Autor: Pascal Uehli

  • Workshop-Pass der BeInspired Fotoschule: Mehr fotografieren, gezielter lernen

    Workshop-Pass der BeInspired Fotoschule: Mehr fotografieren, gezielter lernen

    Wer seine Fotografie bewusst weiterentwickeln möchte, profitiert oft mehr von regelmässiger Praxis als von einzelnen Impulsen. Genau dafür ist der Workshop-Pass der BeInspired Fotoschule gedacht: Er gibt dir die Möglichkeit, mehrere Workshops zu besseren Konditionen zu besuchen und dein Lernen über einen längeren Zeitraum zu strukturieren.

    Statt nur einen einzelnen Termin zu buchen, stellst du dir dein persönliches Weiterbildungsprogramm zusammen. Du wählst aus den verfügbaren Workshops jene Themen aus, die zu deinem aktuellen Stand, deinen Interessen und deiner fotografischen Entwicklung passen.

    Mehr fotografieren, gezielter lernen

    Fotografie ist für mich nicht nur ein einmaliger Lernmoment, sondern ein Prozess. Gerade in der Porträtfotografie zeigt sich schnell, dass sich Sicherheit, Bildsprache und Umgang mit Licht nicht in einem einzigen Workshop festigen. Sie wachsen mit Wiederholung, Austausch und bewusster Anwendung.

    Der Workshop-Pass unterstützt genau diesen Weg. Er richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die nicht einfach einen Kurs besuchen möchten, sondern ihre Arbeit über mehrere Workshops hinweg vertiefen wollen. Dabei kannst du verschiedene Themen, Lichtkonzepte und fotografische Ansätze kombinieren und dir so ein vielseitiges Lernfeld aufbauen.

    Vier oder acht Workshops nach deinem Bedarf

    Je nach deinem Bedarf kannst du zwischen zwei Varianten wählen:

    • Workshop-Pass für 4 Workshops – ideal, wenn du unterschiedliche Themen kennenlernen oder verschiedene Inhalte über mehrere Termine vertiefen möchtest.
    • Workshop-Pass für 8 Workshops – passend für alle, die regelmässig fotografieren und ihre persönliche Bildsprache langfristig weiterentwickeln möchten.

    Der 4er-Pass kostet CHF 636.–.

    Das entspricht CHF 159.– pro Workshop statt CHF 756.– für vier einzelne Buchungen.
    Deine Ersparnis beträgt CHF 120.–.

    Der 8er-Pass kostet CHF 1’192.–.

    Das entspricht CHF 149.– pro Workshop statt CHF 1’512.– bei Einzelbuchungen.
    Deine Ersparnis beträgt CHF 320.–.

    Produkte nach Kategorien

    Wichtig ist mir dabei nicht nur der Preisvorteil. Entscheidend ist vor allem, dass du mit mehreren Workshop-Teilnahmen kontinuierlich an deiner Fotografie arbeiten kannst.

    Was den Workshop-Pass besonders macht

    Die Workshops der BeInspired Fotoschule sind bewusst klein gehalten. Das schafft Raum für persönliche Begleitung, individuelle Inputs und eine ruhige Lernatmosphäre. Du arbeitest mit unterschiedlichen Models, Themen und Lichtkonzepten und bekommst dadurch vielfältige praktische Erfahrungen.

    Gerade in der Porträtfotografie ist dieser Wechsel wertvoll. Du lernst nicht nur, Licht zu lesen oder die Kamera sicherer zu bedienen. Du entwickelst auch ein besseres Gefühl für Kommunikation, Nähe und Distanz, Vertrauen und Ausdruck. Ein gutes Portrait entsteht nicht allein durch Technik, sondern immer auch durch den respektvollen Umgang mit dem Menschen vor der Kamera.

    Der Workshop-Pass kann dir helfen, diese Aspekte bewusster wahrzunehmen und Schritt für Schritt in deine eigene fotografische Handschrift zu integrieren.

