Schlagwort: Fotoblog

  • Nächste Portraitworkshops mit einem Studiolicht

    Nächste Portraitworkshops mit einem Studiolicht

    Mit nur einem Studioblitz kannst du ganz unterschiedliche Portraits fotografieren. Genau das macht diesen Workshop so interessant. Wir probieren aus, wie sich das Licht verändert, wenn wir den Blitz anders positionieren, die Höhe anpassen oder mit verschiedenen Lichtformern arbeiten.

    Portraitworkshop der BeInspired Fotoschule

    Portraitfotografie mit einem Studioblitz

    In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten einer einzigen Lichtquelle. Wir entwickeln gemeinsam verschiedene Lichtsets und schauen uns an, wie Licht und Schatten die Wirkung eines Portraits beeinflussen.

    Du lernst, wie du weiches und hartes Licht gezielt einsetzen kannst, welchen Einfluss der Abstand zwischen Blitz und Model hat und wie du mit einfachen Mitteln unterschiedliche Portraits fotografierst. Natürlich bleibt auch genügend Zeit, um selbst zu fotografieren und verschiedene Ideen auszuprobieren.

    Der Workshop eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene, die sich intensiver mit Studiolicht beschäftigen möchten.

    Dauer: 3 Stunden
    Preis: CHF 189.00

    Die nächsten Workshop-Termine

    Hier findest du die nächsten Termine für den Workshop «1 Studiolicht» in der BeInspired Fotoschule.

    • Portraitfotografie mit einem Studioblitz

      18. November 2026 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: Nadia F

    • Portraitfotografie mit einem Studioblitz

      20. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    • Portraitfotografie mit einem Studioblitz

      24. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    Portrait-Fotokurs der BeInspired Fotoschule

    Dein Preisvorteil im Oktober

    Nutze jetzt die Gelegenheit und sichere dir einen Preisvorteil für deinen nächsten Portraitworkshop. Der Gutschein ist noch bis Ende Oktober gültig.

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    Mit diesem Code erhältst du CHF 30 Rabatt pro berechtigtem Event.

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    UF9NMTJG

    Gültig für Buchungen bis 31. Oktober 2026.

    Weitere Informationen und Anmeldung

    Du möchtest Studiolicht kennenlernen oder mit einer einzigen Lichtquelle neue Portraitideen ausprobieren? Dann freue ich mich, dich bei einem der nächsten Workshops dabei zu haben. Die Kursdetails und Termine findest du auf der Produktseite.

    Workshop entdecken

  • Schwarzweisse Portraitfotografie mit Tageslicht: Workshop mit Carina

    Schwarzweisse Portraitfotografie mit Tageslicht: Workshop mit Carina

    Manchmal braucht es für ein überzeugendes Portrait keinen grossen technischen Aufbau. Oft reichen natürliches Licht, eine klare Haltung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, um Bilder entstehen zu lassen, die ruhig, präsent und nah wirken.

    Genau darum ging es in einem Portraitfotografie-Workshop mit Carina in meinem Fotostudio in Dietikon bei Zürich. Am späteren Vormittag arbeiteten wir mit vorhandenem Tageslicht und richteten den Fokus bewusst auf die Schwarzweiss-Portraitfotografie. Die entstandene Bildserie zeigt, wie viel Ausdruck in einer reduzierten fotografischen Sprache liegen kann.

    Portraitfotografie im Studio: Weniger Technik, mehr Wahrnehmung

    Im Zentrum dieses Workshops stand nicht ein komplizierter Lichtaufbau, sondern das bewusste Beobachten des vorhandenen Lichts. Natürliches Tageslicht verändert sich laufend. Genau das macht es spannend. Es verlangt Aufmerksamkeit, Reaktion und ein gutes Gespür für Richtung, Kontrast und Wirkung.

    Für die Teilnehmenden war das eine gute Gelegenheit, sich auf die wesentlichen Fragen der Portraitfotografie zu konzentrieren: Was ist mir bei einem Portrait wichtig? Wie bereite ich eine Session vor? Wie entwickle ich die Zusammenarbeit mit einem Model so, dass eine ruhige und zugleich lebendige Bildsprache entstehen kann?

    Aus meiner Sicht beginnt ein gutes Portrait lange bevor der Auslöser gedrückt wird. Es beginnt mit der Wahrnehmung des Menschen vor der Kamera, mit einer klaren Kommunikation und mit dem Vertrauen, dass sich ein Bild in Ruhe entwickeln darf.

    Carina als Protagonistin und vertraute Partnerin vor der Kamera

    Carina gehörte zu den ersten internationalen Models, die ich zu Beginn meiner fotografischen Laufbahn fotografieren durfte. Aus dieser ersten Zusammenarbeit ist über die Jahre eine langjährige Freundschaft entstanden, die bis heute besteht. Ich bin sehr dankbar, dass sich unsere Wege immer wieder gekreuzt haben und wir auch nach vielen Jahren gemeinsam fotografieren.

    Für diesen Workshop reiste Carina eigens aus Berlin nach Zürich. Ihre Erfahrung, ihre Präsenz und das gewachsene Vertrauen zwischen uns haben den Workshop auf besondere Weise getragen. Das ist in der Portraitfotografie ein wichtiger Punkt: Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm.

    Gerade wenn ein Model Erfahrung mitbringt, kann eine Session sehr fein werden. Dann geht es weniger darum, ständig neue Posen zu verlangen, sondern darum, Raum für Ausdruck, Haltung und kleine Veränderungen zu schaffen. Genau dort entsteht oft die stärkste Bildwirkung.

    Bewegung als Teil des fotografischen Flows

    Ein Schwerpunkt des Workshops war die Bedeutung von Bewegung. Dabei geht es nicht um grosse Gesten oder auffällige Dynamik. Schon kleine Veränderungen können ein Portrait lebendiger machen: eine leichte Drehung des Kopfes, eine Veränderung im Blick, das Verlagern des Körpergewichts oder ein kurzer Moment zwischen zwei Haltungen.

    Ich arbeite in solchen Situationen gerne mit einem fliessenden Ablauf. Das Model soll nicht bloss von einer statischen Pose in die nächste wechseln. Wenn Bewegung, Atmung und Blickwechsel Raum bekommen, entsteht ein natürlicher Rhythmus. Dieser Flow lockert die Situation auf und hilft, Bilder zu fotografieren, die nicht gestellt wirken, sondern innerlich offen bleiben.

    Porträtfotografie mit Tageslicht (Studio)

    CHF 189.00

    Der Fotografie Workshop “Portraitfotografie mit Tageslicht” zeigt dir die Möglichkeiten der Fotografie bei Tag. Hier schauen wir uns an wie wir das Fensterlicht nützen können.Das Licht sehen ist die grosse Kunst an die wir uns in diesem Fotoworkshop ran wagen. Abhängig des Wetters wird sich die Lichtstimmung im Fotostudio ändern. Du wirst deshalb ganz unterschiedliche Events erleben.

    Nicht vorrätig

    Für mich ist das ein zentraler Teil von Portraitfotografie. Die Kamera hält nicht nur eine Pose fest, sondern auch eine Stimmung, eine Bewegung im Übergang, einen Moment vor oder nach der eigentlichen Geste. Genau dadurch werden Bilder lesbar, ohne alles auszusprechen.

    Schwarzweiss als Haltung und Reduktion

    Die Entscheidung für Schwarzweiss war an diesem Workshop kein Effekt, sondern eine bewusste fotografische Haltung. Ohne Farbe rückt das Wesentliche stärker in den Vordergrund: Ausdruck, Präsenz, Form, Haut, Kontur und das Zusammenspiel von Licht und Schatten.

    Das natürliche Tageslicht modellierte Carinas Gesicht mit weichen Übergängen und einer feinen Zeichnung. Die Bilder wirken dadurch ruhig und reduziert, aber nie leer. Sie tragen eine stille Intensität in sich, die sich nicht aufdrängt. Genau das macht Schwarzweiss für mich so wertvoll: Es kann Ablenkung wegnehmen und den Blick auf das lenken, was ein Portrait wirklich trägt.

