Kategorie: Behind the Scenes

  • Lichtsets mit drei Blitzen: Ein intensiver Workshop-Abend mit Sophie

    Lichtsets mit drei Blitzen: Ein intensiver Workshop-Abend mit Sophie

    In einem meiner letzten BeInspired Workshops durfte ich das New Face Model Sophie vorstellen. Es war ein interessanter und intensiver Abend, an dem wir uns nicht nur über mögliche Lichtsetups mit drei Blitzen ausgetauscht haben, sondern auch sehr experimentierfreudig gearbeitet haben.

    Gerade solche Abende zeigen mir immer wieder, wie stark Licht die Wirkung eines Portraits verändert. Technik ist dabei wichtig, aber sie bleibt ein Werkzeug. Entscheidend ist, welche Stimmung ein Lichtset erzeugt, wie es ein Gesicht formt und welche Haltung ein Bild dadurch bekommt.

    Drei Lichtsets, drei unterschiedliche Bildwirkungen

    Im Workshop haben wir drei verschiedene Lichtsets angeschaut und ausprobiert. Jedes davon hat eine eigene visuelle Sprache mitgebracht. Genau das macht für mich den Reiz solcher gemeinsamen Arbeitsabende aus: Ein Setup ist nie nur eine technische Lösung, sondern immer auch eine gestalterische Entscheidung.

    Ein Lichtset kann ein Gesicht sehr klar und direkt zeigen. Ein anderes wirkt weicher, zurückhaltender und lässt mehr Raum für feine Übergänge. Und wieder ein anderes setzt auf mehr Spannung, etwa durch stärkere Schatten, einen deutlichen Kontrast oder eine prägnante Lichtkante. So entstehen nicht einfach andere Fotos, sondern unterschiedliche Bildaussagen.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.

    Eventdaten

    Wenn du Portraitfotografie bewusst angehst, lohnt es sich, nicht nur auf Helligkeit zu achten. Frage dich immer auch: Wirkt das Bild offen oder verschlossen? Ruhig oder spannungsvoll? Nahbar oder distanziert? Genau diese Wirkung macht ein Lichtsetup interessant.

    Die Schattenlinie als bewusstes Gestaltungsmittel

    Besonders spannend war das Lichtset, bei dem wir absichtlich eine Schattenlinie aufgebaut haben. Solche Linien können ein Bild strukturieren und dem Portrait eine klare Form geben. Sie lenken den Blick und schaffen eine visuelle Trennung, die das Gesicht oder den Körper anders lesen lässt.

    Eine Schattenlinie ist nicht einfach ein Nebeneffekt. Wenn sie bewusst eingesetzt wird, wird sie Teil der Bildidee. Sie kann Härte erzeugen, Spannung aufbauen oder eine gewisse Zurückhaltung betonen. Gerade in der Portraitfotografie ist das interessant, weil man damit die Wirkung eines Gesichts sehr gezielt beeinflussen kann, ohne das Model zu überladen.

    Mir gefällt an solchen Setups, dass sie Reduktion und Ausdruck miteinander verbinden. Nicht alles wird gleichzeitig gezeigt. Stattdessen entsteht Raum für Form, Linie und Atmosphäre. Das kann ein Bild leiser machen, aber oft auch stärker.

    Der gelbe Hintergrund und die Wirkung von Farbe

    Ein weiterer Teil des Abends waren Bilder mit gelbem Hintergrund. Farbe hat im Portrait eine starke, oft unmittelbare Wirkung. Ein gelber Hintergrund kann Wärme vermitteln, Präsenz erzeugen oder dem Bild eine lebendigere, direktere Ausstrahlung geben. Gleichzeitig braucht es ein gutes Auge dafür, dass Farbe nicht vom Gesicht ablenkt, sondern die Bildidee unterstützt.

    Bei solchen Aufnahmen wird schnell sichtbar, wie eng Licht und Hintergrund zusammenspielen. Ein ruhiges Gesicht vor einem farbigen Hintergrund kann sehr klar und modern wirken. Je nach Lichtführung entsteht eher ein präsentes, offenes Bild oder eine bewusst komponierte, etwas grafischere Portraitwirkung.

    Für mich ist das auch immer eine Frage der Balance. Ein Hintergrund soll nicht einfach bunt sein, sondern eine Rolle im Bild übernehmen. Er kann das Model tragen, kontrastieren oder in den Vordergrund holen. Entscheidend ist, dass die Farbwirkung zur Stimmung des Portraits passt.

    Zusammenarbeit mit dem Model und klare Kommunikation

    Ein intensiver Workshop-Abend lebt nicht nur von Technik und Licht, sondern auch von der Zusammenarbeit mit dem Model. Gerade in der Porträtfotografie spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Sophie hat den Abend mit ihrer Präsenz mitgetragen und damit ermöglicht, dass wir verschiedene Bildideen ausprobieren konnten.

    Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm. Dafür braucht es klare Kommunikation, Respekt und ein gutes Gespür für Nähe und Distanz. Wer Menschen fotografiert, übernimmt immer auch eine gewisse Verantwortung. Es geht darum, Raum zu geben, aber auch Führung zu bieten.

    Diese Haltung ist für mich ein wesentlicher Teil der Portraitfotografie. Technische Sicherheit ist hilfreich, doch erst im Zusammenspiel mit Sozialkompetenz, Achtsamkeit und einer ruhigen Arbeitsatmosphäre entsteht ein Rahmen, in dem Ausdruck wachsen kann.

    Warum experimentierfreudige Abende fotografisch wertvoll sind

    Experimentelle Workshops sind besonders wertvoll, weil sie den Blick öffnen. Man arbeitet nicht einfach ein Schema ab, sondern prüft, was ein Lichtset tatsächlich bewirkt. Das fördert das Verständnis für Wirkung, Kontrast, Schatten und Form viel stärker als reine Theorie.

