Ein Workshop, bei dem wir das Blitzlicht bewusst umgedacht haben. Mit Model Valentina und viel Feingefühl für indirektes Licht entstanden lebendige, natürliche und sehr unterschiedliche Portraits.
Indirektes Blitzlicht als bewusste Entscheidung
Im Workshop mit Valentina haben wir uns intensiv mit der Porträtfotografie mit indirektem Blitzlicht beschäftigt. Die klare Vorgabe für alle Teilnehmenden war einfach – und zugleich herausfordernd: Valentina wird nicht direkt mit dem Studioblitz belichtet. Das Licht wurde stattdessen über Wände, Decken, Hintergründe oder andere Flächen geführt. Genau diese Herangehensweise prägt die Bildwirkung: weich, fliessend und sehr natürlich.
Körpergefühl trifft Lichtverständnis
Valentina bringt ein ausserordentlich gutes Körpergefühl mit, was die Arbeit mit indirektem Licht enorm bereichert hat. Ihre Bewegungen, Haltungen und kleinen Gesten harmonieren mit dem Licht, statt gegen es zu arbeiten. Dadurch entstehen Portraits, die ruhig wirken und gleichzeitig Präsenz haben. Du siehst, wie Licht nicht nur beleuchtet, sondern Formen begleitet und unterstützt.
Durch das Ausprobieren verschiedener indirekter Lichtführungen sind sehr unterschiedliche Stimmungen entstanden. Mal wirkt das Licht offen und hell, fast schwerelos, dann wieder etwas zurückhaltender mit mehr Tiefe und Struktur. Kleine Veränderungen im Raum oder im Abstand zum reflektierenden Element hatten grosse Auswirkungen auf die Bildwirkung. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit indirektem Blitzlicht so spannend.
Kreativität kennt keine festen Grenzen
Beim Experimentieren darf auch das Studio selbst Teil des Bildes werden. In diesem Workshop wurden sogar die Studiovorhänge, die eigentlich zur Vermeidung von Reflektionen gedacht sind, kurzerhand zur Kulisse. Solche Momente zeigen sehr schön, wie wichtig Offenheit und Spielraum im kreativen Prozess sind. Nicht alles muss geplant sein – manches entsteht genau dann, wenn man Regeln bewusst hinterfragt.
Workshop-Erlebnis bei BeInspired
Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir uns Schritt für Schritt an neue Lichtideen herangetastet, ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. Genau so verstehe ich meine Workshops: individuell, lebendig und immer wieder anders. Jeder Abend bringt neue Bilder, neue Gedanken und neue Perspektiven hervor – und genau deshalb werden die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule nie langweilig.
Im letzten November durfte ich gemeinsam mit Model Simone einen intensiven Portrait-Fotoworkshop mit Studioblitz durchführen. In nur rund drei Stunden sind dabei erstaunlich viele starke und unterschiedliche Bilder entstanden – ein paar davon teile ich in diesem Beitrag.
In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.
Reduktion als fotografische Haltung
Der Workshop stand ganz im Zeichen der Porträtfotografie mit einem Studioblitz. Ein bewusst reduziertes Setup, das den Fokus klar auf den Menschen vor der Kamera legt. Genau diese Einfachheit prägt die Bildwirkung: ruhig, konzentriert und sehr direkt. Das Licht formt das Gesicht und schafft Raum für Ausdruck, Präsenz und Persönlichkeit. Du spürst schnell, dass es hier weniger um Effekte geht, sondern um Wahrnehmung und fotografisches Verständnis.
Zwischen Nähe und Zurückhaltung
Der Stil der entstandenen Arbeiten bewegt sich zwischen Intimität und Distanz. Mal wirkt das Licht weich und zurückhaltend, fast beobachtend, dann wieder klarer und strukturierter mit mehr Kontrast. Diese Spannbreite zeigt, wie vielseitig ein einzelner Studioblitz eingesetzt werden kann – nicht durch Technik, sondern durch bewusste Entscheidungen. Genau diese feinen Nuancen machen Porträts lebendig und zeitlos.
Vielfalt innerhalb eines klaren Rahmens
Die gezeigten Bilder stehen sinnbildlich für die Vielfalt, die in meinen rund dreistündigen Fotoworkshops entsteht. Obwohl das Thema klar definiert ist, entwickeln sich die Bilder immer wieder neu. Das liegt daran, dass ich Workshops sehr flexibel und individuell gestalte. Du arbeitest nicht nach Schema F, sondern reagierst auf das Model, auf das Licht und auf den Moment.