    Die Bildserie bewegt sich zwischen Stärke, Ruhe, Nachdenklichkeit und Verletzlichkeit. Sie zeigt Nähe, ohne aufdringlich zu werden. Kleine Bewegungen, wechselnde Blickrichtungen und Momente des Innehaltens sorgen dafür, dass die Aufnahmen nicht statisch bleiben, sondern eine innere Spannung behalten.

    Was die Teilnehmenden aus dem Workshop mitnehmen konnten

    Die vier teilnehmenden Fotografen haben an diesem Tag nicht nur beobachtet, wie Tageslicht im Studio eingesetzt werden kann. Sie konnten auch erleben, wie wichtig Kommunikation, Geduld und ein bewusster Umgang mit dem Model sind. Gerade in der Porträtfotografie ist Sozialkompetenz keine Nebensache, sondern ein wesentlicher Teil der fotografischen Arbeit.

    Zu den Fragen, die wir gemeinsam vertieft haben, gehörten unter anderem:

    • Wie bereite ich eine Portraitsession sinnvoll vor?
    • Worauf achte ich bei Licht, Ausdruck, Haltung und Bildausschnitt?
    • Wie entsteht Vertrauen zwischen Fotograf und Model?
    • Wie lässt sich mit einfachen Mitteln eine starke Bildwirkung erzielen?
    • Welche Rolle spielen Beobachtung, Kommunikation und Geduld?

    Solche Fragen führen oft weiter als reine Technik. Denn Technik ist wichtig, aber sie bleibt ein Werkzeug. Entscheidend ist, wie du sie einsetzt und welche Haltung du dabei einnimmst. Wer Menschen fotografiert, arbeitet immer auch mit Nähe und Distanz, mit Wahrnehmung, Verantwortung und Respekt.

    Ein ruhiger Zugang zu ausdrucksstarken Portraits

    Dieser Workshop hat erneut gezeigt, dass ausdrucksstarke Portraits keinen überladenen Aufbau brauchen. Natürliches Licht, eine klare Bildidee, eine achtsame Zusammenarbeit und die Bereitschaft, einem Moment Zeit zu geben, können bereits sehr viel tragen.

    Wenn du deine Portraitfotografie weiterentwickeln möchtest, lohnt es sich, nicht nur auf Kameraeinstellungen zu schauen, sondern auch auf die Wirkung deiner Entscheidungen. Wie verändert ein kleiner Schritt die Lichtkante im Gesicht? Wie beeinflusst eine minimale Drehung die Spannung im Bild? Wie viel Ruhe braucht ein Moment, damit Präsenz entstehen kann?

    Für mich liegt genau darin der Kern bewusster Portraitfotografie: aufmerksam beobachten, klar kommunizieren und offen bleiben für das, was sich zwischen zwei Haltungen zeigt. Dort entstehen oft die Bilder, die am längsten nachwirken.

    Ich danke den vier Teilnehmern für ihr Interesse, ihre Offenheit und den gemeinsamen Austausch. Ein besonderer Dank gilt Carina, die für diesen Workshop aus Berlin nach Zürich gereist ist und den Tag mit ihrer Erfahrung, ihrer Präsenz und ihrer Persönlichkeit bereichert hat. Dass unsere fotografische Zusammenarbeit und unsere Freundschaft über so viele Jahre Bestand haben, erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit.

    Bei der BeInspired Fotoschule finden regelmässig Fotokurse und Fotoworkshops statt, in denen Portraitfotografie, Lichtführung, Zusammenarbeit mit Models und die bewusste Weiterentwicklung der eigenen Bildsprache im Mittelpunkt stehen. Wenn du in kleiner Gruppe und mit persönlicher Betreuung lernen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angebote.

  • Erste Portrait-Workshopdaten 2027 sind online

    Erste Portrait-Workshopdaten 2027 sind online

    Die ersten Portraitworkshops und Fotokurse für 2027 stehen fest. Einige Models sind bereits bekannt, bei anderen Terminen folgen die Informationen noch. Ich habe die kommenden Veranstaltungen nach Themen zusammengestellt, damit du dir einen einfachen Überblick verschaffen kannst.

    Portrait-Fotokurs der BeInspired Fotoschule

    Grundlagen der Portraitfotografie

    Du möchtest sicherer im Umgang mit deiner Kamera werden und lernen, wie du Menschen natürlich fotografierst? Im Kurs Porträtfotografie für Einsteiger – Menschen ins beste Licht setzen beschäftigen wir uns mit Belichtung, Schärfentiefe, Licht und Bildgestaltung. Der Kurs umfasst drei Abende mit je drei Stunden. Am dritten Abend fotografieren wir gemeinsam mit einem professionellen Model.

    • Porträtfotografie für Einsteiger

      18. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr – 1. Kurstag

      25. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr – 2. Kurstag

      01. Februar 2027 · Beginn 18:00 Uhr – 3. Kurstag

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model am dritten Kurstag

    Kursdauer: 3 × 3 Stunden
    Kurspreis: CHF 450.00

    Fotokurs entdecken

    Licht verstehen und gezielt einsetzen

    Mit Licht lässt sich ein Portrait auf ganz unterschiedliche Weise gestalten. In den Studio-Workshops probieren wir verschiedene Lichtsets aus und schauen uns an, wie sich Licht und Schatten auf die Bilder auswirken.

    Beim indirekten Blitzlicht nutzen wir Wände und andere Reflexionsflächen. Mit einem Studioblitz arbeiten wir an unterschiedlichen Lichtwirkungen durch Position, Höhe und Distanz. Und bei drei Studioblitzen beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel mehrerer Lichtquellen.

    • Indirektes Lichtset

      14. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    • 1 Studiolicht

      20. Januar 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    • Indirektes Lichtset

      11. Februar 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    • 3 Studiolichter

      11. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    • 1 Studiolicht

      24. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    Alle Licht-Workshops dauern jeweils 3 Stunden und kosten CHF 189.00.

    Licht-Workshops ansehen

    Einblick in einen Portraitworkshop

    Schwarzweiss-Portraits

    Bei der Schwarzweiss-Porträtfotografie konzentrieren wir uns auf Licht, Schatten, Kontraste und den Ausdruck des Models. Gemeinsam probieren wir aus, wie sich unterschiedliche Lichtsetzungen auf die Wirkung eines Portraits auswirken.

    • Schwarzweiss Portraitfotografie

      17. März 2027 · Beginn 18:00 Uhr

      BeInspired Fotoschule, Dietikon

      Model: noch nicht bekannt

    Dauer: 3 Stunden
    Preis: CHF 189.00

    Schwarzweiss-Workshop ansehen

    Dein Preisvorteil im Oktober

    Mit diesem Code erhältst du CHF 30 Rabatt pro berechtigtem Event.

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    UF9NMTJG

    Einlösbar bis 31. Oktober 2026 für berechtigte BeInspired Portraitworkshops.

    Ausgenommen sind die Portrait Intense Class, das Portrait Retreat, die Portrait Gourmet Class und das Portrait Photo Camp.

    Portrait-Klassen und Fotoreisen 2027

    Für 2027 sind auch wieder mehrtägige Veranstaltungen geplant. Hier nehmen wir uns mehr Zeit für die Portraitfotografie, arbeiten mit verschiedenen Models und probieren neue Bildideen aus. Drei Veranstaltungen stehen bereits im Programm.

    • Portrait Intense Class – Venedig

      01. bis 04. April 2027 · Beginn 15:00 Uhr

      Venedig, Italien

      Models: Vallie P und Tanja G

      4 Tage · CHF 1’920.00

    • Portrait Retreat – Kreta

      08. bis 15. Mai 2027 · Beginn 15:00 Uhr

      Plakias, Kreta

      Models: Dayane H und Debora B

      8 Tage · CHF 2’690.00

    • Portrait Gourmet Class – Lugano

      04. bis 06. Juni 2027 · Beginn 15:00 Uhr

      Lugano, Schweiz

      Models: zwei Models, Namen noch nicht bekannt

      3 Tage · CHF 1’880.00

      Frühbucherpreis: CHF 1’630.00 bis 31. Oktober 2026

    Portrait-Workshops ansehen

    Weitere Fotokurse und Workshops

    Bei BeInspired findest du laufend neue Fotografie-Events, Porträtfotografie-Kurse und Workshops. Die aktuelle Übersicht mit allen geplanten Terminen findest du in unserem Veranstaltungskalender.