    Gerade mit mehreren Lichtquellen entstehen viele Möglichkeiten: ein kontrolliertes Hauptlicht, ein Akzentlicht, eine Trennung vom Hintergrund oder eine bewusst gesetzte Schattenkante. Doch wichtiger als die Technik selbst ist die Frage, welche Bildidee dahintersteht. Was soll das Portrait erzählen? Welche Stimmung soll bleiben? Welche Elemente sollen sichtbar sein, welche dürfen zurücktreten?

    Solche Fragen helfen, bewusster zu fotografieren. Sie machen den Prozess klarer und führen oft zu stärkeren Bildern, weil die Entscheidungen nachvollziehbar werden.

    Ein gelungener und lehrreicher Abend

    Für alle Beteiligten war es ein gelungener und lehrreicher Abend, auch für das Model. Genau das schätze ich an solchen Workshops: Es entsteht ein intensiver Rahmen, in dem Fotograf:innen nicht nur Lichtsetzungen kennenlernen, sondern auch lernen, wie wichtig der respektvolle Umgang mit Menschen vor der Kamera ist.

    Die Bilder aus diesem Abend zeigen für mich vor allem eines: Portraitfotografie lebt von bewussten Entscheidungen. Licht kann ein Gesicht weich zeichnen oder hart modellieren. Schatten können Fläche gliedern oder Spannung erzeugen. Farbe kann Ruhe geben oder Präsenz schaffen. Und die Zusammenarbeit mit dem Model entscheidet mit darüber, ob ein Bild trägt.

    Wenn du deine Portraitfotografie weiterentwickeln möchtest, lohnt es sich, solche Lichtsets nicht nur zu kopieren, sondern wirklich zu verstehen. Beobachte, was eine Schattenlinie bewirkt, wie ein farbiger Hintergrund das Bild verändert und wie unterschiedliche Lichtführungen die Stimmung verschieben. Genau dort beginnt für mich das bewusste Arbeiten mit Licht.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse und Fotoworkshops angeboten. Wenn du deine Portraitfotografie, das Arbeiten mit Models und den bewussten Umgang mit Licht vertiefen möchtest, findest du regelmässig passende Angebote in kleiner Gruppe und mit persönlicher Betreuung.

  • Resultat Portraitworkshop mit Carina N

    Resultat Portraitworkshop mit Carina N

    Anfang Jahr durfte ich Carina N wieder bei mir im Studio in Zürich begrüssen. Sie kam extra aus Berlin für zwei Workshops an die BeInspired Fotoschule, und es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam zu arbeiten. Unsere Freundschaft begleitet uns bereits seit 2013, und genau das verleiht solchen Begegnungen eine besondere Leichtigkeit und Vertrautheit.

    Im Abend-Workshop zum Thema Portraitfotografie mit Studiolicht sind dabei einige interessante Bilder entstanden. Die Aufnahmen zeigen gut, wie viel Ausdruck mit einer einzigen Lichtquelle möglich ist, wenn Lichtführung, Körperhaltung und Bildidee bewusst zusammenspielen.

    Portraitfotografie mit einer Lichtquelle

    Ein einzelnes Studiolicht kann sehr viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Es zwingt zu Klarheit. Nichts lenkt ab, nichts ist zufällig. Das Gesicht, die Haltung und die Wirkung des Lichts stehen im Mittelpunkt.

    Gerade in der Portraitfotografie ist das eine gute Übung. Wenn nur eine Lichtquelle zur Verfügung steht, wird schnell sichtbar, wie fein kleine Veränderungen wirken: ein minimal anderer Winkel, eine leicht veränderte Distanz oder eine sanfte Drehung des Kopfes können das Bild bereits deutlich verändern.

    Für mich liegt genau darin ein grosser Reiz. Technik bleibt wichtig, aber sie wird zum Werkzeug für eine klare Bildidee. Das Licht formt nicht nur das Gesicht, sondern auch die Stimmung des Portraits.

    Die Wirkung von Lichtverlauf und Hintergrund

    Ein Teil der Bilder ist mit hellem Hintergrund und einem leichten Verlauf entstanden. Dieser Effekt wurde dadurch erreicht, dass das Licht entsprechend abgewandt ausgerichtet wurde. Dadurch entsteht eine ruhige, helle Bildwirkung, ohne dass das Portrait flach wirkt.

    Solche Bilder leben von einer feinen Balance. Der Hintergrund bleibt präsent, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Das Gesicht erhält genügend Aufmerksamkeit, während der helle Verlauf dem Bild eine weiche, offene Atmosphäre gibt.

    Im Schwarzweiss zeigt sich diese Art von Lichtführung besonders deutlich. Ohne Farbe rücken Form, Kontrast und Übergänge stärker in den Fokus. Genau das macht die Bilder oft stiller, aber auch präziser. Reduktion kann hier viel Stärke erzeugen.

    Präsenz vor der Kamera

    Carina bringt vor der Kamera eine natürliche Präsenz mit. Das ist nicht einfach eine Frage von Pose, sondern von Haltung, Vertrauen und Umgang mit dem Moment. Ein gutes Portrait entsteht nicht allein durch die Kameraeinstellung, sondern immer auch durch die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Model.

    Im Studio entsteht dann etwas, das ich sehr schätze: eine ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre, in der Ausdruck entstehen darf, ohne erzwungen zu wirken. Gerade wenn man sich kennt, kann man schneller zu Bildern kommen, die nicht nur äusserlich klar sind, sondern auch eine innere Ruhe transportieren.

    Solche Portraits wirken oft reduziert, aber genau darin liegt ihre Kraft. Sie erzählen nicht laut, sondern mit Präsenz, Konzentration und einer gewissen Zurückhaltung. Für mich sind das Bilder, die sich erst mit der Zeit ganz entfalten.

    Warum mir solche Begegnungen wichtig sind

    Dass Carina seit vielen Jahren zu meiner fotografischen Laufbahn gehört, ist für mich etwas Schönes und nicht selbstverständlich. Freundschaften wie diese prägen auch den fotografischen Weg. Sie bringen Vertrauen, Kontinuität und eine gemeinsame Bildsprache mit sich, die sich über die Jahre entwickeln darf.