Ein Workshop, der jedes Mal anders ist
Teilnehmende erleben meine Porträt-Workshops immer wieder neu – selbst dann, wenn sie schon mehrfach dabei waren. Genau diese Offenheit und Anpassungsfähigkeit sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Jeder Abend bringt neue Gespräche, neue Blickwinkel und neue Bilder hervor. Das ist auch der Grund, weshalb die Porträt-Workshops in der BeInspired Fotoschule lebendig bleiben und sich stetig weiterentwickeln.
Viele Fotograf:innen beginnen ihre Reise mit Landschaften, Reisen oder spontanen Momentaufnahmen. Früher oder später kommt jedoch eine Frage auf, die den nächsten Entwicklungsschritt einläutet:
Wie fotografiere ich Menschen so, dass echte und ausdrucksstarke Porträts entstehen?
Genau hier setzt mein Einsteigerkurs zur Porträtfotografie an. In diesem Kurs lernst du Schritt für Schritt, wie du mit einfachen Mitteln überzeugende Porträts fotografieren kannst – im Studio, mit echtem Model und mit persönlicher Betreuung in einer kleinen Gruppe.
Warum Porträtfotografie so faszinierend ist
Porträts sind mehr als nur ein Foto von einer Person. Ein gutes Porträt zeigt Persönlichkeit, Ausdruck und Stimmung.
Dabei spielen viele Faktoren zusammen:
Licht und Schatten
Kommunikation mit dem Model
Bildaufbau und Perspektive
Technik und Kameraeinstellungen
Vertrauen und Atmosphäre beim Fotografieren
Im Einsteigerkurs lernst du diese Elemente praxisnah kennen und kannst sie direkt anwenden.
Der Kurs: Porträtfotografie für Einsteiger
Der Kurs richtet sich an Fotograf:innen, die erste Erfahrungen mit der Porträtfotografie sammeln oder ihre Grundlagen vertiefen möchten.
Wir arbeiten in einer kleinen Gruppe, sodass jede Person genügend Zeit zum Fotografieren hat und individuelle Unterstützung erhält.
Während des Workshops fotografieren wir mit einem Model und ich gebe dir Inputs zu Technik, Licht und Zusammenarbeit vor der Kamera.
Ein zentrales Element der BeInspired Workshops ist die kleine Gruppengrösse.
maxima drei Teilnehmer:innen
persönliche Betreuung
genügend Zeit zum Fotografieren
entspannte Atmosphäre im Studio
im letzten Model arbeiten wir mit einem Model
So entsteht eine Lernumgebung, in der Fragen jederzeit möglich sind und jede Person aktiv fotografieren kann.
Der Kursort: BeInspired Fotoschule in Dietikon
Der Einsteigerkurs findet im Studio der BeInspired Fotoschule in Dietikon statt. Das Studio bietet ideale Voraussetzungen für Porträtfotografie mit kontrolliertem Licht.
Adresse:
BeInspired Fotoschule Riedstrasse 6 8953 Dietikon
Die Bushaltestelle Moosmatt befindet sich direkt vor dem Gebäude und Besucherparkplätze sind ebenfalls vorhanden.
Kursdaten 2026
Der Einsteigerkurs findet als mehrteiliger Kurs statt:
22.04.2026 – Modul 1 18:00-21:00 Uhr
27.04.2026 – Modul 2 18:00-21:00 Uhr
06.05.2026 – Modul 3 18:00-21:00 Uhr
Für den letzten Kurstag arbeiten wir mit einem Model, damit du das Gelernte direkt praktisch umsetzen kannst.
Ein eigener Studioplatz, ohne ein eigenes Studio aufbauen zu müssen
Du fotografierst leidenschaftlich gern und suchst einen Ort, an dem du deine Ideen professionell umsetzen kannst? Dann kann eine Untermiete im BeInspired Fotostudio in Dietikon genau das Richtige für dich sein.
Nicht jede:r Fotograf:in braucht ein eigenes Studio mit allen laufenden Fixkosten. Oft reicht ein gut ausgestatteter Raum, den man regelmässig nutzen kann, um Portraits, kreative Projekte, kleine Shootings oder Content-Ideen umzusetzen. Genau dafür bietet unser Studio in Dietikon eine praktische und bezahlbare Lösung.