  • Porträtfotografie mit einem Studioblitz: Vielseitige Bildwelten mit Fabia

    Porträtfotografie mit einem Studioblitz: Vielseitige Bildwelten mit Fabia

    Manchmal braucht es in der Porträtfotografie gar keinen komplexen Aufbau, um starke Bilder zu gestalten. Genau das wurde in einem der letzten Workshops der BeInspired Fotoschule sichtbar: Mit nur einem Studioblitz entstanden zusammen mit Fabia sehr unterschiedliche Bildwelten.

    Der Abend zeigte, wie viel sich bereits mit einer einzigen Lichtquelle ausdrücken lässt, wenn Lichtführung, Abstand, Hintergrund, Bildausschnitt und die Zusammenarbeit mit dem Model bewusst aufeinander abgestimmt werden.

    Ein Workshop, der mit Reduktion arbeitet

    Der Workshop zum Thema «Porträtfotografie mit einem Studioblitz» fand in meinem Fotostudio statt und dauerte drei Stunden. Drei Teilnehmer erhielten die Gelegenheit, verschiedene Lichtstimmungen kennenzulernen und diese direkt in der praktischen Arbeit mit Fabia umzusetzen. Genau das ist für mich ein wichtiger Teil des Lernens: nicht nur über Licht zu sprechen, sondern es unmittelbar zu sehen, zu verändern und in seiner Wirkung zu verstehen.

    Eine einzelne Lichtquelle zwingt zu Klarheit. Sie reduziert die Möglichkeiten nicht, sondern schärft den Blick. Plötzlich werden kleine Veränderungen in der Position des Blitzes, in der Nähe zum Model oder im Verhältnis zum Hintergrund spürbar. Aus technischer Einfachheit kann so eine grosse gestalterische Vielfalt entstehen.

    Wie Licht die Bildsprache verändert

    Die entstandenen Fotografien zeigen, wie unterschiedlich ein Porträt wirken kann, obwohl die Ausgangslage dieselbe bleibt. Helle Flächen und eine weiche Ausleuchtung verleihen den Bildern Leichtigkeit, Offenheit und eine fast ruhige Klarheit. Dunklere Bildräume und stärker gerichtetes Licht schaffen dagegen mehr Tiefe, Konzentration und Nähe.

    Gerade im Studio wird deutlich, dass Licht nicht nur sichtbar macht, sondern Stimmung formt. Ein etwas höher gesetzter Blitz kann ein Gesicht sanfter modellieren, während ein enger gefasster Lichtkegel die Aufmerksamkeit stärker auf Ausdruck und Präsenz lenkt. So entstehen nicht einfach verschiedene Varianten eines Porträts, sondern unterschiedliche Erzählweisen innerhalb einer Serie.

    Das war auch in diesem Workshop gut zu beobachten: Einige Aufnahmen wirken klassisch und zurückhaltend, andere haben eine modernere, leicht editorielle Anmutung. Diese Vielfalt entstand nicht durch eine grosse technische Ausstattung, sondern durch bewusste Entscheidungen und den offenen Umgang mit den Möglichkeiten eines reduzierten Sets.

    Fabias Präsenz als wesentlicher Teil der Bildserie

    Ein gutes Studioporträt lebt nicht nur vom Licht. Es lebt immer auch von der Person vor der Kamera. Fabia hat mit ihrer ruhigen Präsenz und ihrer Wandelbarkeit wesentlich dazu beigetragen, dass trotz der reduzierten Ausgangslage eine abwechslungsreiche Serie entstehen konnte.

    Ihre Ausstrahlung trägt die Bilder. In den engeren Porträts rücken ihre Sommersprossen, ihr Blick und ihre natürliche Präsenz in den Mittelpunkt. Dadurch entsteht eine direkte, authentische Wirkung. Die Bilder bleiben reduziert, aber nicht kühl. Sie wirken bewusst gestaltet, ohne ihre Lebendigkeit zu verlieren.

    Gerade in der Porträtfotografie spielt diese Zusammenarbeit eine zentrale Rolle. Ein Model ist nicht einfach ein Motiv, sondern Teil des fotografischen Prozesses. Wenn Vertrauen vorhanden ist und die Kommunikation stimmt, können auch feine Gesichtsausdrücke und kleine Haltungen sichtbar werden, die ein Bild erst wirklich tragen.

    Was eine einzige Lichtquelle möglich macht

    Viele Fotograf:innen verbinden Studioporträts zunächst mit komplexen Lichtsetups. Natürlich kann das spannend sein. Doch dieser Workshop hat gezeigt, dass bereits ein einzelner Studioblitz zahlreiche Wege eröffnet, wenn du ihn bewusst einsetzt.

    Wichtige Faktoren sind dabei unter anderem:

    • die Position des Lichts in Bezug auf das Gesicht
    • die Distanz zwischen Lichtquelle und Model
    • der gewählte Lichtformer und damit der Charakter des Lichts
    • der Hintergrund und seine Wirkung auf Ruhe oder Tiefe
    • der Bildausschnitt und die Nähe zum Ausdruck

    Wenn diese Elemente stimmig zusammenspielen, entsteht kein zufälliges Resultat, sondern eine klare Bildidee. Genau darin liegt für mich der fotografische Mehrwert: Du lernst nicht nur, wie Licht technisch funktioniert, sondern auch, wie es Stimmung, Präsenz und Aussage verändert.

    Porträtfotografie mit einem Studioblitz

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop arbeiten wir mit einem Studioblitz. Du wirst erfahren wie vielfältig dieser eingesetzt werden kann und wie man damit ein weiches oder hartes Licht erzeugen kann. Ganz nach unseren Bedürfnisse und so wird jeder Fotografie-Event ganz individuell und abwechslungsreich.

    Eventdaten

    Austausch, unterschiedliche Sichtweisen und gemeinsames Arbeiten

    Besonders wertvoll war an diesem Abend auch die offene Atmosphäre. Die drei Teilnehmer brachten unterschiedliche Sichtweisen ein, probierten eigene Ideen aus und reagierten aufeinander. Dadurch wurde der Workshop lebendig und vielfältig.

    Ich finde diesen Austausch sehr wichtig. Fotografie entwickelt sich nicht nur durch Wiederholung, sondern auch durch das bewusste Vergleichen von Ansätzen. Wenn du siehst, wie verschiedene Fotograf:innen dasselbe Model mit derselben Lichtquelle unterschiedlich interpretieren, schärft das den Blick für die eigene Handschrift.

    In einem kleinen Rahmen lässt sich das besonders gut erleben. Es bleibt genug Zeit für Fragen, Beobachtungen und Korrekturen. Gleichzeitig entsteht eine ruhige, konzentrierte Stimmung, in der sich technische Überlegungen und gestalterische Entscheidungen gut miteinander verbinden lassen.

    Reduktion als fotografische Haltung

    Für mich ist dieser Workshop auch eine Erinnerung daran, dass Reduktion in der Fotografie kein Verzicht ist. Sie ist eine bewusste Haltung. Wenn du mit weniger Mitteln arbeitest, wird deutlicher sichtbar, was ein Bild wirklich braucht und was weggelassen werden kann.

    Das gilt im Studio ebenso wie draussen. Ein reduziertes Set kann helfen, den Fokus auf Ausdruck, Licht und Bildwirkung zu lenken. Es nimmt Ablenkung aus dem Bild und schafft Raum für das Wesentliche. Gerade in der Schwarzweissfotografie wird dieser Ansatz noch stärker spürbar, weil Form, Kontrast und Struktur unmittelbarer in den Vordergrund treten.

    Die Serie mit Fabia zeigt deshalb nicht nur verschiedene Porträts, sondern auch eine klare fotografische Haltung: bewusst gestalten, achtsam reduzieren und das Licht als zentrales Ausdrucksmittel verstehen.