    So funktioniert die Buchung

    Nach dem Kauf erhältst du in der Regel innerhalb von 24 Stunden deinen persönlichen Gutschein-Code per E-Mail. Diesen Code gibst du bei jeder Workshop-Buchung im Warenkorb oder an der Kasse ein. Der Workshop-Preis wird vollständig angerechnet, und eine Teilnahme wird von deinem Pass abgezogen.

    Wichtig: Die gewünschten Workshops müssen immer einzeln über die Website gebucht werden. Mit dem Kauf des Workshop-Passes werden keine Plätze automatisch reserviert. Eine Teilnahme ist also nur möglich, solange beim gewünschten Workshop noch ein Platz frei ist.

    Für wen sich der Workshop-Pass eignet

    Der Workshop-Pass ist eine gute Wahl, wenn du:

    • regelmässiger fotografieren möchtest
    • deine Kenntnisse in der Porträtfotografie vertiefen willst
    • verschiedene Lichtführungen ausprobieren möchtest
    • mehr Sicherheit im Umgang mit Models gewinnen möchtest
    • neue Bildideen und Ausdrucksformen suchst
    • von persönlichem Feedback profitieren möchtest
    • unterschiedliche Workshop-Themen kombinieren möchtest
    • deine eigene Bildsprache kontinuierlich entwickeln willst

    Gerade für ambitionierte Hobbyfotograf:innen und fortgeschrittene Teilnehmende kann es sinnvoll sein, Lernen nicht als einzelne Etappe zu sehen, sondern als fortlaufenden Prozess. So entstehen nicht nur einzelne gute Bilder, sondern mit der Zeit eine klarere Bildsprache und mehr Sicherheit im eigenen Vorgehen.

    Ein praktischer Weg für deine fotografische Entwicklung

    Ich sehe den Workshop-Pass als eine sinnvolle Möglichkeit für alle, die bewusst fotografieren und ihre Entwicklung nicht dem Zufall überlassen möchten. Er verbindet Flexibilität mit Verbindlichkeit: Du bleibst frei in der Wahl deiner Workshops und schaffst dir gleichzeitig einen Rahmen, in dem Lernen wirklich wachsen kann.

    Wenn du deine Porträtfotografie weiterentwickeln, neue Lichtkonzepte kennenlernen und mit Models sicherer arbeiten möchtest, ist der Workshop-Pass eine gute Grundlage dafür. Er lädt dich dazu ein, nicht nur einzelne Bilder zu sammeln, sondern über Zeit an deiner fotografischen Haltung zu arbeiten.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse, Fotoworkshops und Fotografie-Angebote veröffentlicht. Wenn du deine Porträtfotografie gezielt weiterentwickeln möchtest, findest du auf der Website passende Möglichkeiten für den nächsten Schritt.

    Wichtige Bedingungen im Überblick

    • Der Workshop-Pass ist ab dem Kaufdatum während eines Jahres gültig.
    • Er ist persönlich und nicht übertragbar.
    • Der persönliche Gutschein-Code wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden per E-Mail zugestellt.
    • Jeder Workshop muss separat über die Website gebucht werden.
    • Die Buchung erfolgt nach Verfügbarkeit der Workshop-Plätze.
    • Eine Barauszahlung oder Rückerstattung nicht genutzter Teilnahmen ist ausgeschlossen.
    • Es gelten die regulären Buchungs- und Stornierungsbedingungen der BeInspired Fotoschule.
    • Mehrtägige Classes, Fotoreisen, Retreats, Camps und speziell gekennzeichnete Veranstaltungen sind ausgeschlossen.
    • Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer verfallen nicht verwendete Workshop-Teilnahmen.
  • Ausstellung: Sebastian Copeland’s – The Last Generation on Ice

    Ausstellung: Sebastian Copeland’s – The Last Generation on Ice

    Leider bereits vorbei war im IPFO Haus der Fotografie in Olten die Ausstellung «GREENLAND – THE LAST GENERATION ON ICE» von Sebastian Copeland zu sehen. Für mich war der Besuch schon lange geplant, denn nach meinen eigenen vier Reisen nach Grönland war ich gespannt darauf, wie Copeland dieses faszinierende Land fotografisch und dokumentarisch interpretiert.