    Gleichzeitig freue ich mich immer, wenn ich Menschen wie Carina wieder in Zürich begrüssen darf, damit auch interessierte Fotograf:innen die Möglichkeit haben, mit ihr zusammenzuarbeiten. Solche Gelegenheiten sind wertvoll, weil sie nicht nur neue Bilder ermöglichen, sondern auch den eigenen Blick schärfen.

    In den Workshops der BeInspired Fotoschule geht es deshalb nie nur um Licht und Technik. Es geht ebenso um Kommunikation, Achtsamkeit, Sozialkompetenz und den respektvollen Umgang mit Menschen vor der Kamera. Gerade in der Portraitfotografie ist das ein zentraler Teil des Lernens.

    Was du aus diesem Workshop mitnehmen kannst

    Ein Portrait mit nur einer Lichtquelle zeigt oft besonders klar, worauf es wirklich ankommt. Wenn du bewusster fotografieren möchtest, lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten:

    • Wie das Licht das Gesicht formt und welche Stimmung es erzeugt.
    • Wie Hintergrund und Motiv zusammenwirken, ohne sich gegenseitig zu stören.
    • Wie Körpersprache und Blickrichtung die Bildwirkung verändern.

    Genau dort beginnt für mich bewusste Porträtfotografie. Nicht bei möglichst vielen Einstellungen, sondern bei einer klaren Idee und einem achtsamen Umgang mit dem Menschen vor der Kamera.

    Porträtfotografie mit einem Studioblitz

    Preisspanne: CHF 169.00 bis CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop arbeiten wir mit einem Studioblitz. Du wirst erfahren wie vielfältig dieser eingesetzt werden kann und wie man damit ein weiches oder hartes Licht erzeugen kann. Ganz nach unseren Bedürfnisse und so wird jeder Fotografie-Event ganz individuell und abwechslungsreich.

    Eventdaten

    Wenn du solche Arbeiten spannend findest und gerne mit Models in einem konzentrierten Rahmen fotografierst, lohnt sich ein Blick auf den Newsletter der BeInspired Fotoschule. So verpasst du die nächste Gelegenheit nicht, wenn wieder passende Workshops und Portrait-Sessions mit Carina oder anderen Models angeboten werden.

    Am Ende bleibt für mich aus diesem Workshop vor allem eines: Ein gutes Portrait braucht nicht viel, aber es braucht Aufmerksamkeit. Wenn Licht, Haltung und Vertrauen zusammenkommen, entstehen Bilder mit Ruhe, Klarheit und eigener Präsenz.

  • Resultat Portraitworkshop mit Rafaela P

    Resultat Portraitworkshop mit Rafaela P

    Im Juli 2026 durfte ich wieder einmal einen On Location Workshop in der Stadt Zürich durchführen. Gemeinsam mit drei Teilnehmern und Model Rafaela P. verbrachten wir einen kreativen Samstagvormittag an ein paar meiner liebsten Orte zum Fotografieren.

    Ein Samstagvormittag mit Kamera, Stadtlicht und neuen Bildideen

    Manchmal braucht es nicht viel für einen gelungenen Fotoworkshop. Eine kleine Gruppe, ein gutes Model, spannende Orte und genügend Zeit, um sich auf Licht, Komposition und Ausdruck einzulassen. Genau so war es bei meinem letzten On Location Workshop in Zürich.

    Wir trafen uns am Samstagvormittag in der Stadt. Mit dabei waren drei Teilnehmer, Model Rafaela P. und ich. Für mich sind solche Workshops immer eine schöne Abwechslung zum Studioalltag. Gerade im Sommer, wenn das Licht draussen lebt und die Stadt ihre eigenen Stimmungen mitbringt, zieht es mich oft lieber nach draussen als zwischen Studioblitze und Hintergründe.

    Lieblingsplätze in Zürich als fotografische Bühne

    Für den Workshop habe ich ein paar Orte ausgewählt, an denen ich selber immer wieder gerne fotografiere. Es waren keine klassischen Postkarten-Locations, sondern urbane Plätze mit Beton, Durchgängen, ruhigen Ecken, grafischen Linien und spannenden Lichtverhältnissen.

    Solche Orte mag ich besonders, weil sie nicht sofort alles erzählen. Man muss genauer hinschauen. Eine Wand wird plötzlich zum ruhigen Hintergrund, ein Durchgang gibt dem Bild Tiefe, eine Kante führt den Blick zur Person, und ein harter Lichtstreifen kann aus einer einfachen Situation ein starkes Porträt machen.

    Gerade in der Stadt Zürich findet man viele solche kleinen Bühnen. Zwischen Architektur, Schatten, reflektiertem Licht und urbanen Strukturen entstehen Porträts, die nicht inszeniert wirken müssen und trotzdem eine klare Bildsprache haben.

    Individuelle Inputs statt fixes Programm

    Bei solchen Workshops ist mir wichtig, dass nicht einfach alle dasselbe Bild fotografieren. Natürlich gebe ich Inputs zu Licht, Bildaufbau, Brennweite, Perspektive und Zusammenarbeit mit dem Model. Gleichzeitig lasse ich aber bewusst genügend Raum, damit jeder Teilnehmer seine eigene Sichtweise umsetzen kann.

    Die fotografischen Kenntnisse sind bei jedem Workshop unterschiedlich. Der eine braucht vielleicht etwas mehr Unterstützung beim Sehen des Lichts oder bei den Kameraeinstellungen. Der andere ist technisch bereits sicher unterwegs und profitiert mehr von Feedback zum Bildresultat, zur Bildwirkung oder zur Kommunikation mit dem Model.

    Genau diese individuelle Begleitung macht für mich den Reiz solcher kleinen Gruppen aus. Ich kann nahe bei den Teilnehmern sein, beobachten, wo jemand steht, und dort unterstützen, wo es gerade sinnvoll ist.

    Lichtstimmungen zwischen weichem Grau und starkem Kontrast

    Fotografisch bot der Vormittag eine schöne Mischung aus unterschiedlichen Lichtstimmungen. An schattigen Orten entstand ein ruhiges, weiches Licht, das sich sehr gut für natürliche Porträts eignete. In solchen Situationen kann man sich stärker auf Ausdruck, Haltung und Nähe konzentrieren, ohne dass das Licht zu dominant wird.