    Fazit: Mit wenig Licht viel ausdrücken

    Aus meiner Sicht war dieser Workshop ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig Porträtfotografie mit einem Studioblitz sein kann. Es braucht nicht immer viele Lichtquellen oder eine aufwendige Ausrüstung. Oft genügt eine klare Idee, ein aufmerksamer Blick und die Bereitschaft, mit Licht, Abstand und Ausdruck zu arbeiten.

    Wenn du deine Porträtfotografie weiterentwickeln möchtest, kann es sehr wertvoll sein, dich bewusst auf eine einzige Lichtquelle einzulassen. Du lernst dabei nicht nur technisches Denken, sondern auch, Bilder ruhiger zu lesen und gezielter zu gestalten.

    Bei der BeInspired Fotoschule findest du regelmässig Fotoworkshops, in denen genau solche Themen vertieft werden. Wenn du entdecken möchtest, wie vielseitig sich Porträtfotografie mit reduzierten Mitteln gestalten lässt, ist das eine gute Gelegenheit für deinen nächsten fotografischen Entwicklungsschritt.

  • Lichtsets mit drei Blitzen: Ein intensiver Workshop-Abend mit Sophie

    Lichtsets mit drei Blitzen: Ein intensiver Workshop-Abend mit Sophie

    In einem meiner letzten BeInspired Workshops durfte ich das New Face Model Sophie vorstellen. Es war ein interessanter und intensiver Abend, an dem wir uns nicht nur über mögliche Lichtsetups mit drei Blitzen ausgetauscht haben, sondern auch sehr experimentierfreudig gearbeitet haben.

    Gerade solche Abende zeigen mir immer wieder, wie stark Licht die Wirkung eines Portraits verändert. Technik ist dabei wichtig, aber sie bleibt ein Werkzeug. Entscheidend ist, welche Stimmung ein Lichtset erzeugt, wie es ein Gesicht formt und welche Haltung ein Bild dadurch bekommt.

    Drei Lichtsets, drei unterschiedliche Bildwirkungen

    Im Workshop haben wir drei verschiedene Lichtsets angeschaut und ausprobiert. Jedes davon hat eine eigene visuelle Sprache mitgebracht. Genau das macht für mich den Reiz solcher gemeinsamen Arbeitsabende aus: Ein Setup ist nie nur eine technische Lösung, sondern immer auch eine gestalterische Entscheidung.

    Ein Lichtset kann ein Gesicht sehr klar und direkt zeigen. Ein anderes wirkt weicher, zurückhaltender und lässt mehr Raum für feine Übergänge. Und wieder ein anderes setzt auf mehr Spannung, etwa durch stärkere Schatten, einen deutlichen Kontrast oder eine prägnante Lichtkante. So entstehen nicht einfach andere Fotos, sondern unterschiedliche Bildaussagen.

    Porträtfotografie mit drei Studioblitzen

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop wollen wir uns mit dem Einsatz mehrerer Studioblitzen auseinandersetzten. Unser Ziel ist es ein gelungenes Lichtset aufzubauen, mit dem perfekt ausgeleuchtete Porträts fotografiert werden können.

    Eventdaten

    Wenn du Portraitfotografie bewusst angehst, lohnt es sich, nicht nur auf Helligkeit zu achten. Frage dich immer auch: Wirkt das Bild offen oder verschlossen? Ruhig oder spannungsvoll? Nahbar oder distanziert? Genau diese Wirkung macht ein Lichtsetup interessant.

    Die Schattenlinie als bewusstes Gestaltungsmittel

    Besonders spannend war das Lichtset, bei dem wir absichtlich eine Schattenlinie aufgebaut haben. Solche Linien können ein Bild strukturieren und dem Portrait eine klare Form geben. Sie lenken den Blick und schaffen eine visuelle Trennung, die das Gesicht oder den Körper anders lesen lässt.

    Eine Schattenlinie ist nicht einfach ein Nebeneffekt. Wenn sie bewusst eingesetzt wird, wird sie Teil der Bildidee. Sie kann Härte erzeugen, Spannung aufbauen oder eine gewisse Zurückhaltung betonen. Gerade in der Portraitfotografie ist das interessant, weil man damit die Wirkung eines Gesichts sehr gezielt beeinflussen kann, ohne das Model zu überladen.

    Mir gefällt an solchen Setups, dass sie Reduktion und Ausdruck miteinander verbinden. Nicht alles wird gleichzeitig gezeigt. Stattdessen entsteht Raum für Form, Linie und Atmosphäre. Das kann ein Bild leiser machen, aber oft auch stärker.

    Der gelbe Hintergrund und die Wirkung von Farbe

    Ein weiterer Teil des Abends waren Bilder mit gelbem Hintergrund. Farbe hat im Portrait eine starke, oft unmittelbare Wirkung. Ein gelber Hintergrund kann Wärme vermitteln, Präsenz erzeugen oder dem Bild eine lebendigere, direktere Ausstrahlung geben. Gleichzeitig braucht es ein gutes Auge dafür, dass Farbe nicht vom Gesicht ablenkt, sondern die Bildidee unterstützt.

    Bei solchen Aufnahmen wird schnell sichtbar, wie eng Licht und Hintergrund zusammenspielen. Ein ruhiges Gesicht vor einem farbigen Hintergrund kann sehr klar und modern wirken. Je nach Lichtführung entsteht eher ein präsentes, offenes Bild oder eine bewusst komponierte, etwas grafischere Portraitwirkung.

    Für mich ist das auch immer eine Frage der Balance. Ein Hintergrund soll nicht einfach bunt sein, sondern eine Rolle im Bild übernehmen. Er kann das Model tragen, kontrastieren oder in den Vordergrund holen. Entscheidend ist, dass die Farbwirkung zur Stimmung des Portraits passt.

    Zusammenarbeit mit dem Model und klare Kommunikation

    Ein intensiver Workshop-Abend lebt nicht nur von Technik und Licht, sondern auch von der Zusammenarbeit mit dem Model. Gerade in der Porträtfotografie spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Sophie hat den Abend mit ihrer Präsenz mitgetragen und damit ermöglicht, dass wir verschiedene Bildideen ausprobieren konnten.

    Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm. Dafür braucht es klare Kommunikation, Respekt und ein gutes Gespür für Nähe und Distanz. Wer Menschen fotografiert, übernimmt immer auch eine gewisse Verantwortung. Es geht darum, Raum zu geben, aber auch Führung zu bieten.

    Diese Haltung ist für mich ein wesentlicher Teil der Portraitfotografie. Technische Sicherheit ist hilfreich, doch erst im Zusammenspiel mit Sozialkompetenz, Achtsamkeit und einer ruhigen Arbeitsatmosphäre entsteht ein Rahmen, in dem Ausdruck wachsen kann.

    Warum experimentierfreudige Abende fotografisch wertvoll sind

    Experimentelle Workshops sind besonders wertvoll, weil sie den Blick öffnen. Man arbeitet nicht einfach ein Schema ab, sondern prüft, was ein Lichtset tatsächlich bewirkt. Das fördert das Verständnis für Wirkung, Kontrast, Schatten und Form viel stärker als reine Theorie.

    Gerade mit mehreren Lichtquellen entstehen viele Möglichkeiten: ein kontrolliertes Hauptlicht, ein Akzentlicht, eine Trennung vom Hintergrund oder eine bewusst gesetzte Schattenkante. Doch wichtiger als die Technik selbst ist die Frage, welche Bildidee dahintersteht. Was soll das Portrait erzählen? Welche Stimmung soll bleiben? Welche Elemente sollen sichtbar sein, welche dürfen zurücktreten?

    Solche Fragen helfen, bewusster zu fotografieren. Sie machen den Prozess klarer und führen oft zu stärkeren Bildern, weil die Entscheidungen nachvollziehbar werden.

    Ein gelungener und lehrreicher Abend

    Für alle Beteiligten war es ein gelungener und lehrreicher Abend, auch für das Model. Genau das schätze ich an solchen Workshops: Es entsteht ein intensiver Rahmen, in dem Fotograf:innen nicht nur Lichtsetzungen kennenlernen, sondern auch lernen, wie wichtig der respektvolle Umgang mit Menschen vor der Kamera ist.