    Eine Ausstellung, auf die ich mich lange gefreut habe

    Grönland übt auf mich seit Jahren eine besondere Faszination aus. Die gewaltigen Eislandschaften, das wechselnde Licht und die Ruhe dieser einzigartigen Natur haben mich auf meinen Reisen tief beeindruckt. Deshalb war für mich sofort klar, dass ich die Ausstellung von Sebastian Copeland im IPFO besuchen möchte.

    Copeland gehört zu den bekanntesten Polar-Fotografen unserer Zeit. Seine Bilder entstehen während aufwendiger Expeditionen durch die Arktis und Antarktis, die ihn über viele tausend Kilometer auf Skiern führten. Seine Fotografien sind weltweit bekannt und werden durch seine Bücher über die Polarregionen ergänzt, die einen tiefen Einblick in seine Expeditionen und seine Sicht auf diese einzigartige Landschaft geben. (IPFO)

    Gewaltige Eislandschaften und eindrucksvolle Lichtstimmungen

    Meine Erwartungen wurden in vielerlei Hinsicht erfüllt. Die Ausstellung zeigt zahlreiche beeindruckende Fotografien von Eisbergen, Gletschern und den gewaltigen Landschaften Grönlands. Besonders faszinierend fand ich die Aufnahmen, bei denen dramatisches Licht auf die gewaltigen Eisformationen trifft. Eisberge haben mich schon immer begeistert, und wenn sie in solch aussergewöhnlichen Lichtstimmungen fotografiert werden, entstehen Bilder, die lange im Gedächtnis bleiben.

    Die grossformatigen Fotografien entfalten im Ausstellungsraum ihre volle Wirkung. Man nimmt sich automatisch Zeit, entdeckt feine Strukturen im Eis und lässt sich von den Farben und Formen in den Bann ziehen.

    Mehr als Landschaften – aber für mich etwas zu wenig

    Besonders interessiert hat mich die Frage, ob Copeland neben der Landschaft auch die Menschen und das Leben in Grönland dokumentiert. Gerade weil ich das Land selbst bereist habe, weiss ich, dass Grönland weit mehr ist als spektakuläre Eislandschaften.

    Ein kurzer Videobeitrag berichtet von seinem Besuch in Qaanaaq, einer der nördlichsten Siedlungen der Welt. Er erzählt eindrücklich von den schwierigen Lebensbedingungen vor Ort und erwähnt unter anderem, dass aufgrund fehlender finanzieller Mittel in einem nachgelesenen Siedlung keine Schule betrieben werden kann und von zwei Kindern nur eines überhaupt noch im Dorf lebt. Dieser Einblick war spannend und zeigte, wie eng Natur, Klima und gesellschaftliche Veränderungen miteinander verbunden sind. (IPFO)

    Gerade deshalb hätte ich mir allerdings noch mehr solcher Geschichten gewünscht.

    Mein persönlicher Kritikpunkt

    Der Titel «THE LAST GENERATION ON ICE» weckt Erwartungen, die über beeindruckende Landschaftsfotografie hinausgehen. Ich hatte gehofft, noch mehr Hintergrundinformationen über die Menschen, ihre Kultur und die Veränderungen ihres Lebensraums zu erhalten.

    In der Ausstellung selbst werden an den Wänden ausschliesslich die Fotografien präsentiert. Natürlich können starke Bilder für sich sprechen. Trotzdem hätte ich es sehr bereichernd gefunden, wenn einzelne Fotografien oder Themen mit kurzen Texten ergänzt worden wären. Ein paar persönliche Gedanken des Fotografen, Informationen zur Entstehung der Bilder oder Hinweise zu den gezeigten Orten hätten den Besuch für mich noch intensiver gemacht.

    Vielleicht ist gerade dieser Wunsch auch durch meine eigenen Erfahrungen in Grönland entstanden. Wer das Land bereist hat, weiss, dass hinter jeder Landschaft und jedem Eisberg unzählige Geschichten verborgen liegen.

    Ein Besuch, der sich lohnte

    Trotz dieses kleinen Kritikpunkts hat mir die Ausstellung sehr gut gefallen. Während meines Besuchs waren auch zahlreiche andere interessierte Besucherinnen und Besucher vor Ort, was zeigt, dass das Thema viele Menschen bewegt.