    An anderen Stellen wurde es grafischer und kontrastreicher. Harte Schatten, helle Betonflächen und dunkle Durchgänge brachten mehr Spannung in die Bilder. Besonders spannend war das Spiel mit Lichtkanten und partiellen Sonnenflecken. Wenn nur ein Teil des Gesichts oder der Haare vom Licht getroffen wird, entsteht sofort eine andere Bildwirkung: direkter, intensiver und manchmal fast filmisch.

    Auch die urbanen Hintergründe haben sehr gut funktioniert. Beton, Metall, Glas und Architektur geben Porträts eine gewisse Ruhe, wenn man sie bewusst einsetzt. Gleichzeitig entstehen Linien und Ebenen, die einem Bild Tiefe geben und das Model stärker in den Raum einbinden.

    Rafaela P. mit einem starken Einstand als Workshop Model

    Für Rafaela P. war es der erste Workshop gemeinsam mit uns, und sie hat einen wirklich schönen Einstand gegeben. Sie war präsent, geduldig und hat sich schnell auf die unterschiedlichen Bildideen der Teilnehmer eingelassen.

    Gerade bei einem Workshop ist das für ein Model nicht immer ganz einfach. Es geht nicht nur darum, gut vor der Kamera zu stehen. Ein Workshop-Model muss mit wechselnden Fotografen arbeiten, auf verschiedene Anweisungen reagieren, Ruhe bewahren und trotzdem lebendig bleiben. Rafaela hat das sehr angenehm und professionell gemacht.

    Ich hoffe sehr, dass dies nicht unser letzter gemeinsamer Workshop war.

    Warum ich On Location Workshops im Sommer so gerne mag

    Im Studio kann man Licht sehr präzise kontrollieren. Das ist wunderbar und bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Draussen ist es anders. Man muss reagieren, beobachten, suchen, anpassen und manchmal auch akzeptieren, dass nicht alles planbar ist.

    On Location – Portraitfotografie

    CHF 189.00

    An diesem Fotoworkshop kann alles passieren. On Location Fotografie Workshops bieten dir die Ideale Möglichkeit an Ort und Stelle zu fotografieren und zu lernen. Die Events sind individuell, können in den Gassen der Altstadt, im urbanen Viertel oder hipen Restaurant statt finden. Hier sind wir gemeinsam unterwegs und entdecken die Umgebung. Mach dich bereit für spannende Stunden in denen wir tolle Bilder machen und die Möglichkeiten „On Location“ zu fotografieren erleben.

    Nicht vorrätig

    Genau das macht On Location Workshops für mich so wertvoll. Die Teilnehmer lernen nicht nur, ein fertiges Lichtsetup zu bedienen, sondern Licht wirklich zu sehen. Wo kommt es her? Wo wird es reflektiert? Welche Wand hilft mir? Welche Richtung wirkt besser? Wann wird ein Hintergrund zu unruhig und wann wird er spannend?

    Im Sommer macht mir diese Art zu fotografieren besonders Freude. Die Stadt lebt, das Licht verändert sich, und die Atmosphäre ist entspannter. Es fühlt sich freier an als ein Abend im Studio, und oft entstehen genau dadurch Bilder, die etwas Leichtes und Echtes haben.

    Ein gelungener Workshop mit viel Raum für eigene Bilder

    Für mich war dieser On Location Workshop in Zürich ein sehr gelungener Vormittag. Die kleine Gruppe hat gut funktioniert, die Stimmung war angenehm, und jeder Teilnehmer konnte auf seinem eigenen Niveau arbeiten.

    Ich mag es, wenn ein Workshop nicht zu starr ist. Natürlich braucht es eine Richtung und gute Vorbereitung. Aber genauso wichtig ist, dass unterwegs Raum bleibt für Entdeckungen, spontane Ideen und unterschiedliche fotografische Handschriften.

    Am Ende geht es nicht nur darum, mit schönen Bildern nach Hause zu gehen. Es geht auch darum, etwas Neues gesehen zu haben. Einen Ort anders wahrzunehmen. Licht bewusster einzusetzen. Und vielleicht beim nächsten Spaziergang durch die Stadt plötzlich zu merken: Hier könnte ein Porträt entstehen.

  • Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Drei Studioblitze eröffnen in der Porträtfotografie viele Möglichkeiten, verlangen aber gleichzeitig nach einer bewussten und präzisen Lichtführung. Im Workshop mit Annika K entstanden unterschiedliche Porträts, die zeigen, wie sich Helligkeit, Kontrast, Räumlichkeit und Bildstimmung gezielt gestalten lassen.

    Drei Lichtquellen mit klaren Aufgaben

    Beim Fotografieren mit drei Studioblitzen geht es nicht darum, ein Gesicht möglichst hell auszuleuchten. Entscheidend ist vielmehr, dass jede Lichtquelle eine nachvollziehbare Aufgabe übernimmt und gemeinsam mit den anderen Lichtern zu einer stimmigen Bildwirkung beiträgt.

    Das Hauptlicht bestimmt die grundsätzliche Richtung und den Charakter der Aufnahme. Es formt das Gesicht, betont die Augen und macht Konturen wie Wangenknochen, Nase und Kinn sichtbar. Ein zweites Licht kann die Schatten kontrolliert aufhellen, ohne die natürliche Plastizität des Gesichts zu verlieren. Das dritte Licht dient je nach Bildidee als Akzent-, Haar- oder Hintergrundlicht und sorgt damit für zusätzliche Tiefe oder eine klarere Trennung zwischen Model und Hintergrund.

    Die eigentliche Herausforderung besteht somit nicht darin, drei Studioblitze gleichzeitig auszulösen. Viel wichtiger ist es, ihre Leistung, Position und Lichtqualität so aufeinander abzustimmen, dass kein Licht unbeabsichtigt die Wirkung eines anderen überlagert.