    Die Bilder aus diesem Abend zeigen für mich vor allem eines: Portraitfotografie lebt von bewussten Entscheidungen. Licht kann ein Gesicht weich zeichnen oder hart modellieren. Schatten können Fläche gliedern oder Spannung erzeugen. Farbe kann Ruhe geben oder Präsenz schaffen. Und die Zusammenarbeit mit dem Model entscheidet mit darüber, ob ein Bild trägt.

    Wenn du deine Portraitfotografie weiterentwickeln möchtest, lohnt es sich, solche Lichtsets nicht nur zu kopieren, sondern wirklich zu verstehen. Beobachte, was eine Schattenlinie bewirkt, wie ein farbiger Hintergrund das Bild verändert und wie unterschiedliche Lichtführungen die Stimmung verschieben. Genau dort beginnt für mich das bewusste Arbeiten mit Licht.

    Bei der BeInspired Fotoschule werden laufend neue Fotokurse und Fotoworkshops angeboten. Wenn du deine Portraitfotografie, das Arbeiten mit Models und den bewussten Umgang mit Licht vertiefen möchtest, findest du regelmässig passende Angebote in kleiner Gruppe und mit persönlicher Betreuung.

  • Wichtige Information zu den BeInspired Model Releases

    Wichtige Information zu den BeInspired Model Releases

    Es gibt eine wichtige organisatorische Änderung rund um die BeInspired Events Website und die BeInspired Fotoschule. Die alte Website events.beinspiredevents.ch wird per Ende Jahr, also per 31.12.2026, deaktiviert.

    Damit du auch in Zukunft gut vorbereitet bist, möchte ich dich heute auf einen Punkt besonders hinweisen: Teilnehmer:innen, die vor Juni 2025 Workshops der BeInspired Fotoschule besucht haben, sollen die entsprechenden Model Releases rechtzeitig in ihrem Profil herunterladen. Diese alten Model Releases werden nicht auf die neue Website übertragen.

    Model Releases rechtzeitig sichern

    Wenn du an einem Workshop vor Juni 2025 teilgenommen hast und ein Model Release in deinem Konto abgelegt ist, empfehle ich dir, dieses jetzt zu sichern. Der direkte Zugang zu deinem Benutzerkonto ist hier möglich: https://events.beinspiredevents.ch/mein-konto/

    So stellst du sicher, dass du deine Unterlagen weiterhin zur Hand hast, auch wenn die alte Plattform später nicht mehr zur Verfügung steht. Gerade bei Workshopdokumenten ist es sinnvoll, nicht bis zum letzten Moment zu warten.

    Monatlich neue Workshops und ein lebendiges Programm

    Ich freue mich sehr, auf der neuen Website der BeInspired Fotoschule seit 2015 monatlich ein abwechslungsreiches Workshop-Programm anbieten zu dürfen. Die neue Seite beinspired-fotoschule.ch bündelt künftig das aktuelle Angebot rund um Portraitfotografie, Fotokurse und weitere fotografische Weiterentwicklung.

    Für mich gehört zu einem guten Workshop nicht nur die Technik. Ebenso wichtig sind der respektvolle Umgang mit Menschen vor der Kamera, eine klare Kommunikation und eine ruhige Atmosphäre, in der Ausdruck entstehen kann. Gerade in der Porträtfotografie spielt das Zusammenspiel aus Licht, Vertrauen und Aufmerksamkeit eine zentrale Rolle.

    Was mir an diesem Schritt wichtig ist

    Mit der neuen Website wird die BeInspired Fotoschule nicht einfach nur neu organisiert. Sie bekommt auch einen klaren Raum, in dem sich das entwickeln kann, was mir in der fotografischen Arbeit wichtig ist: bewusste Bildgestaltung, sorgfältiger Umgang mit Menschen, konzentriertes Lernen und eine kleine Gruppe mit persönlicher Betreuung.

    Die Fotografie lebt für mich von Entscheidungen, nicht von Zufall. Ob du ein Portrait aufnimmst, mit einem Model zusammenarbeitest oder an deiner Bildsprache feilst: Es lohnt sich, nicht nur auf die Kamera zu schauen, sondern auch auf Präsenz, Haltung und Wirkung. Genau dafür soll die BeInspired Fotoschule weiterhin ein guter Ort sein.

    Zum Schluss

    Wenn du früher an einem Workshop teilgenommen hast, lade bitte deine Model Releases rechtzeitig in deinem Profil herunter. Und wenn du die Entwicklung der BeInspired Fotoschule weiterverfolgen möchtest, findest du das aktuelle Angebot ab sofort auf beinspired-fotoschule.ch.

    Ich freue mich darauf, die fotografische Reise mit neuen Workshops, einem erweiterten Studio und einem klaren Fokus auf Portraitfotografie und bewusste Bildgestaltung weiterzuführen.

  • Resultat Portraitworkshop mit Carina N

    Resultat Portraitworkshop mit Carina N

    Anfang Jahr durfte ich Carina N wieder bei mir im Studio in Zürich begrüssen. Sie kam extra aus Berlin für zwei Workshops an die BeInspired Fotoschule, und es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam zu arbeiten. Unsere Freundschaft begleitet uns bereits seit 2013, und genau das verleiht solchen Begegnungen eine besondere Leichtigkeit und Vertrautheit.

    Im Abend-Workshop zum Thema Portraitfotografie mit Studiolicht sind dabei einige interessante Bilder entstanden. Die Aufnahmen zeigen gut, wie viel Ausdruck mit einer einzigen Lichtquelle möglich ist, wenn Lichtführung, Körperhaltung und Bildidee bewusst zusammenspielen.

    Portraitfotografie mit einer Lichtquelle

    Ein einzelnes Studiolicht kann sehr viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Es zwingt zu Klarheit. Nichts lenkt ab, nichts ist zufällig. Das Gesicht, die Haltung und die Wirkung des Lichts stehen im Mittelpunkt.

    Gerade in der Portraitfotografie ist das eine gute Übung. Wenn nur eine Lichtquelle zur Verfügung steht, wird schnell sichtbar, wie fein kleine Veränderungen wirken: ein minimal anderer Winkel, eine leicht veränderte Distanz oder eine sanfte Drehung des Kopfes können das Bild bereits deutlich verändern.

    Für mich liegt genau darin ein grosser Reiz. Technik bleibt wichtig, aber sie wird zum Werkzeug für eine klare Bildidee. Das Licht formt nicht nur das Gesicht, sondern auch die Stimmung des Portraits.

    Die Wirkung von Lichtverlauf und Hintergrund

    Ein Teil der Bilder ist mit hellem Hintergrund und einem leichten Verlauf entstanden. Dieser Effekt wurde dadurch erreicht, dass das Licht entsprechend abgewandt ausgerichtet wurde. Dadurch entsteht eine ruhige, helle Bildwirkung, ohne dass das Portrait flach wirkt.

    Solche Bilder leben von einer feinen Balance. Der Hintergrund bleibt präsent, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Das Gesicht erhält genügend Aufmerksamkeit, während der helle Verlauf dem Bild eine weiche, offene Atmosphäre gibt.

    Im Schwarzweiss zeigt sich diese Art von Lichtführung besonders deutlich. Ohne Farbe rücken Form, Kontrast und Übergänge stärker in den Fokus. Genau das macht die Bilder oft stiller, aber auch präziser. Reduktion kann hier viel Stärke erzeugen.

    Präsenz vor der Kamera

    Carina bringt vor der Kamera eine natürliche Präsenz mit. Das ist nicht einfach eine Frage von Pose, sondern von Haltung, Vertrauen und Umgang mit dem Moment. Ein gutes Portrait entsteht nicht allein durch die Kameraeinstellung, sondern immer auch durch die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Model.

    Im Studio entsteht dann etwas, das ich sehr schätze: eine ruhige, konzentrierte Arbeitsatmosphäre, in der Ausdruck entstehen darf, ohne erzwungen zu wirken. Gerade wenn man sich kennt, kann man schneller zu Bildern kommen, die nicht nur äusserlich klar sind, sondern auch eine innere Ruhe transportieren.

    Solche Portraits wirken oft reduziert, aber genau darin liegt ihre Kraft. Sie erzählen nicht laut, sondern mit Präsenz, Konzentration und einer gewissen Zurückhaltung. Für mich sind das Bilder, die sich erst mit der Zeit ganz entfalten.