    Das IPFO in Olten schafft es immer wieder, internationale Fotografie in einem angenehmen und inspirierenden Rahmen zu präsentieren.

  • Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Resultat Portraitworkshop mit Annika K

    Drei Studioblitze eröffnen in der Porträtfotografie viele Möglichkeiten, verlangen aber gleichzeitig nach einer bewussten und präzisen Lichtführung. Im Workshop mit Annika K entstanden unterschiedliche Porträts, die zeigen, wie sich Helligkeit, Kontrast, Räumlichkeit und Bildstimmung gezielt gestalten lassen.

    Drei Lichtquellen mit klaren Aufgaben

    Beim Fotografieren mit drei Studioblitzen geht es nicht darum, ein Gesicht möglichst hell auszuleuchten. Entscheidend ist vielmehr, dass jede Lichtquelle eine nachvollziehbare Aufgabe übernimmt und gemeinsam mit den anderen Lichtern zu einer stimmigen Bildwirkung beiträgt.

    Das Hauptlicht bestimmt die grundsätzliche Richtung und den Charakter der Aufnahme. Es formt das Gesicht, betont die Augen und macht Konturen wie Wangenknochen, Nase und Kinn sichtbar. Ein zweites Licht kann die Schatten kontrolliert aufhellen, ohne die natürliche Plastizität des Gesichts zu verlieren. Das dritte Licht dient je nach Bildidee als Akzent-, Haar- oder Hintergrundlicht und sorgt damit für zusätzliche Tiefe oder eine klarere Trennung zwischen Model und Hintergrund.

    Die eigentliche Herausforderung besteht somit nicht darin, drei Studioblitze gleichzeitig auszulösen. Viel wichtiger ist es, ihre Leistung, Position und Lichtqualität so aufeinander abzustimmen, dass kein Licht unbeabsichtigt die Wirkung eines anderen überlagert.

    Porträtwirkung zwischen Klarheit und Tiefe

    Die entstandenen Porträts zeigen eine ruhige und direkte Bildsprache. Der Blick von Annika K steht im Zentrum, während Licht, Hintergrund und Kleidung die Wirkung unterstützen, ohne von ihrem Ausdruck abzulenken.

    In den helleren Aufnahmen wirkt das Licht offen, freundlich und klar. Die Schatten im Gesicht bleiben zurückhaltend, sind aber weiterhin erkennbar. Dadurch entsteht keine vollkommen flache Ausleuchtung, sondern eine feine Modellierung, welche die natürliche Gesichtsform erhält. Besonders bei nahen Porträts ist diese Balance wichtig. Zu starke Schatten können schnell dominant wirken, während eine zu gleichmässige Ausleuchtung dem Gesicht seine räumliche Wirkung nimmt.

    Die dunkleren Porträts haben einen deutlich markanteren Charakter. Der schwarze beziehungsweise dunkelgraue Hintergrund reduziert die Aufnahme auf das Model, den Gesichtsausdruck und die Farbwirkung der Kleidung. Das zurückhaltende Umgebungslicht verstärkt die Präsenz, während gezielt gesetzte Lichtakzente dafür sorgen, dass sich Gesicht, Haare und Körperform weiterhin klar vom Hintergrund unterscheiden.

    Damit wird sichtbar, wie stark die Lichtführung die Wahrnehmung einer Person beeinflusst. Die gleiche Person kann je nach Kontrast, Hintergrund und Position des Hauptlichts weich, offen, elegant oder ausdrucksstark erscheinen.

    Weiches Licht mit sichtbarer Form

    Die Lichtführung der Bildserie verbindet eine weiche Ausleuchtung mit klar erkennbarer Struktur. Das Hauptlicht wurde so eingesetzt, dass die Haut gleichmässig erscheint und gleichzeitig feine Schatten an Nase, Wangen und unterhalb des Kinns erhalten bleiben.