Für wen ist die Untermiete geeignet?
Die Untermiete richtet sich an Fotograf:innen, die ihre Hobby-Fotografie aufwerten möchten und einen professionellen Rahmen suchen. Das Studio eignet sich besonders für dich, wenn du:
regelmässig fotografierst
Indoor-Shootings umsetzen möchtest
mit professionellem Licht arbeiten willst
Kund:innen, Freunde oder Models in einem Studio empfangen möchtest
keine eigene Studiomiete mit hohem Risiko eingehen willst
Gerade für Hobby-Fotograf:innen ist das eine gute Möglichkeit, Erfahrungen im Studio zu sammeln und die eigene Arbeit auf ein neues Niveau zu bringen.
Das Fotostudio befindet sich an der Riedstrasse 6, 8953 Dietikon. Der Standort ist verkehrstechnisch sehr gut erreichbar. Besucherparkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude, die Bushaltestelle Moosmatt liegt ebenfalls unmittelbar vor dem Haus. Der Eingang befindet sich zwischen FUST und SUBWAY.
Damit ist das Studio sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Verkehr bequem erreichbar — ein klarer Vorteil, wenn du mit Equipment unterwegs bist oder mit anderen Personen zusammen arbeitest.
Das bietet dir das Studio
Das Studio in Dietikon ist mit allem Wichtigen ausgestattet, damit du direkt loslegen kannst. Zur Verfügung stehen unter anderem:
mehrere Broncolor Studioblitze
verschiedene Softboxen
diverse Papierhintergründe
Schminkplatz und Garderobe
Sitzecke und verschiedene Stühle
Kühlschrank, Wasserkocher und Nespresso-Maschine
Bügelbrett und weiteres praktisches Zubehör
Zusätzlich bietet das Studio drei Meter Raumhöhe und eine grosse Fensterfront nach Süden. Dadurch kann nicht nur mit Studiolicht, sondern auch sehr gut mit Tageslicht gearbeitet werden.
Warum sich eine Untermiete lohnt
Ein eigenes Studio ist für viele Hobby-Fotograf:innen finanziell nicht sinnvoll. Die Untermiete ist deshalb eine interessante Alternative. Du profitierst von einer professionellen Umgebung, ohne selbst die gesamte Infrastruktur organisieren und bezahlen zu müssen.
Das Modell ist besonders dann spannend, wenn du das Studio regelmässig nutzt. Du arbeitest in einem eingerichteten Raum, hast Zugang zu vorhandenem Equipment und kannst dich auf deine Shootings konzentrieren, statt dich um Aufbau, Einrichtung und laufende Nebenkosten zu kümmern.
Die Untermiete für das Fotostudio in Dietikon beträgt CHF 250.00 pro Monat. Das Studio kann von maximal sechs Untermieter:innen genutzt werden. Dadurch bleibt die Gruppe bewusst klein und überschaubar. Untermieter:innen erhalten rund um die Uhr Zugang zum Studio. Das Studio kann für private Zwecke genützt werden, es ist jedoch okay, wenn du zur Deckung deiner Fixkosten auch mal ein bezahltes Fotoshooting machst. Bitte beachte, dass es nicht die Idee ist, das Studio zu rein geschäftlichen Zwecken zu nützen.
Es gelten folgende Konditionen:
Miete CHF 250.00 pro Monat
Mindestlaufzeit: 12 Monate
danach Kündigungsfrist von 3 Monaten
Depotzahlung: 2 Monatsmieten
Für die Miete ist zudem ein Mietvertrag notwendig. Ein amtlicher Bildausweis muss vorgelegt werden. Mietpreis und Kaution sind im Voraus zu bezahlen.
Auch für gelegentliche Nutzung interessant
Wer das Studio nicht als Untermiete nutzen möchte, kann es auch für einzelne Einsätze anfragen. Die regulären Mietpreise liegen bei:
Montag bis Freitag
4 Stunden: CHF 175.00
8 Stunden: CHF 280.00
Samstag
4 Stunden: CHF 200.00
8 Stunden: CHF 320.00
Das ist ideal, wenn du zuerst ausprobieren möchtest, ob das Studio zu dir und deiner Arbeitsweise passt. Bitte kontaktiere uns für eine Mietanfrage.