    Warum mir solche Begegnungen wichtig sind

    Dass Carina seit vielen Jahren zu meiner fotografischen Laufbahn gehört, ist für mich etwas Schönes und nicht selbstverständlich. Freundschaften wie diese prägen auch den fotografischen Weg. Sie bringen Vertrauen, Kontinuität und eine gemeinsame Bildsprache mit sich, die sich über die Jahre entwickeln darf.

    Gleichzeitig freue ich mich immer, wenn ich Menschen wie Carina wieder in Zürich begrüssen darf, damit auch interessierte Fotograf:innen die Möglichkeit haben, mit ihr zusammenzuarbeiten. Solche Gelegenheiten sind wertvoll, weil sie nicht nur neue Bilder ermöglichen, sondern auch den eigenen Blick schärfen.

    In den Workshops der BeInspired Fotoschule geht es deshalb nie nur um Licht und Technik. Es geht ebenso um Kommunikation, Achtsamkeit, Sozialkompetenz und den respektvollen Umgang mit Menschen vor der Kamera. Gerade in der Portraitfotografie ist das ein zentraler Teil des Lernens.

    Was du aus diesem Workshop mitnehmen kannst

    Ein Portrait mit nur einer Lichtquelle zeigt oft besonders klar, worauf es wirklich ankommt. Wenn du bewusster fotografieren möchtest, lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten:

    • Wie das Licht das Gesicht formt und welche Stimmung es erzeugt.
    • Wie Hintergrund und Motiv zusammenwirken, ohne sich gegenseitig zu stören.
    • Wie Körpersprache und Blickrichtung die Bildwirkung verändern.

    Genau dort beginnt für mich bewusste Porträtfotografie. Nicht bei möglichst vielen Einstellungen, sondern bei einer klaren Idee und einem achtsamen Umgang mit dem Menschen vor der Kamera.

    Porträtfotografie mit einem Studioblitz

    CHF 189.00

    Bei diesem Fotoworkshop arbeiten wir mit einem Studioblitz. Du wirst erfahren wie vielfältig dieser eingesetzt werden kann und wie man damit ein weiches oder hartes Licht erzeugen kann. Ganz nach unseren Bedürfnisse und so wird jeder Fotografie-Event ganz individuell und abwechslungsreich.

    Eventdaten

    Wenn du solche Arbeiten spannend findest und gerne mit Models in einem konzentrierten Rahmen fotografierst, lohnt sich ein Blick auf den Newsletter der BeInspired Fotoschule. So verpasst du die nächste Gelegenheit nicht, wenn wieder passende Workshops und Portrait-Sessions mit Carina oder anderen Models angeboten werden.

    Am Ende bleibt für mich aus diesem Workshop vor allem eines: Ein gutes Portrait braucht nicht viel, aber es braucht Aufmerksamkeit. Wenn Licht, Haltung und Vertrauen zusammenkommen, entstehen Bilder mit Ruhe, Klarheit und eigener Präsenz.

  • Portrait Retreat Kreta 2027: Kreative Auszeit mit Frühbucher

    Portrait Retreat Kreta 2027: Kreative Auszeit mit Frühbucher

    Es gibt Reisen, die nicht darauf ausgerichtet sind, möglichst viel in möglichst wenig Zeit zu packen. Das PORTRAIT RETREAT 2027 auf Kreta gehört für mich genau in diese Kategorie. Hier geht es nicht um ein dichtes Programm voller Shootings, sondern um eine bewusste kreative Auszeit für Portraitfotograf:innen, die ihre Arbeit vertiefen möchten.

    Der Leitgedanke Your Creative Escape to Crete beschreibt diese Woche sehr gut. Es ist eine Einladung, sich für einige Tage aus dem gewohnten fotografischen Alltag zu lösen, genauer hinzusehen und der eigenen Portraitfotografie wieder mehr Raum zu geben. Nicht als Flucht, sondern als konzentrierte Pause mit Substanz.

    Eine Woche, die Raum für Entwicklung lässt

    Das PORTRAIT RETREAT findet vom 8. bis 15. Mai 2027 in der Region rund um Plakias im Süden Kretas statt. Die Gruppengrösse ist bewusst sehr klein gehalten: Es gibt nur drei Plätze für teilnehmende Fotograf:innen. Genau diese Reduktion ist ein wesentlicher Teil des Konzepts. Wenn eine Gruppe klein bleibt, entsteht automatisch mehr Nähe, mehr Ruhe und mehr Zeit für den eigenen fotografischen Prozess.

    Ich verstehe diese Woche nicht als klassischen Fotoworkshop und auch nicht als Fotoreise im herkömmlichen Sinn. Es geht nicht darum, jeden Tag mit fixen Shootings zu füllen oder einen möglichst langen Ablauf abzuhaken. Viel wichtiger ist die Balance zwischen Fotografieren, Austausch, Inspiration und bewusster Auszeit. So bleibt genug Offenheit, damit die eigene Bildidee überhaupt entstehen und wachsen kann.

    Jetzt buchen.

    Portraitfotografie als Begegnung

    In der Portraitfotografie geht es für mich immer auch um den Menschen vor der Kamera. Technik und Gestaltung sind wichtig, aber sie sind nur ein Teil des Ganzen. Ebenso entscheidend sind Wahrnehmung, Kommunikation, Vertrauen, Nähe, Ausdruck und die Haltung, mit der wir fotografieren. Genau diese Themen bekommen im Retreat bewusst Raum.

    Mit Deborah und Dayane sind 2027 zwei Models dabei, die unterschiedliche Möglichkeiten für die kreative Arbeit eröffnen. Portrait-Shootings können gemeinsam in der Gruppe, in kleineren Konstellationen oder auch individuell entstehen. Dabei steht nicht das Abarbeiten von Sets im Vordergrund, sondern das bewusste Arbeiten mit Präsenz, Licht und Stimmung. Ein gutes Portrait entsteht nicht gegen den Menschen vor der Kamera, sondern gemeinsam mit ihm.

    Gerade in einer Umgebung wie Kreta wird das besonders spürbar. Das Licht im Süden der Insel, die mediterrane Landschaft, Olivenbäume, Felsen, Küsten und Strände schaffen einen Rahmen, der ruhig und zugleich inspirierend wirkt. Diese Kulisse bietet viele fotografische Möglichkeiten, ohne sich aufzudrängen. Sie lädt dazu ein, mit dem Vorhandenen zu arbeiten und daraus eigene Bildideen zu entwickeln.

    Ein kreativer Rahmen statt starrer Abläufe

    Ein wesentlicher Gedanke dieses Retreats ist Freiheit innerhalb eines klaren Rahmens. Ich begleite die Teilnehmenden während der Woche, bringe Ideen ein, zeige interessante Locations und unterstütze bei fotografischen Fragestellungen. Gleichzeitig soll genügend Freiraum bleiben, um eigene Ansätze zu verfolgen und die persönliche Bildsprache weiterzuentwickeln.

    Das kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: ein ruhiges Portrait in einem kleinen Ort, ein reduziertes Bild in der Landschaft, eine intensive Arbeit mit Licht und Schatten oder ein stiller Moment, der sich erst im Zusammenspiel mit dem Model entfaltet. Nicht jedes Bild muss laut sein. Gerade die leisen, zurückhaltenden Bilder haben oft eine besondere Tiefe, wenn man ihnen Zeit lässt.

    Auch der Austausch gehört für mich zwingend dazu. Gespräche über Fotografie, das gemeinsame Betrachten von Bildern, neue Ideen und manchmal auch einfach bewusstes Innehalten sind Teil einer solchen Woche. Kreative Entwicklung entsteht selten nur im Moment des Auslösens. Sie wächst oft dort, wo man sich Zeit nimmt, Fragen stellt und die eigene Arbeit mit etwas Distanz betrachtet.

    Für wen diese Auszeit gedacht ist

    Das PORTRAIT RETREAT richtet sich an Menschen, die ihre Portraitfotografie nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich und gestalterisch weiterentwickeln möchten. Vielleicht fotografierst du bereits regelmässig Menschen und suchst nach neuen Impulsen. Vielleicht möchtest du bewusster arbeiten, mehr Ruhe in deine Bildgestaltung bringen oder deine eigene fotografische Haltung klarer wahrnehmen.

