRAIT INTENSE CLASS einmal pro Jahr organisiere, damit Fotograf:innen die Möglichkeit haben, die Porträtfotografie in diesem besonderen Umfeld zu erforschen.

    Ein weiterer Höhepunkt war das Portrait Photo Camp, das ich in diesem Jahr zum wiederholten Mal durchführte – diesmal jedoch erstmals im Safiental, wo wir vier Tage lang in unberührter Natur intensiv an der Porträtfotografie arbeiteten.
    Unsere Unterkunft war das traditionsreiche Gasthaus Rathaus; der Charme des 500 Jahre alten Hauses und die Ruhe des Tals boten die perfekte Kulisse . Neben praktischen Shootings und professionellem Coaching gab es viel Raum für Diskussionen über persönliche Bildideen und die eigene fotografische Entwicklung . Der Kurs war ausserordentlich erfolgreich – dank der kleinen Gruppe konnten wir uns intensiv austauschen, neue Perspektiven gewinnen und viele spannende Gespräche führen. 

    Teilnahme an der PHOTOLAB‑Ausstellung in Venedig und FACES-Ausstellung in Milano

    Ein weiteres Highlight war meine Teilnahme an der Venice Photo Lab (PHOTOLAB) Ausstellung. Die Ausstellung zeigte Arbeiten von zahlreichen internationalen Fotografinnen und Fotografen. Auf der offiziellen Künstlerliste für 2025 ist mein Name neben Künstlern wie Giorgia degli Esposti, Fabien Olart und vielen anderen aufgeführt. Ich durfte im Rahmen der Ausstellung mehrere Bilder meiner in Venedig entstandenen schwarzweiss Fotografien zeigen.

    Auch wenn es für mich persönlich eher als Flop gilt, war meine Teilnahme an der FACES Fotoausstellung in Milano ein interessantes Highlight und die Mühe wert.

    Besuch der Armani Haute Couture Ausstellung in Mailand

    Im Spätsommer zog es mich nach Mailand, um die Ausstellung “Giorgio Armani Privé 2005–2025 – Twenty Years of Haute Couture” im Armani/Silos zu besuchen. Die Schau feiert zwanzig Jahre Giorgio Armani Privé, der Haute‑Couture‑Linie des Hauses. Kuratiert von Giorgio Armani selbst, bietet sie eine atmosphärische Retrospektive auf die feinste Couture des Designers und erzählt seine Geschichte in eleganten, zeitlosen Gesten . Die präsentierten Stücke sind nicht einfach Kleider; sie wirken wie poetische Gesten aus Seide, Satin, Kristall und Licht . Besonders beeindruckt hat mich seine schlichte Eleganz und die Art, wie er es schafft, mit reduzierten Formen maximale Wirkung zu erzielen.

    Der Besuch hatte eine wehmütige Note, denn der legendäre Modedesigner Giorgio Armani verstarb am 4. September 2025 in Mailand im Alter von 91 Jahren. Die Armani‑Gruppe teilte mit, dass sie mit grosser Trauer den Tod ihres Gründers und kreativen Motor bekanntgab . Armani, der Italien mit seiner minimalistischen Eleganz an die Spitze der Modewelt brachte, wurde weltweit für seine klare Formsprache und die Verbindung von maskulinen und femininen Elementen gefeiert . Seine Arbeit hat mich schon lange fasziniert, und die Ausstellung war eine inspirierende Erinnerung an sein Schaffen.

    Erfolge und Auszeichnungen

    Neben inspirierenden Reisen und Projekten durfte ich 2025 auch einige besondere Ehrungen entgegennehmen:

    • Bei den International Photography Awards (IPA) 2025 wurde meine Serie From A Distance mit einer Honorable Mention in der Kategorie Professional Photographer ausgezeichnet . In meinem Beitrag auf Instagram bedanke ich mich bei meinem Model und dem IPA Team für die Anerkennung und freue mich, dass diese Arbeit Beachtung findet .
    • Bei den Exposure One Awards 2025 erhielt ich für das Porträt Mountain run die Silberne Auszeichnung in der Kategorie Portrait (Non Professional) . Diese Auszeichnung ist eine zusätzliche Bestätigung für meine Arbeit in der Schwarzweiss‑Fotografie und motiviert mich, meine Vision weiterzuentwickeln.

    Projekte im Herbst und Workshops

    Der Herbst stand ganz im Zeichen verschiedener Fotoprojekte, bei denen ich mich intensiv mit der Schwarzweiss‑Fotografie auseinandersetzte. Dazu gehörten Editorial‑Shootings, freie Projekte und die Vorbereitung neuer Kursformate. Besonders bewegend waren die vielen Workshops, die ich mit euch, einen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, erleben durfte. Eure Begeisterung, Kreativität und der gegenseitige Austausch haben mich durch das Jahr getragen und mich immer wieder daran erinnert, warum ich meine Leidenschaft für die Fotografie mit anderen teilen möchte.