    Porträtwirkung zwischen Klarheit und Tiefe

    Die entstandenen Porträts zeigen eine ruhige und direkte Bildsprache. Der Blick von Annika K steht im Zentrum, während Licht, Hintergrund und Kleidung die Wirkung unterstützen, ohne von ihrem Ausdruck abzulenken.

    In den helleren Aufnahmen wirkt das Licht offen, freundlich und klar. Die Schatten im Gesicht bleiben zurückhaltend, sind aber weiterhin erkennbar. Dadurch entsteht keine vollkommen flache Ausleuchtung, sondern eine feine Modellierung, welche die natürliche Gesichtsform erhält. Besonders bei nahen Porträts ist diese Balance wichtig. Zu starke Schatten können schnell dominant wirken, während eine zu gleichmässige Ausleuchtung dem Gesicht seine räumliche Wirkung nimmt.

    Die dunkleren Porträts haben einen deutlich markanteren Charakter. Der schwarze beziehungsweise dunkelgraue Hintergrund reduziert die Aufnahme auf das Model, den Gesichtsausdruck und die Farbwirkung der Kleidung. Das zurückhaltende Umgebungslicht verstärkt die Präsenz, während gezielt gesetzte Lichtakzente dafür sorgen, dass sich Gesicht, Haare und Körperform weiterhin klar vom Hintergrund unterscheiden.

    Damit wird sichtbar, wie stark die Lichtführung die Wahrnehmung einer Person beeinflusst. Die gleiche Person kann je nach Kontrast, Hintergrund und Position des Hauptlichts weich, offen, elegant oder ausdrucksstark erscheinen.

    Weiches Licht mit sichtbarer Form

    Die Lichtführung der Bildserie verbindet eine weiche Ausleuchtung mit klar erkennbarer Struktur. Das Hauptlicht wurde so eingesetzt, dass die Haut gleichmässig erscheint und gleichzeitig feine Schatten an Nase, Wangen und unterhalb des Kinns erhalten bleiben.

    Ein leicht erhöht positioniertes Licht wirkt bei Porträts häufig besonders natürlich. Es orientiert sich an einer vertrauten Lichtrichtung von oben und lässt die Augen dennoch lebendig erscheinen. Die Reflexionen in den Augen sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Bildwirkung. Sie geben dem Blick Klarheit und verhindern, dass die Augen trotz korrekter Belichtung leblos oder zu dunkel wirken.

    Das Aufhelllicht reduziert die Kontraste auf der vom Hauptlicht abgewandten Seite. Dabei muss seine Leistung bewusst niedriger gewählt werden. Ist es zu stark, verschwinden die Schatten vollständig und das Gesicht verliert an Tiefe. Ist es zu schwach, können die Kontraste für die gewünschte Bildidee zu ausgeprägt werden. Bereits kleine Veränderungen der Blitzleistung oder des Abstands zum Model wirken sich sichtbar auf das Resultat aus.

    Das dritte Licht erweitert den gestalterischen Spielraum. Bei einem dunklen Hintergrund kann es beispielsweise eine feine Trennung an Haaren, Schultern oder Kleidung erzeugen. Bei einem hellen Set kann es dazu beitragen, den Hintergrund gleichmässiger und sauberer erscheinen zu lassen. Der Einsatz richtet sich deshalb immer nach dem gewünschten Endresultat und nicht nach einem starren Lichtrezept.

    Kleidung und Hintergrund als Teil der Lichtgestaltung

    Licht wird nicht nur von der Haut reflektiert. Auch Kleidung, Schmuck und Hintergrund reagieren unterschiedlich auf die eingesetzten Lichtquellen. Helle Stoffe können schnell sehr viel Licht zurückwerfen, während dunkle Materialien deutlich mehr Licht benötigen, damit ihre Strukturen sichtbar bleiben.

    Das weisse Oberteil unterstützt die helle und reduzierte Bildwirkung. Die Übergänge zwischen Model und Hintergrund wirken fein und ruhig, wodurch die Aufmerksamkeit noch stärker auf Gesicht und Augen gelenkt wird.

    Das dunkelrote, strukturierte Oberteil erzeugt dagegen einen starken Kontrast zum dunklen Hintergrund. Die leicht transparenten Bereiche und das florale Muster werden durch die seitliche Lichtführung sichtbar, ohne das Gesicht zu konkurrenzieren. Gerade bei solchen Stoffen zeigt sich, weshalb eine sorgfältige Lichtkontrolle wichtig ist. Das Licht soll genügend Struktur hervorbringen, darf aber weder störende Reflexionen noch überbelichtete Flächen erzeugen.

    Zusammenarbeit mit Annika K

    Neben der Technik bleibt die Zusammenarbeit mit dem Model ein wesentlicher Bestandteil eines gelungenen Porträts. Annika K brachte eine ruhige Präsenz und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten in den Workshop ein. Dadurch konnten sowohl sehr direkte, reduzierte Porträts als auch etwas distanziertere und elegantere Bildwirkungen umgesetzt werden.

    Eine klare Kommunikation hilft dem Model zu verstehen, welche Stimmung gesucht wird und weshalb bestimmte kleine Veränderungen notwendig sind. Bereits eine leichte Drehung des Kopfes, eine veränderte Schulterhaltung oder eine minimale Anpassung der Blickrichtung beeinflussen, wie das Licht über das Gesicht fällt.

    Im Workshop lässt sich diese Verbindung zwischen Licht und Pose unmittelbar beobachten. Die Teilnehmenden sehen nicht nur, wie das Set technisch aufgebaut wird, sondern erfahren auch, wie die Lichtwirkung durch die Position des Models verändert werden kann.

    Der Mehrwert eines praxisnahen Porträtworkshops

    Bei den Porträtworkshops der BeInspired Fotoschule stehen praktische Erfahrungen, technische Inputs und die Zusammenarbeit mit ausgewählten Models im Mittelpunkt. Die kleine Gruppe schafft genügend Raum, um unterschiedliche Einstellungen auszuprobieren, Fragen zu stellen und die Wirkung einzelner Veränderungen direkt zu beurteilen.