Fazit
Wenn du als Hobby-Fotograf:in auf der Suche nach einem professionellen, gut erreichbaren und bezahlbaren Studio bist, ist die Untermiete in Dietikon eine sehr attraktive Möglichkeit. Du bekommst Zugang zu einer vorhandenen Infrastruktur, kannst deine fotografischen Ideen in einem passenden Umfeld umsetzen und musst trotzdem kein eigenes Studio finanzieren.
Interesse?
Wenn du dir vorstellen kannst, das Studio regelmässig für deine Fotografie zu nutzen, freuen wir uns über deine Anfrage.
Grönland fasziniert mich schon seit vielen Jahren. Wer mich besser kennt, weiss, wie sehr mich dieses Land mit seiner Weite, seiner rauen Natur und seiner einzigartigen Kultur und Geschichte in den Bann zieht – umso mehr habe ich mich auf meinen Besuch im Nordamerika Native Museum in Zürich gefreut.
Bilder von meiner letzten Reise nach Grönland.
Im Fokus meines Besuchs stand die Sonderausstellung «An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland», die noch bis zum 28. Juni 2026 zu sehen ist. Schon beim Betreten der Ausstellung wurde mir klar, dass mich hier nicht einfach eine klassische Fotopräsentation erwartet, sondern eine eindrückliche Auseinandersetzung mit einem Leben am Rand des Eises – und mit einer Welt, die sich rasant verändert.
Eine fotografische Langzeitbeobachtung im hohen Norden
Seit drei Jahrzehnten reist der Fotograf Markus Bühler nach Qaanaaq im nördlichsten Teil Grönlands. In einer Region, in der die Uhren anders ticken und das Leben stark vom Wetter und der Natur bestimmt wird, hat er über viele Jahre hinweg die Inuit fotografisch begleitet.
Seine Bilder zeigen weite Schneelandschaften, Jäger auf dem Eis, stille Momente im Familienalltag. Gleichzeitig wird sichtbar, wie verletzlich dieses Leben geworden ist. Die Spuren des Klimawandels sind unübersehbar. Das Eis wird dünner, die Bedingungen unsicherer, die Jagd schwieriger planbar. Was über Generationen selbstverständlich war, steht heute zunehmend unter Druck.
Die Ausstellung präsentiert die Arbeit von Markus Bühler in allen Facetten.
Gerade diese Langfristigkeit der fotografischen Arbeit verleiht der Ausstellung eine besondere Tiefe. Über dreizehn Reisen hinweg ist beinahe eine Chronik des Wandels entstanden – nicht laut und spektakulär, sondern ruhig, respektvoll und nah an den Menschen.
Zwischen Tradition und Moderne
In der Ausstellung wurde für mich sehr deutlich spürbar, wie stark diese Welt im Umbruch steht. Die traditionelle Lebensweise der Inuit in den abgelegenen Dörfern – weit entfernt von der Hauptstadt Nuuk – ist zunehmend gefährdet. Während sich die Welt rasant weiterentwickelt, wächst gleichzeitig das Risiko, dass diese Randregionen abgehängt werden.
Besonders eindrücklich fand ich die Situation der jungen Einwohnerinnen und Einwohner. Sie stehen zwischen zwei Welten und müssen sich immer wieder neu positionieren: zwischen überlieferten Traditionen und modernen Einflüssen, zwischen Jagd auf dem Eis und global vernetzter Gegenwart. Diese Spannung zwischen Bewahren und Verändern durchzieht die gesamte Ausstellung und macht sie so aktuell.
Die Ausstellung nimmt die Besucher mit das Leben von Grönländer zu erleben.
Zwei Väter, zwei Söhne – vier Perspektiven
Ein weiterer berührender Aspekt ist die Zusammenarbeit zwischen Markus Bühler und seinem Sohn, dem Nachwuchsfilmer Nils Bühler. Gemeinsam dokumentieren sie, wie Aleqatsiaq Peary seinem Sohn Jonas das Überleben auf dem Eis beibringt.
Zwei Väter, zwei Söhne, vier Blickwinkel auf eine Welt im Wandel. Es geht um Weitergabe von Wissen, um Verantwortung und um die Frage, was bleibt, wenn sich äussere Bedingungen verändern. Dieser generationenübergreifende Dialog hat mich besonders bewegt, weil er zeigt, dass Kultur nicht statisch ist, sondern gelebt und weitergegeben werden muss.
Wie blicken wir auf diese Bilder?