    Die neuen Editorials gibt es bald auf meiner Website https://pascaluehli.com zu sehen.

    Paris als Inspirationsquelle

    Im November durfte ich die Paris Photo besuchen. Die 28. Edition dieser Messe fand vom 13. bis 16. November 2025 im Grand Palais in Paris statt . Die Vielfalt an künstlerischen Positionen, die Mischung aus zeitgenössischer und historischer Fotografie und die Gespräche mit Ausstellern haben mich darin bestärkt, meiner Liebe zur Schwarzweiss‑Fotografie treu zu bleiben. Dieser Blick über den Tellerrand hat mir viele neue Impulse gegeben, die ich 2026 weiterverfolgen möchte.

    Im gleichen Zeitraum habe ich die Chance gepackt mir ein Bild der alljährlichen Fotografie-Ausstellung ImageNation Paris zu machen. Diese Ausstellung hatte ich schon mehrere Jahre auf dem Radar, es jedoch bisher nie geschafft sie zu besuchen. Die Ausstellung besticht durch eine grosse Auswahl an Porträtfotografien mit internationalem Niveau. Dabei wird eine grosse Bandbreite von Akt, mehrheitlich bis kreativen Fashion-Bildern geboten. Ich habe viele kreative Elemente gesehen und hoffe das eine oder andere in meine Arbeit einfliessen lassen zu können.

    Tiefpunkte und persönliche Herausforderungen

    2025 brachte nicht nur Höhepunkte. Persönliche und gesundheitliche Ereignisse forderten mich im Sommer heraus und bremsten manche Pläne. Diese Phasen gehörten zum Jahr dazu und erinnerten mich daran, wie wichtig Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind. Dank der Unterstützung meines Umfelds und der Fotografie konnte ich aber gestärkt aus diesen Erfahrungen hervorgehen.

    Vorfreude auf 2026 – neue mehrtägige Fotografie‑Events

    Die Vorfreude auf 2026 ist umso grösser. Ich arbeite an neuen mehrtägigen Fotografie‑Events, die euch intensive Lernerfahrungen und unvergessliche Erlebnisse bieten sollen. Dazu gehören:

    • Portrait Intense Class – Venedig (26.–29. März 2026): Vier Tage Porträtfotografie in der Lagunenstadt. Der Kurs ist bereits ausgebucht, aber ihr findet weitere Informationen auf unserer Webseite .
    • Portrait Gourmet Class – Lugano (5.–7. Juni 2026): Ein dreitägiger Workshop für Fortgeschrittene in Lugano. Der ursprüngliche Preis von CHF 1’690.– wurde aktuell auf CHF 1’521.– reduziert . Wir werden in kleinen Gruppen arbeiten, die atmosphärischen Ecken Luganos erkunden, zwei professionelle Models begleiten uns und wir lassen den Tag bei gutem Essen ausklingen .
    • Portrait Photo Camp – Safiental (20.–23. August 2026): Vier Tage im Safiental mit praktischen Shootings, Coachings und kreativen Impulsen . Auch hier beträgt der aktuelle Preis CHF 1’521.– statt ursprünglich CHF 1’690.– . Die idyllische Natur und die Ruhe des Tals bieten die perfekte Kulisse für ausdrucksstarke Bilder .

    Bis Ende 2025 gelten diese Preise als Frühbucherpreise. Falls ihr euch eine Teilnahme sichern möchtet, lohnt sich eine Buchung auf unserer Website beinspired-fotoschule.ch, solange noch Plätze verfügbar sind.

    Empfohlene Produkte

    Abschliessende Gedanken

    2025 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, das mir aber vor allem gezeigt hat, wie wichtig die Gemeinschaft rund um die BeInspired Fotoschule ist. Eure Teilnahme an Workshops, eure Rückmeldungen und euer Interesse an der Fotografie motivieren mich jeden Tag. Ich freue mich darauf, 2026 mit euch weiterzugehen, neue Ideen umzusetzen und noch mehr kreative Reisen zu erleben. Schaut regelmässig im neuen Blog vorbei oder abonniert unseren Newsletter, damit ihr keine Neuigkeiten verpasst.

    Zum Schluss noch ein Tipp: Wer sich für meine Editorials interessiert, findet auf pascaluehli.com regelmässig neue schwarzweisse Arbeiten und Hintergrundgeschichten zur Entstehung der Bilder.

    Ich danke euch für eure Unterstützung und wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!