    Diese Woche ist auch für jene interessant, die sich nicht einfach in ein vollgepacktes Workshop-Format einfügen möchten, sondern Wert auf einen konzentrierten, persönlichen Rahmen legen. Mit nur drei Plätzen bleibt die Gruppe überschaubar. Das schafft Raum für intensive Betreuung, direkten Austausch und eine Atmosphäre, in der Fragen Platz haben dürfen.

    Fotografie kann in so einem Rahmen zu etwas sehr Klaren werden: weniger Ablenkung, weniger Tempo, mehr Aufmerksamkeit. Genau das ist mit einem Creative Escape gemeint. Nicht mehr leisten, sondern bewusster wahrnehmen. Nicht mehr Bilder sammeln, sondern die eigene Arbeit mit neuen Augen sehen.

    Portrait Retreat – Kreta

    CHF 2’690.00

    Das Portrait Retreat verbindet intensive Portrait- und Fashionfotografie mit der Leichtigkeit eines Ferienaufenthalts. In einer exklusiven Kleingruppe fotografierst du an einzigartigen Locations, erhältst individuelles Feedback und entwickelst neue Bildideen. Ergänzt wird die Woche durch gemeinsame Ausflüge, griechische Kulinarik und ausreichend Freiraum zum Entspannen. Eine besondere Erfahrung für Fotografen, die Kreativität, Qualität und Gemeinschaft schätzen.

    Frühbucherpreis gültig bis zum 30. September 2026.
    ANMELDESCHLUSS IST DER 28. FEBRUAR 2027!

    Kursdaten

    Frühbucher jetzt nutzen und näher hinschauen

    Aktuell ist für das PORTRAIT RETREAT 2027 ein Frühbucher verfügbar. Für alle, die sich für diese kreative Woche interessieren, ist das ein guter Moment, sich näher damit auseinanderzusetzen. Gerade weil es nur drei Teilnehmerplätze gibt, lohnt sich ein frühzeitiger Blick auf die ausführlichen Informationen.

    Wenn du wissen möchtest, was genau inbegriffen ist, wie die Unterkunft gestaltet ist, welche Leistungen enthalten sind und wie die Buchung funktioniert, findest du alle Details auf der Retreat-Seite. Dort habe ich die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengestellt: Portrait Retreat Kreta 2027.

    Für mich liegt der Wert einer solchen Woche nicht darin, möglichst viel zu fotografieren, sondern bewusster zu fotografieren. Kreta bietet dafür einen besonderen Rahmen: Licht, Landschaft, Ruhe und Begegnung. Wenn du deine Portraitfotografie in einer kleinen Gruppe, mit Raum für Austausch und mit Fokus auf den Menschen weiterentwickeln möchtest, kann dieses Retreat eine passende Möglichkeit sein.

    Manchmal braucht es genau so eine Auszeit, um wieder klarer zu sehen, was man fotografisch eigentlich sucht. Das PORTRAIT RETREAT 2027 ist eine Einladung, diesen Raum bewusst zu nutzen.

  • VENEDIG – PORTRAITS: Ausstellung in der Fotogalerie Embrach

    VENEDIG – PORTRAITS: Ausstellung in der Fotogalerie Embrach

    In der Fotogalerie Embrach fogae zeigen wir unter dem Titel VENEDIG – PORTRAITS eine gemeinsame Ausstellung mit Arbeiten aus vergangenen PORTRAIT INTENSE CLASS Veranstaltungen in Venedig.

    Es gibt nur zwei Gelegenheiten, diese Ausstellung zu besuchen: am Freitag, 11. September 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr, und am Freitag, 25. September 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr.

    Wenn du Portraitfotografie magst, lohnt sich ein Besuch gleich doppelt: Die Bilder zeigen nicht nur Menschen, sondern auch eine Stadt, die in diesen Arbeiten spürbar mitfotografiert wurde. Venedig ist hier mehr als eine Kulisse. Die Gassen, Plätze, Kanäle, das wechselnde Licht und die besondere Atmosphäre der Stadt prägen die Bildsprache mit und geben jedem Portrait einen eigenen Raum.

    Portraits aus einer Stadt voller Licht und Struktur

    Venedig bietet eine Bildwelt, die in der Portraitfotografie sehr besonders wirkt. Die Architektur bringt Linien, Ebenen und Schatten mit, das Wasser reflektiert das Licht auf eine eigene Art, und zwischen den bekannten Orten entstehen immer wieder stille, fast intime Momente. Genau diese Mischung macht die Stadt zu einem spannenden Ort für fotografisches Arbeiten.

    Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich Fotograf:innen dieselbe Umgebung wahrnehmen können. Obwohl alle mit dem gleichen Ort arbeiten, entstehen sehr verschiedene Bilder, weil jede Person ihre eigene Bildidee, ihre eigene Aufmerksamkeit für Licht und ihre eigene Art der Begegnung mit dem Menschen vor der Kamera mitbringt. Das ist für mich einer der spannendsten Aspekte solcher Serien: Die Stadt bleibt dieselbe, aber die fotografische Handschrift verändert alles.

    Gemeinsame Arbeit, unterschiedliche Bildsprachen

    In VENEDIG – PORTRAITS sind Arbeiten von folgenden Fotografen zu sehen:

    • Efstratios Dartzalis
    • Wolfgang Trepte
    • Pius Gruber
    • Adolf Genhart
    • Pascal Uehli
    • Urs Spörri
    • Felix Pfister
    • Daniel Honegger

    Die Bilder sind im Rahmen vergangener PORTRAIT INTENSE CLASS Veranstaltungen entstanden, die ich regelmässig in Venedig für kleine Gruppen von Portraitfotograf:innen organisiere. Im Zentrum dieser mehrtägigen Fotoreisen steht nicht nur das Fotografieren selbst, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit Licht, Location und Bildsprache. Dazu kommt die Arbeit mit Menschen, die immer auch Aufmerksamkeit, Kommunikation und Vertrauen braucht.

    Gerade in der Portraitfotografie entsteht ein gutes Bild nicht einfach durch einen schönen Ort. Entscheidend ist, wie wir mit dem Menschen vor der Kamera arbeiten, wie wir Nähe und Distanz gestalten und wie bewusst wir die Umgebung in das Bild einbeziehen. Venedig bietet dafür einen besonders intensiven Rahmen, weil die Stadt selbst sehr präsent ist, ohne das Portrait zu überdecken.

    Warum sich ein Besuch lohnt

    Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur einzelne Bilder anzuschauen, sondern die Unterschiede zwischen den Arbeiten wahrzunehmen. Manche Portraits wirken direkter und kraftvoller, andere ruhiger und zurückhaltender. Einige setzen stark auf die Präsenz der Person, andere lassen die Stadt stärker in die Bildwirkung einfliessen. Genau diese Vielfalt macht den Reiz der Schau aus.

    Wenn du dich für Portraitfotografie, Schwarzweiss-Bilder oder die Verbindung von Mensch und Umgebung interessierst, findest du hier viele Anknüpfungspunkte. Du kannst beobachten, wie Licht Stimmung formt, wie eine Strasse den Blick lenkt oder wie ein stiller Hintergrund einem Portrait mehr Raum gibt. Solche Arbeiten zeigen, dass Fotografie immer auch eine Entscheidung für Reduktion, Haltung und Wahrnehmung ist.

    Einladung zur Ausstellung

    Die Fotogalerie Embrach bietet den passenden Rahmen, um diese Bildstrecke in Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Ich freue mich, wenn du an einem der beiden Abende vorbeikommst und dir Zeit nimmst, die unterschiedlichen Portraits und ihre Verbindung zu Venedig vor Ort zu entdecken.

    Öffnungszeiten der Ausstellung:

    Freitag, 11. September 2026, 18:00–21:00 Uhr
    Freitag, 25. September 2026, 18:00–21:00 Uhr

    Wenn du Fotografie nicht nur als Technik, sondern als bewusste Auseinandersetzung mit Mensch, Licht und Ort verstehst, kann dir diese Ausstellung einen schönen Einblick geben. Und vielleicht nimmst du nach dem Besuch auch den einen oder anderen Gedanken mit, der deine eigene Portraitfotografie weiterbringt.