    Ein leicht erhöht positioniertes Licht wirkt bei Porträts häufig besonders natürlich. Es orientiert sich an einer vertrauten Lichtrichtung von oben und lässt die Augen dennoch lebendig erscheinen. Die Reflexionen in den Augen sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Bildwirkung. Sie geben dem Blick Klarheit und verhindern, dass die Augen trotz korrekter Belichtung leblos oder zu dunkel wirken.

    Das Aufhelllicht reduziert die Kontraste auf der vom Hauptlicht abgewandten Seite. Dabei muss seine Leistung bewusst niedriger gewählt werden. Ist es zu stark, verschwinden die Schatten vollständig und das Gesicht verliert an Tiefe. Ist es zu schwach, können die Kontraste für die gewünschte Bildidee zu ausgeprägt werden. Bereits kleine Veränderungen der Blitzleistung oder des Abstands zum Model wirken sich sichtbar auf das Resultat aus.

    Das dritte Licht erweitert den gestalterischen Spielraum. Bei einem dunklen Hintergrund kann es beispielsweise eine feine Trennung an Haaren, Schultern oder Kleidung erzeugen. Bei einem hellen Set kann es dazu beitragen, den Hintergrund gleichmässiger und sauberer erscheinen zu lassen. Der Einsatz richtet sich deshalb immer nach dem gewünschten Endresultat und nicht nach einem starren Lichtrezept.

    Kleidung und Hintergrund als Teil der Lichtgestaltung

    Licht wird nicht nur von der Haut reflektiert. Auch Kleidung, Schmuck und Hintergrund reagieren unterschiedlich auf die eingesetzten Lichtquellen. Helle Stoffe können schnell sehr viel Licht zurückwerfen, während dunkle Materialien deutlich mehr Licht benötigen, damit ihre Strukturen sichtbar bleiben.

    Das weisse Oberteil unterstützt die helle und reduzierte Bildwirkung. Die Übergänge zwischen Model und Hintergrund wirken fein und ruhig, wodurch die Aufmerksamkeit noch stärker auf Gesicht und Augen gelenkt wird.

    Das dunkelrote, strukturierte Oberteil erzeugt dagegen einen starken Kontrast zum dunklen Hintergrund. Die leicht transparenten Bereiche und das florale Muster werden durch die seitliche Lichtführung sichtbar, ohne das Gesicht zu konkurrenzieren. Gerade bei solchen Stoffen zeigt sich, weshalb eine sorgfältige Lichtkontrolle wichtig ist. Das Licht soll genügend Struktur hervorbringen, darf aber weder störende Reflexionen noch überbelichtete Flächen erzeugen.

    Zusammenarbeit mit Annika K

    Neben der Technik bleibt die Zusammenarbeit mit dem Model ein wesentlicher Bestandteil eines gelungenen Porträts. Annika K brachte eine ruhige Präsenz und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten in den Workshop ein. Dadurch konnten sowohl sehr direkte, reduzierte Porträts als auch etwas distanziertere und elegantere Bildwirkungen umgesetzt werden.

    Eine klare Kommunikation hilft dem Model zu verstehen, welche Stimmung gesucht wird und weshalb bestimmte kleine Veränderungen notwendig sind. Bereits eine leichte Drehung des Kopfes, eine veränderte Schulterhaltung oder eine minimale Anpassung der Blickrichtung beeinflussen, wie das Licht über das Gesicht fällt.

    Im Workshop lässt sich diese Verbindung zwischen Licht und Pose unmittelbar beobachten. Die Teilnehmenden sehen nicht nur, wie das Set technisch aufgebaut wird, sondern erfahren auch, wie die Lichtwirkung durch die Position des Models verändert werden kann.

    Der Mehrwert eines praxisnahen Porträtworkshops

    Bei den Porträtworkshops der BeInspired Fotoschule stehen praktische Erfahrungen, technische Inputs und die Zusammenarbeit mit ausgewählten Models im Mittelpunkt. Die kleine Gruppe schafft genügend Raum, um unterschiedliche Einstellungen auszuprobieren, Fragen zu stellen und die Wirkung einzelner Veränderungen direkt zu beurteilen.