Ich habe mir beim Rundgang immer wieder die Frage gestellt, wie wir als Aussenstehende auf solche Bilder blicken. Sehen wir eine ferne, exotische Welt? Oder erkennen wir universelle Themen wie Familie, Identität, Wandel und Verantwortung? Durch meine eigenen Reisen nach Grönland konnte ich mir vieles konkreter vorstellen. Ich habe Landschaften, Stimmungen und Begegnungen vor Augen, die mir helfen, die Fotografien nicht nur als ästhetische Arbeiten zu betrachten, sondern als reale Lebenssituationen von Menschen, deren Alltag ich zumindest in Ansätzen kennengelernt habe.
Eindrücke einer weit entfernten Kultur.
Gerade in einer Zeit, in der Klimawandel oft abstrakt diskutiert wird, schaffen diese Bilder eine emotionale Verbindung. Sie zeigen nicht nur schmelzendes Eis, sondern Menschen, deren Lebensgrundlage sich verändert – und die dennoch versuchen, ihre Identität zu bewahren.
Das Nordamerika Native Museum in Zürich
Das Nordamerika Native Museum (NONAM) in Zürich widmet sich den indigenen Kulturen Nordamerikas. In der Sammlungsausstellung führt der Museumsparcours durch die Plains und Prärien, das nordöstliche Waldland und die Subarktis bis hinauf in die Arktis, entlang der Nordwestküste und weiter in den Südwesten der USA. Die Ausstellung gibt Einblick in unterschiedliche Lebensbedingungen, Kunstformen und kulturelle Ausdrucksweisen – früher und heute.
In wechselnden Sonderausstellungen greift das NONAM aktuelle Themen auf und bietet auch Einblicke in das heutige Leben im Indigenen Nordamerika. Dabei setzt das Museum vermehrt Akzente im Bereich zeitgenössischer Werke und engagiert sich für die Förderung indigener Künstlerinnen und Künstler.
Markus Bühler dokumentiert Grönland schon seit mehreren Jahren.
Fazit
Mein Besuch im Nordamerika Native Museum hat mich erneut darin bestärkt, wie kraftvoll Fotografie als dokumentarisches und verbindendes Medium sein kann. «An der Eiskante» ist weit mehr als eine Ausstellung über Grönland – sie ist eine ruhige, eindringliche Auseinandersetzung mit Identität, Verantwortung und einer Welt im Wandel.
Wenn dich Grönland, indigene Kulturen oder dokumentarische Fotografie interessieren, lohnt sich ein Besuch dieser Ausstellung ganz besonders. Sie lädt bis zum 28. Juni 2026 dazu ein, hinzuschauen, nachzudenken und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die weit über den hohen Norden hinausreichen.
Ein Workshop, der gezeigt hat, wie vielseitig und kreativ die Arbeit mit mehreren Lichtquellen sein kann. Mit drei Studioblitzen und Model Fabia entstand ein abwechslungsreicher Abend voller neuer Bildideen.
In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.
Drei Studioblitze und viele Wege zum Bild
Im Fotoworkshop mit Fabia haben wir intensiv mit drei Studioblitzen gearbeitet und unterschiedliche Lichtset-Varianten aufgebaut. Ziel war es, die Vielfalt dieser Arbeitsweise im Fotostudio bewusst zu erleben. Je nach Anordnung der Lichtquellen veränderte sich die Bildwirkung deutlich – von ruhig und reduziert bis hin zu spannungsvoll und ausdrucksstark. Du merkst schnell, wie stark kleine Veränderungen im Setup das gesamte Bild beeinflussen können.
Struktur, Farbe und bewusste Akzente
Neben klassischen Lichtaufbauten kamen auch Gobo-Elemente für den Hintergrund zum Einsatz. Diese brachten zusätzliche Strukturen ins Bild und gaben dem Raum mehr Tiefe. Ergänzend arbeiteten wir mit Farbfolien, um gezielt Stimmung zu erzeugen und einzelne Bildideen visuell zu verstärken. Das Zusammenspiel aus Licht, Schatten, Struktur und Farbe eröffnete immer wieder neue gestalterische Möglichkeiten.
Vielfalt durch Variation
Ein zentraler Teil des Workshops war das bewusste Variieren der Lichtsets. Mit denselben drei Blitzen entstanden völlig unterschiedliche Bildwelten – einmal klar und zeitlos, dann wieder experimentell und erzählerisch. Genau diese Unterschiede machen das Arbeiten mit mehreren Lichtquellen so spannend und zeigen, wie flexibel du im Studio agieren kannst, ohne ständig neues Equipment zu benötigen.