    Das Thema Porträtfotografie mit drei Studioblitzen eignet sich besonders gut, um das Verständnis für Licht weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden lernen, mehrere Lichtquellen nicht isoliert zu betrachten, sondern als zusammenhängendes Set. Ziel ist eine kontrollierte Ausleuchtung, bei der die Lichtstimmung zur Person, zur Kleidung und zur geplanten Bildaussage passt.

    Dabei entstehen nicht einfach nur technisch korrekt belichtete Fotografien. Die Teilnehmenden nehmen ein besseres Verständnis dafür mit, weshalb ein Porträt räumlich wirkt, wie sich Kontraste steuern lassen und welche Lichtquelle für einen bestimmten Effekt verantwortlich ist. Dieses Wissen hilft auch bei zukünftigen Shootings, selbst wenn später mit weniger Lichtquellen gearbeitet wird.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.

    Eventdaten

    Der Workshop mit Annika K zeigt, wie vielseitig sich drei Studioblitze in der Porträtfotografie einsetzen lassen. Durch eine klare Aufgabenverteilung zwischen Hauptlicht, Aufhelllicht und drittem Akzent- oder Hintergrundlicht entstehen Porträts mit kontrollierten Kontrasten, natürlicher Tiefe und einer ruhigen, präsenten Bildwirkung.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse, Fotoreisen und Fotografie-Workshops angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Lichtkonzepte praktisch kennenzulernen, mit ausgewählten Models zu arbeiten und die eigene fotografische Bildsprache Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

  • Resultat Portraitworkshop mit Audé

    Resultat Portraitworkshop mit Audé

    In diesem Beitrag zeige ich das Resultat eines Porträtfotografie-Workshops mit Audé, die mich schon seit längerer Zeit auf meinem fotografischen Weg begleitet. Mit einem Studioblitz, viel Ruhe und unterschiedlichen Räumen sind vielseitige Portraits entstanden, die trotz reduziertem Setup sehr unterschiedlich wirken.

    Vertrautheit als Basis für Bildwirkung

    Mit Audé zu arbeiten bedeutet für mich immer auch Vertrauen. Diese Vertrautheit war im Workshop klar spürbar und hat es uns erlaubt, uns ganz auf Licht, Ausdruck und Bildwirkung zu konzentrieren. Der Fokus lag auf Porträtfotografie mit einem Studioblitz – bewusst einfach gehalten, um Raum für Nuancen zu lassen. Das Licht wirkt in den Bildern ruhig, klar und gleichzeitig sehr präsent. Es unterstützt den Ausdruck, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

    Ein Licht – viele Stimmungen

    Obwohl wir mit nur einer Lichtquelle gearbeitet haben, sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht weich und offen, fast natürlich, dann wieder strukturierter und klarer mit mehr Tiefe im Gesicht. Kleine Veränderungen in Position, Abstand oder Blickrichtung reichen aus, um die Wirkung eines Portraits komplett zu verändern. Genau diese Feinheiten machen die Arbeit mit einem einzelnen Studioblitz so spannend.

    Raum als Teil des Bildes

    Da die Fotogalerie Embrach während des Workshops nicht in Betrieb war, konnten wir auch diese Räumlichkeiten nutzen. Das hat den Bildern eine zusätzliche Ebene gegeben. Unterschiedliche Hintergründe, Lichtverhältnisse und Raumwirkungen beeinflussen das Portrait subtil, aber spürbar. Du siehst, wie Licht nicht nur das Model formt, sondern auch mit dem Raum in Dialog tritt.

    Vielfalt im klaren Rahmen

    Die entstandenen Portraits zeigen sehr schön, wie vielfältig ein Workshop sein kann, auch wenn Thema und Technik klar definiert sind. Es geht nicht darum, ein fixes Bild zu reproduzieren, sondern darum, Möglichkeiten zu entdecken. Jeder Teilnehmer erlebt diesen Prozess anders – genau das macht die Workshops lebendig und individuell.

  • Resultat Portraitworkshop mit Valentina B

    Resultat Portraitworkshop mit Valentina B

    Ein Workshop, bei dem wir das Blitzlicht bewusst umgedacht haben. Mit Model Valentina und viel Feingefühl für indirektes Licht entstanden lebendige, natürliche und sehr unterschiedliche Portraits.

    Indirektes Blitzlicht als bewusste Entscheidung

    Im Workshop mit Valentina haben wir uns intensiv mit der Porträtfotografie mit indirektem Blitzlicht beschäftigt. Die klare Vorgabe für alle Teilnehmenden war einfach – und zugleich herausfordernd: Valentina wird nicht direkt mit dem Studioblitz belichtet. Das Licht wurde stattdessen über Wände, Decken, Hintergründe oder andere Flächen geführt. Genau diese Herangehensweise prägt die Bildwirkung: weich, fliessend und sehr natürlich.

    Körpergefühl trifft Lichtverständnis

    Valentina bringt ein ausserordentlich gutes Körpergefühl mit, was die Arbeit mit indirektem Licht enorm bereichert hat. Ihre Bewegungen, Haltungen und kleinen Gesten harmonieren mit dem Licht, statt gegen es zu arbeiten. Dadurch entstehen Portraits, die ruhig wirken und gleichzeitig Präsenz haben. Du siehst, wie Licht nicht nur beleuchtet, sondern Formen begleitet und unterstützt.

    Unterschiedliche Lichtsets, unterschiedliche Stimmungen

    Durch das Ausprobieren verschiedener indirekter Lichtführungen sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht offen und hell, fast schwerelos, dann wieder etwas zurückhaltender mit mehr Tiefe und Struktur. Kleine Veränderungen im Raum oder im Abstand zum reflektierenden Element hatten grosse Auswirkungen auf die Bildwirkung. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit indirektem Blitzlicht so spannend.