    Das Thema Porträtfotografie mit drei Studioblitzen eignet sich besonders gut, um das Verständnis für Licht weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden lernen, mehrere Lichtquellen nicht isoliert zu betrachten, sondern als zusammenhängendes Set. Ziel ist eine kontrollierte Ausleuchtung, bei der die Lichtstimmung zur Person, zur Kleidung und zur geplanten Bildaussage passt.

    Dabei entstehen nicht einfach nur technisch korrekt belichtete Fotografien. Die Teilnehmenden nehmen ein besseres Verständnis dafür mit, weshalb ein Porträt räumlich wirkt, wie sich Kontraste steuern lassen und welche Lichtquelle für einen bestimmten Effekt verantwortlich ist. Dieses Wissen hilft auch bei zukünftigen Shootings, selbst wenn später mit weniger Lichtquellen gearbeitet wird.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.

    Eventdaten

    Der Workshop mit Annika K zeigt, wie vielseitig sich drei Studioblitze in der Porträtfotografie einsetzen lassen. Durch eine klare Aufgabenverteilung zwischen Hauptlicht, Aufhelllicht und drittem Akzent- oder Hintergrundlicht entstehen Porträts mit kontrollierten Kontrasten, natürlicher Tiefe und einer ruhigen, präsenten Bildwirkung.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse, Fotoreisen und Fotografie-Workshops angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Lichtkonzepte praktisch kennenzulernen, mit ausgewählten Models zu arbeiten und die eigene fotografische Bildsprache Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

  • Nadia F

    Nadia F

    Fotoworkshops Models und Fotokurse bieten eine spannende Gelegenheit für angehende Fotografen und Fotografie-Enthusiasten, ihr Handwerk zu erlernen und zu perfektionieren.

    In den BeInspired Porträtfotografie-Workshops stehen Models im Mittelpunkt, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, beeindruckende Bilder zu erstellen und ihre fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.

  • Rafaela P

    Rafaela P

    Fotoworkshops Models und Fotokurse bieten eine spannende Gelegenheit für angehende Fotografen und Fotografie-Enthusiasten, ihr Handwerk zu erlernen und zu perfektionieren.

    In den BeInspired Porträtfotografie-Workshops stehen Models im Mittelpunkt, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, beeindruckende Bilder zu erstellen und ihre fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.

  • Jessica H

    Jessica H

    Fotoworkshops Models und Fotokurse bieten eine spannende Gelegenheit für angehende Fotografen und Fotografie-Enthusiasten, ihr Handwerk zu erlernen und zu perfektionieren.

    In den BeInspired Porträtfotografie-Workshops stehen Models im Mittelpunkt, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, beeindruckende Bilder zu erstellen und ihre fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.

  • AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    AI in der Portraitfotografie – Warum Authentizität für mich wichtiger wird

    Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram ein Reel veröffentlicht, in dem ich meine Gedanken zum Thema künstliche Intelligenz in der Fotografie geteilt habe. Das Thema beschäftigt mich aktuell intensiv und ich glaube, dass viele Fotograf:innen ähnliche Fragen haben.

    AI ist faszinierend. Die Möglichkeiten entwickeln sich in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Bilder können heute innerhalb weniger Sekunden erstellt werden. Gesichter, Menschen, Lichtstimmungen und ganze Bildwelten entstehen auf Knopfdruck. Es wäre aus meiner Sicht falsch, diese Entwicklung einfach zu ignorieren.

    Deshalb beschäftige ich mich selbst mit der Thematik. Nicht aus Angst, sondern aus Interesse. Ich möchte verstehen, welche Möglichkeiten entstehen und wie sich unsere Branche verändern könnte. Gleichzeitig hoffe ich, einen Weg zu finden, trotz AI die menschliche Note in meiner Arbeit zu bewahren und auch im geschäftlichen Umfeld weiterhin einen Mehrwert zu schaffen.

    Konkurrenz oder Chance?

    Es liegt auf der Hand, dass künstlich generierte Bilder in Zukunft in gewissen Bereichen mit der Arbeit von Fotograf:innen konkurrieren werden. Vielleicht sogar stärker, als wir uns heute vorstellen können.