Kreative Dynamik mit Fabia
Mit Fabia ging es an diesem Abend sehr kreativ zu und her. Ihre Offenheit vor der Kamera und ihre Lust am Ausprobieren machten es leicht, neue Ideen umzusetzen und auch ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen. Der Workshop war lebendig, abwechslungsreich und geprägt von einer konzentrierten, aber entspannten Atmosphäre.
Mein Verständnis von Workshop-Arbeit
Dieser Workshop steht exemplarisch für meine Art, Workshops zu gestalten: kreativ, vielseitig und immer wieder neu. Es geht nicht darum, ein fixes Setup zu kopieren, sondern ein Verständnis für Licht zu entwickeln und eigene Bildideen mutig umzusetzen.
Porträtfotografie ist mehr als Technik. Sie ist Begegnung, Interpretation und eine bewusste Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Art, einen Menschen zu zeigen. Mit der Portrait Werkschau 26 erhältst du die Möglichkeit, deine Arbeiten einzureichen und Teil einer kuratierten Ausstellung zu werden.
Was ist die Portrait Werkschau 26?
Die Portrait Werkschau 26 ist ein Wettbewerb mit anschliessender Ausstellung rund um das Thema Porträt. Organisiert wird sie von der Fotogalerie Embrach, kurz FOGAE.
Im Zentrum steht die Vielfalt der Porträtfotografie. Die Jury stellt am Ende eine möglichst abwechslungsreiche und differenzierte Ausstellung zusammen, um das breite Spektrum dieses Genres sichtbar zu machen. Unterschiedliche Handschriften, Herangehensweisen und Bildideen sollen nebeneinanderstehen und miteinander in Dialog treten.
Teilnahmebedingungen – transparent und fair
Das Einreichen der Bilder ist kostenlos. Du kannst deine Arbeiten ohne Teilnahmegebühr anmelden und dich dem Auswahlprozess stellen.
Fotograf:innen, die von der Jury für die finale Ausstellung ausgewählt werden, entrichten einen Beteiligungsbeitrag an die Durchführungskosten der Ausstellung. Damit wird die Realisierung der Werkschau mitgetragen – von jenen, deren Arbeiten Teil der Ausstellung sind.
Diese Struktur schafft einerseits Offenheit in der Einreichung und andererseits eine gemeinsame Verantwortung für die Umsetzung.
Wichtige Infos:
Das einreichen der Bilder ist kostenlos.
Anmeldeschluss ist der 15. März 2026
Du wirst bis zum 22. März 2026 informiert, ob deine Bilder ausgewählt wurden.
Die Ausstellung findet vom 24. bis 26. April 2026 statt.
Eine Wettbewerbseinreichung ist immer auch ein Moment der Selbstreflexion. Du sichtest dein Archiv, hinterfragst deine Auswahl und entscheidest dich bewusst für jene Arbeiten, die deine fotografische Haltung am klarsten zeigen.
Gerade in der Porträtfotografie geht es um mehr als ein schönes Bild. Es geht um Nähe, Vertrauen, Reduktion oder Inszenierung. Vielleicht arbeitest du ruhig und zurückhaltend, vielleicht konzeptionell oder mit starken Kontrasten – genau diese Unterschiede machen eine Ausstellung lebendig.
Die Teilnahme kann für dich ein nächster Schritt sein:
Du bringst deine Arbeiten aus dem privaten oder digitalen Raum in einen kuratierten Kontext.
Du setzt dich aktiv mit deiner eigenen Bildsprache auseinander.
Du misst deine Arbeit an anderen Positionen innerhalb der Porträtfotografie.
Solche Schritte fördern deine Entwicklung – unabhängig davon, ob du am Ende Teil der Ausstellung wirst oder nicht.
Nutze die Gelegenheit
Wenn du dich ernsthaft mit Porträtfotografie beschäftigst, ist die Portrait Werkschau 26 eine wertvolle Möglichkeit, deine Arbeit einzureichen. Ohne finanzielle Hürde bei der Anmeldung kannst du diesen Schritt unkompliziert gehen.
Ich möchte dich deshalb ermutigen: Wähle bewusst, reiche deine Bilder ein und nutze diese Chance als Teil deines fotografischen Weges.