    Kreativität kennt keine festen Grenzen

    Beim Experimentieren darf auch das Studio selbst Teil des Bildes werden. In diesem Workshop wurden sogar die Studiovorhänge, die eigentlich zur Vermeidung von Reflektionen gedacht sind, kurzerhand zur Kulisse. Solche Momente zeigen sehr schön, wie wichtig Offenheit und Spielraum im kreativen Prozess sind. Nicht alles muss geplant sein – manches entsteht genau dann, wenn man Regeln bewusst hinterfragt.

    Workshop-Erlebnis bei BeInspired

    Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir uns Schritt für Schritt an neue Lichtideen herangetastet, ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. Genau so verstehe ich meine Workshops: individuell, lebendig und immer wieder anders. Jeder Abend bringt neue Bilder, neue Gedanken und neue Perspektiven hervor – und genau deshalb werden die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule nie langweilig.

  • Resultat Portraitworkshop Simone S

    Resultat Portraitworkshop Simone S

    Im letzten November durfte ich gemeinsam mit Model Simone einen intensiven Portrait-Fotoworkshop mit Studioblitz durchführen. In nur rund drei Stunden sind dabei erstaunlich viele starke und unterschiedliche Bilder entstanden – ein paar davon teile ich in diesem Beitrag.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Reduktion als fotografische Haltung

    Der Workshop stand ganz im Zeichen der Porträtfotografie mit einem Studioblitz. Ein bewusst reduziertes Setup, das den Fokus klar auf den Menschen vor der Kamera legt. Genau diese Einfachheit prägt die Bildwirkung: ruhig, konzentriert und sehr direkt. Das Licht formt das Gesicht und schafft Raum für Ausdruck, Präsenz und Persönlichkeit. Du spürst schnell, dass es hier weniger um Effekte geht, sondern um Wahrnehmung und fotografisches Verständnis.

    Zwischen Nähe und Zurückhaltung

    Der Stil der entstandenen Arbeiten bewegt sich zwischen Intimität und Distanz. Mal wirkt das Licht weich und zurückhaltend, fast beobachtend, dann wieder klarer und strukturierter mit mehr Kontrast. Diese Spannbreite zeigt, wie vielseitig ein einzelner Studioblitz eingesetzt werden kann – nicht durch Technik, sondern durch bewusste Entscheidungen. Genau diese feinen Nuancen machen Porträts lebendig und zeitlos.

    Vielfalt innerhalb eines klaren Rahmens

    Die gezeigten Bilder stehen sinnbildlich für die Vielfalt, die in meinen rund dreistündigen Fotoworkshops entsteht. Obwohl das Thema klar definiert ist, entwickeln sich die Bilder immer wieder neu. Das liegt daran, dass ich Workshops sehr flexibel und individuell gestalte. Du arbeitest nicht nach Schema F, sondern reagierst auf das Model, auf das Licht und auf den Moment.

    Ein Workshop, der jedes Mal anders ist

    Teilnehmende erleben meine Porträt-Workshops immer wieder neu – selbst dann, wenn sie schon mehrfach dabei waren. Genau diese Offenheit und Anpassungsfähigkeit sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Jeder Abend bringt neue Gespräche, neue Blickwinkel und neue Bilder hervor. Das ist auch der Grund, weshalb die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule lebendig bleiben und sich stetig weiterentwickeln.

  • Resultat Portraitworkshop mit Fabia B

    Resultat Portraitworkshop mit Fabia B

    Ein Workshop, der gezeigt hat, wie vielseitig und kreativ die Arbeit mit mehreren Lichtquellen sein kann. Mit drei Studioblitzen und Model Fabia entstand ein abwechslungsreicher Abend voller neuer Bildideen.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Drei Studioblitze und viele Wege zum Bild

    Im Fotoworkshop mit Fabia haben wir intensiv mit drei Studioblitzen gearbeitet und unterschiedliche Lichtset-Varianten aufgebaut. Ziel war es, die Vielfalt dieser Arbeitsweise im Fotostudio bewusst zu erleben. Je nach Anordnung der Lichtquellen veränderte sich die Bildwirkung deutlich – von ruhig und reduziert bis hin zu spannungsvoll und ausdrucksstark. Du merkst schnell, wie stark kleine Veränderungen im Setup das gesamte Bild beeinflussen können.

    Struktur, Farbe und bewusste Akzente

    Neben klassischen Lichtaufbauten kamen auch Gobo-Elemente für den Hintergrund zum Einsatz. Diese brachten zusätzliche Strukturen ins Bild und gaben dem Raum mehr Tiefe. Ergänzend arbeiteten wir mit Farbfolien, um gezielt Stimmung zu erzeugen und einzelne Bildideen visuell zu verstärken. Das Zusammenspiel aus Licht, Schatten, Struktur und Farbe eröffnete immer wieder neue gestalterische Möglichkeiten.

    Vielfalt durch Variation

    Ein zentraler Teil des Workshops war das bewusste Variieren der Lichtsets. Mit denselben drei Blitzen entstanden völlig unterschiedliche Bildwelten – einmal klar und zeitlos, dann wieder experimentell und erzählerisch. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit mehreren Lichtquellen so spannend und zeigen, wie flexibel du im Studio agieren kannst, ohne ständig neues Equipment zu benötigen.

    Kreative Dynamik mit Fabia

    Mit Fabia ging es an diesem Abend sehr kreativ zu und her. Ihre Offenheit vor der Kamera und ihre Lust am Ausprobieren machten es leicht, neue Ideen umzusetzen und auch ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen. Der Workshop war lebendig, abwechslungsreich und geprägt von einer konzentrierten, aber entspannten Atmosphäre.

    Mein Verständnis von Workshop-Arbeit

    Dieser Workshop steht exemplarisch für meine Art, Workshops zu gestalten: kreativ, vielseitig und immer wieder neu. Es geht nicht darum, ein fixes Setup zu kopieren, sondern ein Verständnis für Licht zu entwickeln und eigene Bildideen mutig umzusetzen.