  • Resultat Portraitworkshop mit Rafaela P

    Resultat Portraitworkshop mit Rafaela P

    Im Juli 2026 durfte ich wieder einmal einen On Location Workshop in der Stadt Zürich durchführen. Gemeinsam mit drei Teilnehmern und Model Rafaela P. verbrachten wir einen kreativen Samstagvormittag an ein paar meiner liebsten Orte zum Fotografieren.

    Ein Samstagvormittag mit Kamera, Stadtlicht und neuen Bildideen

    Manchmal braucht es nicht viel für einen gelungenen Fotoworkshop. Eine kleine Gruppe, ein gutes Model, spannende Orte und genügend Zeit, um sich auf Licht, Komposition und Ausdruck einzulassen. Genau so war es bei meinem letzten On Location Workshop in Zürich.

    Wir trafen uns am Samstagvormittag in der Stadt. Mit dabei waren drei Teilnehmer, Model Rafaela P. und ich. Für mich sind solche Workshops immer eine schöne Abwechslung zum Studioalltag. Gerade im Sommer, wenn das Licht draussen lebt und die Stadt ihre eigenen Stimmungen mitbringt, zieht es mich oft lieber nach draussen als zwischen Studioblitze und Hintergründe.

    Lieblingsplätze in Zürich als fotografische Bühne

    Für den Workshop habe ich ein paar Orte ausgewählt, an denen ich selber immer wieder gerne fotografiere. Es waren keine klassischen Postkarten-Locations, sondern urbane Plätze mit Beton, Durchgängen, ruhigen Ecken, grafischen Linien und spannenden Lichtverhältnissen.

    Solche Orte mag ich besonders, weil sie nicht sofort alles erzählen. Man muss genauer hinschauen. Eine Wand wird plötzlich zum ruhigen Hintergrund, ein Durchgang gibt dem Bild Tiefe, eine Kante führt den Blick zur Person, und ein harter Lichtstreifen kann aus einer einfachen Situation ein starkes Porträt machen.

    Gerade in der Stadt Zürich findet man viele solche kleinen Bühnen. Zwischen Architektur, Schatten, reflektiertem Licht und urbanen Strukturen entstehen Porträts, die nicht inszeniert wirken müssen und trotzdem eine klare Bildsprache haben.

    Individuelle Inputs statt fixes Programm

    Bei solchen Workshops ist mir wichtig, dass nicht einfach alle dasselbe Bild fotografieren. Natürlich gebe ich Inputs zu Licht, Bildaufbau, Brennweite, Perspektive und Zusammenarbeit mit dem Model. Gleichzeitig lasse ich aber bewusst genügend Raum, damit jeder Teilnehmer seine eigene Sichtweise umsetzen kann.

    Die fotografischen Kenntnisse sind bei jedem Workshop unterschiedlich. Der eine braucht vielleicht etwas mehr Unterstützung beim Sehen des Lichts oder bei den Kameraeinstellungen. Der andere ist technisch bereits sicher unterwegs und profitiert mehr von Feedback zum Bildresultat, zur Bildwirkung oder zur Kommunikation mit dem Model.

    Genau diese individuelle Begleitung macht für mich den Reiz solcher kleinen Gruppen aus. Ich kann nahe bei den Teilnehmern sein, beobachten, wo jemand steht, und dort unterstützen, wo es gerade sinnvoll ist.

    Lichtstimmungen zwischen weichem Grau und starkem Kontrast

    Fotografisch bot der Vormittag eine schöne Mischung aus unterschiedlichen Lichtstimmungen. An schattigen Orten entstand ein ruhiges, weiches Licht, das sich sehr gut für natürliche Porträts eignete. In solchen Situationen kann man sich stärker auf Ausdruck, Haltung und Nähe konzentrieren, ohne dass das Licht zu dominant wird.

    An anderen Stellen wurde es grafischer und kontrastreicher. Harte Schatten, helle Betonflächen und dunkle Durchgänge brachten mehr Spannung in die Bilder. Besonders spannend war das Spiel mit Lichtkanten und partiellen Sonnenflecken. Wenn nur ein Teil des Gesichts oder der Haare vom Licht getroffen wird, entsteht sofort eine andere Bildwirkung: direkter, intensiver und manchmal fast filmisch.

    Auch die urbanen Hintergründe haben sehr gut funktioniert. Beton, Metall, Glas und Architektur geben Porträts eine gewisse Ruhe, wenn man sie bewusst einsetzt. Gleichzeitig entstehen Linien und Ebenen, die einem Bild Tiefe geben und das Model stärker in den Raum einbinden.

    Rafaela P. mit einem starken Einstand als Workshop Model

    Für Rafaela P. war es der erste Workshop gemeinsam mit uns, und sie hat einen wirklich schönen Einstand gegeben. Sie war präsent, geduldig und hat sich schnell auf die unterschiedlichen Bildideen der Teilnehmer eingelassen.

    Gerade bei einem Workshop ist das für ein Model nicht immer ganz einfach. Es geht nicht nur darum, gut vor der Kamera zu stehen. Ein Workshop-Model muss mit wechselnden Fotografen arbeiten, auf verschiedene Anweisungen reagieren, Ruhe bewahren und trotzdem lebendig bleiben. Rafaela hat das sehr angenehm und professionell gemacht.

    Ich hoffe sehr, dass dies nicht unser letzter gemeinsamer Workshop war.

    Warum ich On Location Workshops im Sommer so gerne mag

    Im Studio kann man Licht sehr präzise kontrollieren. Das ist wunderbar und bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Draussen ist es anders. Man muss reagieren, beobachten, suchen, anpassen und manchmal auch akzeptieren, dass nicht alles planbar ist.

    On Location – Portraitfotografie

    (1 Kundenrezension)
    CHF 189.00

    An diesem Fotoworkshop kann alles passieren. On Location Fotografie Workshops bieten dir die Ideale Möglichkeit an Ort und Stelle zu fotografieren und zu lernen. Die Events sind individuell, können in den Gassen der Altstadt, im urbanen Viertel oder hipen Restaurant statt finden. Hier sind wir gemeinsam unterwegs und entdecken die Umgebung. Mach dich bereit für spannende Stunden in denen wir tolle Bilder machen und die Möglichkeiten „On Location“ zu fotografieren erleben.

    Nicht vorrätig

    Genau das macht On Location Workshops für mich so wertvoll. Die Teilnehmer lernen nicht nur, ein fertiges Lichtsetup zu bedienen, sondern Licht wirklich zu sehen. Wo kommt es her? Wo wird es reflektiert? Welche Wand hilft mir? Welche Richtung wirkt besser? Wann wird ein Hintergrund zu unruhig und wann wird er spannend?

    Im Sommer macht mir diese Art zu fotografieren besonders Freude. Die Stadt lebt, das Licht verändert sich, und die Atmosphäre ist entspannter. Es fühlt sich freier an als ein Abend im Studio, und oft entstehen genau dadurch Bilder, die etwas Leichtes und Echtes haben.

    Ein gelungener Workshop mit viel Raum für eigene Bilder

    Für mich war dieser On Location Workshop in Zürich ein sehr gelungener Vormittag. Die kleine Gruppe hat gut funktioniert, die Stimmung war angenehm, und jeder Teilnehmer konnte auf seinem eigenen Niveau arbeiten.

    Ich mag es, wenn ein Workshop nicht zu starr ist. Natürlich braucht es eine Richtung und gute Vorbereitung. Aber genauso wichtig ist, dass unterwegs Raum bleibt für Entdeckungen, spontane Ideen und unterschiedliche fotografische Handschriften.

    Am Ende geht es nicht nur darum, mit schönen Bildern nach Hause zu gehen. Es geht auch darum, etwas Neues gesehen zu haben. Einen Ort anders wahrzunehmen. Licht bewusster einzusetzen. Und vielleicht beim nächsten Spaziergang durch die Stadt plötzlich zu merken: Hier könnte ein Porträt entstehen.