Die photoSCHWEIZ präsentierte sich 2026 wieder im Kongresshaus Zürich vermittelte Grosszügigkeit, Offenheit und eine angenehme Ruhe, die es erlaubte, sich intensiv mit den gezeigten Arbeiten auseinanderzusetzen. Die Besucher erwartete eine breit gefächerte Auswahl an fotografischen Handschriften – von konzeptionellen Serien bis hin zu sehr persönlichen, erzählerischen Arbeiten.
Ein breites Spektrum wurde an der photo26 gezeigt.
Die Tage waren geprägt von vielen Begegnungen, Gesprächen und einem regen Interesse an den ausgestellten Werken. Rückblickend blieb vor allem das Gefühl, Teil eines lebendigen und wertschätzenden fotografischen Umfelds gewesen zu sein.
The Weight of Bloom
Ein persönlicher Höhepunkt der Ausstellung war für mich die erstmalige Präsentation meiner Arbeit The Weight of Bloom, die gemeinsam mit Model Vallie entstanden ist. Umso grösser war die Freude, diese Serie erstmals einem grösseren Publikum zeigen zu dürfen.
nach 2022 war ich dieses Jahr wieder bei der ausstellung dabei.
Die Resonanz auf die Arbeit war durchwegs positiv. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit, stellten Fragen und teilten ihre eigenen Gedanken und Interpretationen. Besonders gefreut haben mich die zahlreichen Gespräche – sowohl mit neuen Kontakten als auch mit bekannten Gesichtern. Das ehrliche, offene Feedback bestätigte mich darin, diesen Weg weiterzugehen.
Neben der Ausstellung durfte ich im Rahmen der photoSCHWEIZ 2026 auch eine Masterclass sowie einen Workshop an der photoSCHOOL durchführen. In beiden Kursen ging es um das Thema Schwarz-Weiss-Porträtfotografie – ein Bereich, der mir besonders am Herzen liegt.
Wie für mich gewohnt, waren die Kurse bewusst nischig aufgebaut. So konnte ich gezielt auf die Fragen und Interessen der Teilnehmenden eingehen und mein Wissen vertieft weitergeben. Am Freitag wurde ich dabei von Model Dayane unterstützt, am Montag von Model Luana. Ihre Präsenz und Professionalität machten es mir noch einfacher, diese Fotokurse mit Freude und Klarheit umzusetzen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Teilnehmenden bestmöglich profitieren konnten.
meine fotokurs bei der photoschool während der photoschweiz.
Ein neues Level für die photoSCHWEIZ
Abschliessend bleibt für mich festzuhalten, dass die photoSCHWEIZ 2026 am neuen Standort im Kongresshaus Zürich ein sehr gutes Gefühl vermittelte. Ich habe viele starke, sorgfältig erarbeitete Serien gesehen und war – für einmal – wirklich begeistert von der Kuration und der Vielfalt der gezeigten Arbeiten. Wie ihr wisst, habe ich in der Vergangenheit auch andere Erfahrungen gemacht.
eine tolle erfahrung mit interessanten eindrücken. das war die photo26.
Umso mehr hat es mich gefreut zu sehen, dass die photoSCHWEIZ ein neues Level erreicht hat. Teil dieser Entwicklung und erneut Teil der Ausstellung gewesen zu sein, empfand ich als grosse Wertschätzung und Bereicherung.
Neuer Model-Einsatz am Workshop vom 18. Februar 2026
Ein kleines Update zum Fotoshooting-Workshop am 18. 02.: Leider kann Annouc W an diesem Datum nicht als Model dabei sein. Dafür freue ich mich, ein neues Gesicht im BeInspired-Team willkommen zu heissen und gemeinsam mit euch spannende Porträts zu realisieren.
Änderung beim Model – und was dahinter steckt
Beim kommenden Porträtfotografie-Workshop mit drei Studioblitzen am 18. Februar 2026 hätte eigentlich Annouc Wvor der Kamera stehen sollen. Leider hat sich bei der Planung ein Fehler eingeschlichen und sie steht an diesem Abend nun doch nicht zur Verfügung – was ich sehr bedaure.