    Dennoch versuche ich bewusst, das Positive in dieser Entwicklung zu sehen. AI kann neue Ideen ermöglichen, kreative Prozesse anregen und vielleicht sogar neue Kundengruppen erschliessen. Sie kann dabei helfen, Konzepte zu visualisieren oder Gedanken zu entwickeln, die später in reale fotografische Projekte einfliessen.

    Anstatt gegen die Entwicklung anzukämpfen, möchte ich verstehen, wie ich sie sinnvoll nutzen kann.

    Reel Episode 1

    Schau dir das Reel auf Instagram in voller Länge an. Ich freue mich auf dein Feedback und deine Meinung. Der Beitrag ist auf Deutsch.

    Die Bedeutung authentischer Portraitfotografie

    Gleichzeitig spüre ich aber auch etwas anderes.

    Je mehr künstlich erzeugte Bilder unseren Alltag prägen, desto wertvoller könnten echte Begegnungen und authentische Fotografien werden. Gerade deshalb fühle ich mich in meiner Leidenschaft für die Portraitfotografie bestätigt.

    Besonders die Schwarzweiss-Portraitfotografie begleitet mich seit vielen Jahren. Sie reduziert ein Bild auf das Wesentliche. Farben treten in den Hintergrund und der Mensch rückt stärker in den Mittelpunkt. Ausdruck, Persönlichkeit und Emotion erhalten mehr Raum.

    Für mich ist dies eine Form der Fotografie, die sich nicht über Perfektion definiert. Im Gegenteil.

    Wer mit mir fotografiert oder einen meiner Workshops besucht hat, kennt wahrscheinlich meinen Satz: Ich suche das perfekt Unperfekte.

    Genau diese kleinen Unvollkommenheiten machen Menschen interessant. Sie erzählen Geschichten. Sie machen Portraits glaubwürdig. Und sie erinnern uns daran, dass hinter jedem Bild ein echter Mensch steht.

    Zwei Welten werden nebeneinander existieren

    Im Reel spreche ich auch darüber, dass ich langfristig mit zwei unterschiedlichen Entwicklungen rechne.

    Auf der einen Seite wird es Menschen geben, die Freude an künstlich generierten Bildern haben und diese aktiv konsumieren oder nutzen. Auf der anderen Seite könnte eine Gegenbewegung entstehen.

    Je mehr künstliche Bilder unseren Alltag prägen, desto grösser könnte bei manchen Menschen das Bedürfnis nach Echtheit werden. Nach Bildern, die nicht perfekt berechnet wurden. Nach Fotografien, die einen Moment dokumentieren, der tatsächlich stattgefunden hat.

    Ich glaube, dass genau dort eine grosse Chance für authentische Portraitfotografie liegt.

    Menschen werden weiterhin echte Geschichten erleben wollen. Sie werden weiterhin Interesse an echten Begegnungen, echten Emotionen und echten Fotografien haben.

    Warum ich das PORTRAIT MAGAZINE gegründet habe

    Vielleicht ist genau das einer der Gründe, weshalb mir mein PORTRAIT MAGAZINE Projekt so wichtig geworden ist.

    Mit jeder Ausgabe beschäftige ich mich bewusst mit authentischer Fotografie. Nicht als schneller Social-Media-Content, sondern als etwas, das man in die Hand nehmen kann.

    Ich mag das Zeitungsformat. Es wirkt direkt, ehrlich und zugänglich. Bilder werden nicht durch einen Bildschirm betrachtet, sondern physisch erlebt. Man nimmt sich Zeit. Man blättert durch die Seiten. Man entdeckt Details.

    Für mich passt dieses Format perfekt zu meiner Vorstellung von Fotografie.

    Es unterstützt meinen Wunsch, Bilder zu schaffen, die echt wirken. Bilder, die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau deshalb empfinde ich das Magazin als einen wichtigen Gegenpol zu einer Welt, die zunehmend von digitalen und künstlich erzeugten Inhalten geprägt wird.