  • Resultat Portraitworshop mit Annika K

    Resultat Portraitworshop mit Annika K

    Ein Porträt-Fotoworkshop, der zeigt, wie vielseitig eine einzige Lichtquelle sein kann. Mit Studioblitz, klaren Entscheidungen und viel Feingefühl entstanden ausdrucksstarke und sehr unterschiedliche Portraits mit Annika.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Eine Lichtquelle – viele Möglichkeiten

    Im Porträt-Fotoworkshop mit Annika lag der Fokus bewusst auf einem einfachen Setup: ein Studioblitz, kein Schnickschnack. Genau diese Reduktion macht die Bildwirkung so spannend. Je nach Position, Abstand und Ausrichtung verändert sich der Charakter der Aufnahmen deutlich. Mal wirkt das Licht weich und schmeichelnd, fast zurückhaltend. Dann wieder klarer, direkter und grafischer – mit stärkerem Schattenverlauf und mehr Spannung im Gesicht.

    Bildwirkung zwischen Ruhe und Präsenz

    Die Referenzbilder zeigen sehr schön, wie unterschiedlich ein einzelnes Licht gelesen werden kann. In einigen Aufnahmen entsteht eine ruhige, fast intime Stimmung, bei der Hauttöne sanft modelliert werden und der Blick Raum bekommt. Andere Bilder erinnern eher an klassisches Studio-Porträt mit klarer Lichtkante, mehr Kontrast und einer stärkeren Präsenz. Du siehst: Nicht das Licht selbst entscheidet über die Wirkung, sondern wie bewusst es eingesetzt wird.

    Vergleich als Lernmoment

    Ein gutes Beispiel aus dem Workshop war der direkte Vergleich zwischen frontalem Blitzlicht und einer seitlicheren Lichtführung. Während frontal gesetztes Licht sehr offen und zugänglich wirkt, bringt seitliches Licht sofort mehr Tiefe und Charakter ins Bild. Beide Varianten haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, was du erzählen willst. Genau diese Erkenntnis war für viele Teilnehmende ein zentraler Aha-Moment.

    Konzentriertes Arbeiten im Studio

    Der Workshop fand im Fotostudio statt und bot ideale Bedingungen, um sich ganz auf Licht, Ausdruck und Kommunikation zu konzentrieren. Annika überzeugte mit ihrer natürlichen Präsenz vor der Kamera und machte es leicht, verschiedene Lichtstile auszuprobieren. Die Atmosphäre war ruhig, fokussiert und gleichzeitig sehr offen für Experimente – genau so, wie ich mir einen Workshop wünsche.

    Ausblick

    Auch dieser Workshop hat gezeigt, wie viel Stärke in reduzierten Setups steckt. Weitere Porträt-Fotoworkshops mit Annika sind bereits angedacht und werden zu gegebener Zeit im Blog publiziert. Wenn du Lust hast, mit wenig Technik und klaren Lichtideen zu arbeiten, lohnt es sich, dranzubleiben.

  • Resultat Portraitworkshop mit Dayane H

    Resultat Portraitworkshop mit Dayane H

    Im letzten August stand ein intensiver Workshop ganz im Zeichen der Schwarzweiss-Porträtfotografie. Gemeinsam mit dem professionellen Model Dayane tauchten die Teilnehmenden tief in Wirkung, Licht und Ausdruck ein.


    In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.


    Arbeiten mit einem professionellen Model

    Der Workshop bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Dayane als erfahrenem Model zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit schafft eine besondere Dynamik: Bewegungen sind präzise, Ausdrücke bewusst gesetzt und kleine Nuancen sofort abrufbar. Genau das erlaubt es, sich stärker auf Licht, Bildaufbau und fotografische Entscheidungen zu konzentrieren. Für viele war es spannend zu erleben, wie schnell sich Bildideen umsetzen und weiterentwickeln lassen, wenn Vertrauen und Erfahrung aufeinandertreffen.

    Wirkung der Schwarzweiss-Portraits

    Die entstandenen Bilder stehen exemplarisch für die Bandbreite des Workshops. Die Portraits wirken ruhig, klar und sehr reduziert – ohne Ablenkung durch Farbe. Licht und Schatten übernehmen die Hauptrolle und modellieren das Gesicht auf eine sehr direkte, ehrliche Weise. Je nach Lichtführung entstehen Bilder mit sanften Übergängen oder mit klaren Kontrasten, die dem Portrait mehr Spannung und Tiefe verleihen. Du spürst, dass der Fokus ganz auf Ausdruck, Blick und Präsenz liegt.

    Sehen lernen statt Effekte suchen

    Ein wichtiger Teil des Workshops war das bewusste Sehen. Ich habe den Teilnehmenden viel über Bildwirkung, Lichtführung und den richtigen Moment erzählt und gezeigt. Schwarzweiss verzeiht wenig, belohnt aber Genauigkeit. Kleine Veränderungen im Licht oder in der Haltung haben grosse Auswirkungen auf das Bild. Genau dieses Verständnis stand im Mittelpunkt des Abends.

    Was bei Schwarzweiss-Porträtfotografie entscheidend ist

    In der Schwarzweiss-Porträtfotografie geht es weniger um Technik und mehr um Wahrnehmung. Kontraste müssen bewusst gesetzt werden, Hauttöne sauber abgestuft sein und das Licht klar geführt werden. Farben, die sonst trennen oder beruhigen, fallen weg – dadurch werden Formen, Strukturen und Emotionen sichtbarer. Wer Schwarzweiss fotografiert, sollte lernen, in Helligkeiten und Schatten zu denken und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Menschen vor der Kamera.

    Ein Workshop mit nachhaltigem Mehrwert

    Dieser Workshop mit Dayane zeigte einmal mehr, wie wertvoll die Kombination aus professionellem Model, klarer Bildsprache und fundierter Auseinandersetzung mit dem Medium Schwarzweiss ist. Die gezeigten Bilder sind Beispiele für viele weitere Aufnahmen, die an diesem Abend entstanden sind – und für Erkenntnisse, die weit über den Workshop hinaus wirken.

    Wenn du Schwarzweiss nicht nur als Stil, sondern als bewusste fotografische Haltung verstehen möchtest, dann sind genau solche Workshops der richtige Ort dafür.