Umso mehr freue ich mich, euch Sophie H als Ersatzmodel vorstellen zu dürfen. Sophie war kürzlich bei einem Pola-Fotoshooting für ihre Agentur bei mir im Studio und hat mit ihrer offenen, professionellen und sympathischen Art überzeugt. Die Zusammenarbeit war so angenehm, dass ich sie spontan für den Workshop gewinnen konnte. Ich freue mich sehr auf unsere erste gemeinsame Session und bin sicher, dass ihr von Sophies Präsenz profitieren werdet.
Beim Porträtfotografie-Workshop mit drei Studioblitzen am 18. Februar 2026 stehen Praxis, Lichtsetzung und kreatives Arbeiten im Studio im Vordergrund. Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie man mit mehreren Studioblitzen ein ausdrucksstarkes Lichtsetup aufbaut, das die Persönlichkeit und Form des Modells optimal zur Geltung bringt.
Du lernst praxisorientiert, wie du mit mehreren Blitzen arbeitest, Lichtformen steuerst und kreative Portraits im Studio realisierst. Für alle Fragen rund um Lichtführung, Blitzsteuerung und Posing bin ich an deiner Seite.
Danke für dein Verständnis – und Vorfreude
Ich danke dir für dein Verständnis für den kurzfristigen Model-Wechsel und freue mich sehr, gemeinsam mit euch und Sophie H einen inspirierenden, lehrreichen Abend zu erleben. Die Porträtfotografie lebt von überraschenden Momenten – und manchmal ergibt sich daraus etwas Besonderes.
Ein Porträt-Fotoworkshop, der zeigt, wie vielseitig eine einzige Lichtquelle sein kann. Mit Studioblitz, klaren Entscheidungen und viel Feingefühl entstanden ausdrucksstarke und sehr unterschiedliche Portraits mit Annika.
In der neuen Blog-Reihe „Resultat“ werde ich fortan einen Eindruck geben in die Aufnahmen die von mir während den jeweiligen Fotoworkshops und Fotokursen entstanden sind.
Eine Lichtquelle – viele Möglichkeiten
Im Porträt-Fotoworkshop mit Annika lag der Fokus bewusst auf einem einfachen Setup: ein Studioblitz, kein Schnickschnack. Genau diese Reduktion macht die Bildwirkung so spannend. Je nach Position, Abstand und Ausrichtung verändert sich der Charakter der Aufnahmen deutlich. Mal wirkt das Licht weich und schmeichelnd, fast zurückhaltend. Dann wieder klarer, direkter und grafischer – mit stärkerem Schattenverlauf und mehr Spannung im Gesicht.
Bildwirkung zwischen Ruhe und Präsenz
Die Referenzbilder zeigen sehr schön, wie unterschiedlich ein einzelnes Licht gelesen werden kann. In einigen Aufnahmen entsteht eine ruhige, fast intime Stimmung, bei der Hauttöne sanft modelliert werden und der Blick Raum bekommt. Andere Bilder erinnern eher an klassisches Studio-Porträt mit klarer Lichtkante, mehr Kontrast und einer stärkeren Präsenz. Du siehst: Nicht das Licht selbst entscheidet über die Wirkung, sondern wie bewusst es eingesetzt wird.
Vergleich als Lernmoment
Ein gutes Beispiel aus dem Workshop war der direkte Vergleich zwischen frontalem Blitzlicht und einer seitlicheren Lichtführung. Während frontal gesetztes Licht sehr offen und zugänglich wirkt, bringt seitliches Licht sofort mehr Tiefe und Charakter ins Bild. Beide Varianten haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, was du erzählen willst. Genau diese Erkenntnis war für viele Teilnehmende ein zentraler Aha-Moment.
Konzentriertes Arbeiten im Studio
Der Workshop fand im Fotostudio statt und bot ideale Bedingungen, um sich ganz auf Licht, Ausdruck und Kommunikation zu konzentrieren. Annika überzeugte mit ihrer natürlichen Präsenz vor der Kamera und machte es leicht, verschiedene Lichtstile auszuprobieren. Die Atmosphäre war ruhig, fokussiert und gleichzeitig sehr offen für Experimente – genau so, wie ich mir einen Workshop wünsche.
Ausblick
Auch dieser Workshop hat gezeigt, wie viel Stärke in reduzierten Setups steckt. Weitere Porträt-Fotoworkshops mit Annika sind bereits angedacht und werden zu gegebener Zeit im Blog publiziert. Wenn du Lust hast, mit wenig Technik und klaren Lichtideen zu arbeiten, lohnt es sich, dranzubleiben.
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