    Ausgabe 13 kostenlos bestellen

    Wenn du meine Gedanken zur authentischen Portraitfotografie nachvollziehen kannst, könnte auch die aktuelle Ausgabe des PORTRAIT MAGAZINE für dich interessant sein.

    Die Ausgabe 13 ist auf lediglich 50 Exemplare limitiert. Solange Exemplare verfügbar sind, kannst du sie mit dem Rabatt-Code freemag13 kostenlos bestellen. Es fallen lediglich die Versandkosten an.

    Ich freue mich über jede Person, die sich Zeit nimmt, durch die Seiten zu blättern und Fotografie bewusst zu erleben.

    Mich würde interessieren: Wie siehst du die Entwicklung von AI in der Portraitfotografie? Wird künstliche Intelligenz unsere Arbeit grundlegend verändern oder wird Authentizität dadurch sogar wichtiger?

    Schreib mir gerne deine Gedanken.

  • Amina E

    Amina E

    Fotoworkshops Models und Fotokurse bieten eine spannende Gelegenheit für angehende Fotografen und Fotografie-Enthusiasten, ihr Handwerk zu erlernen und zu perfektionieren.

    In den BeInspired Porträtfotografie-Workshops stehen Models im Mittelpunkt, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, beeindruckende Bilder zu erstellen und ihre fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.

  • Resultat Portraitworkshop mit Audé

    Resultat Portraitworkshop mit Audé

    In diesem Beitrag zeige ich das Resultat eines Porträtfotografie-Workshops mit Audé, die mich schon seit längerer Zeit auf meinem fotografischen Weg begleitet. Mit einem Studioblitz, viel Ruhe und unterschiedlichen Räumen sind vielseitige Portraits entstanden, die trotz reduziertem Setup sehr unterschiedlich wirken.

    Vertrautheit als Basis für Bildwirkung

    Mit Audé zu arbeiten bedeutet für mich immer auch Vertrauen. Diese Vertrautheit war im Workshop klar spürbar und hat es uns erlaubt, uns ganz auf Licht, Ausdruck und Bildwirkung zu konzentrieren. Der Fokus lag auf Porträtfotografie mit einem Studioblitz – bewusst einfach gehalten, um Raum für Nuancen zu lassen. Das Licht wirkt in den Bildern ruhig, klar und gleichzeitig sehr präsent. Es unterstützt den Ausdruck, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

    Ein Licht – viele Stimmungen

    Obwohl wir mit nur einer Lichtquelle gearbeitet haben, sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht weich und offen, fast natürlich, dann wieder strukturierter und klarer mit mehr Tiefe im Gesicht. Kleine Veränderungen in Position, Abstand oder Blickrichtung reichen aus, um die Wirkung eines Portraits komplett zu verändern. Genau diese Feinheiten machen die Arbeit mit einem einzelnen Studioblitz so spannend.

    Raum als Teil des Bildes

    Da die Fotogalerie Embrach während des Workshops nicht in Betrieb war, konnten wir auch diese Räumlichkeiten nutzen. Das hat den Bildern eine zusätzliche Ebene gegeben. Unterschiedliche Hintergründe, Lichtverhältnisse und Raumwirkungen beeinflussen das Portrait subtil, aber spürbar. Du siehst, wie Licht nicht nur das Model formt, sondern auch mit dem Raum in Dialog tritt.

    Vielfalt im klaren Rahmen

    Die entstandenen Portraits zeigen sehr schön, wie vielfältig ein Workshop sein kann, auch wenn Thema und Technik klar definiert sind. Es geht nicht darum, ein fixes Bild zu reproduzieren, sondern darum, Möglichkeiten zu entdecken. Jeder Teilnehmer erlebt diesen Prozess anders – genau das macht die Workshops lebendig und individuell.

  • Cosima S

    Cosima S

    Fotoworkshops Models und Fotokurse bieten eine spannende Gelegenheit für angehende Fotografen und Fotografie-Enthusiasten, ihr Handwerk zu erlernen und zu perfektionieren.

    In den BeInspired Porträtfotografie-Workshops stehen Models im Mittelpunkt, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, beeindruckende Bilder zu erstellen und ihre fotografischen Fähigkeiten zu verbessern.